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Elefantenohren / Amplexidiscus und Metarhodactis Wenn man den Namen Elefantenohren hört, denkt man sicher an irgend etwas Großes. Es gibt tatsächlich unter den Arten auch sehr große Vertreter, die bei guter Pflege durchaus Durchmesser über 20 cm erreichen und in der Natur etwa einen Meter erreichen können. Sie kommen weit verbreitet in tropischen Gebieten vor und siedeln vom Flachwasser, das sich bei Ebbe gerade noch in kleinen Gezeitentümpeln findet, bis in größere Tiefen. Wir pflegen in der Regel Arten des Flachwassers, die im Aquarium eine helle Beleuchtung vertragen, und deshalb ohne Schwierigkeiten im Aquarium zu pflegen sind Trotz ihres äußerlichen Erscheinungsbildes gehören sie nicht zu den Anemonen, sondern bilden die eigene Ordnung der Corallimorpharia, deren systematische Zuordnung noch immer nicht sicher ist. Sie haben kein Kalkskelett. Durch die große Mundscheibe auf dem schmaleren "Stiel" erinnern diese Korallenanemonen an Pilze. Im Aquarium vermehren sie sich vegetativ, das heißt, sie trennen von ihrer Fußscheibe ein Stück ab, aus dem sich nun ein kleines Elefantenohr entwickelt. Im Laufe der Zeit und bei artgerechter Pflege entsteht so auf ihrem Standplatz eine Kolonie. Elefantenohren eignen sich gut als Mitinsassen in Gesellschaftaquarien zusammen mit vielen anderen Niederen Tieren und mit Fischarten, die sich nicht an den Korallenanemonen als Nahrung vergreifen. Man darf sie allerdings nicht mir bestimmten Garnelen-Arten, wie Saron und Rhynchocinetes, zusammen pflegen, weil diese Anemonenfresser sind. Wichtig ist die Beleuchtung, die nicht zu hell sein sollte, doch mögen die Elefantenohren auch nicht an stark abgedunkelten Stellen im Aquarium stehen. Zu ernähren sind diese Korallenanemonen mit Plankton oder mit sogenannter Muschelmilch, die man am besten mit Hilfe einer Pipette direkt auf die Mundscheibe in Nähe der Mundöffnung spritzt. Allerdings brauchen die Tiere in einem gut eingefahrenen Meeresaquarium relativ wenig Futter. Dagegen lieben sie eine leichte Wasserströmung und sehr sauberes, phosphat- und nitratfreies Wasser. Da es sich um tropische Tiere handelt, muss man ihnen Wassertemperaturen zwischen 22 und 30 oC bieten. Für die Auswahl der Korallenanemonen und die Beratung zur Pflege der einzelnen Arten stehen Ihnen unsere Meerwasser-Experten im Kölle-Zoo zur Seite. Wenden Sie sich vertrauensvoll bei Bedarf an sie.
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