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» Aquaristik / Süßwasser
Einer der hübschesten Aquarienbewohner, der in jedem gut bepflanzten Becken auffällt, vor allem durch die weißen Spitzen der Rücken-, After- und Schwanzflosse. Bei den für viele Salmler typischen Flossenzuckungen, wenn sie auf einer Stelle verharren, wirken diese weißen Spitzen wie kleine Wimpel. Damit zeigen die Fische aber auch, dass sie ein Signal aussenden, mit dem sie anderen Artgenossen zeigen, wo sie sind. Solche Signale können unterschiedlich sein innerhalb der Familie der Echte Salmler (Characidae), aber alle wollen damit den Schwarm zusammenhalten, und wenn die Weibchen laichbereit sind, dann dient das Flossenzucken auch in der Balz.
In der Literatur findet man den Fisch unter verschiedenen Namen. Wenn man über ihn nachlesen möchte, dann suche man auch unter Hasemania marginata und Hemigrammus nanus.
Seine Heimat erstreckt sich zwischen Ost- und Westbrasilien. Hier bewohnt er kleine bachartige Fließgewässer. Im Aquarium ist er ein recht anspruchsloser Pflegling, den man ausgezeichnet im Gesellschaftaquarium mit etwa gleich großen friedfertigen Fischarten zusammen pflegen kann. Allerdings sollte man nicht nur ein einziges Pärchen pflegen, sondern eine Gruppe von fünf bis acht Exemplaren.
Männchen und Weibchen unterscheiden sich einmal durch ihre Färbung und andererseits in der Körperform. Wie der deutsche Name Kupfersalmler schon ausdrückt, sind die ausgefärbten Männchen kräftig kupferfarben, während die Weibchen blasser bräunlich aussehen. Es gibt heute einige Zuchtformen, die nicht mehr ein kräftiges Kupferrot zeigen. Erwachsene Weibchen haben eine stärker gewölbte Bauchkante, vor allem dann, wenn sie laichbereit sind, also voller Eier.
Zur Pflege eignet sich ein Becken von 60 Zentimeter vorderer Kantenlänge ab, das man mit einem dunkleren Bodengrund einrichtet, damit die Färbung kräftiger erscheint. Neben einer guten Bepflanzung brauchen die Kupfersalmler aber auch freien Raum dazwischen zum Umherschwimmen. Starke Männchen halten sich oft innerhalb eines engeren Bereiches als Revier auf. Das Wasser sollte eine Temperatur zwischen 22 und 26 °C haben. Bei hohen Temperaturen werden die Kupfersalmler deutlich hektischer und haben eine kürzere Lebenszeit.
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