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» Aquaristik / Süßwasser
Dieser Panzerwels gehört schon seit seiner Ersteinführung 1893 zum eisernen Bestand unserer Aquarienfische. Seine Heimat liegt im südöstlichen Brasilien und im La-Plata-Gebiet.
Männchen und Weibchen kann man schon bei halbwüchsigen Exemplaren unterscheiden, denn die Männchen besitzen eine im vorderen Bereich höhere und spitz ausgebildete Rückenflosse, während die der Weibchen vorn abgerundet erscheint. Von oben betrachtet erkennt man noch ein zweites Merkmal, nämlich den deutlich kräftiger ausgebildeten harten ersten Brustflossenstrahl der Männchen. Er spielt bei der Vermehrung der Corydoras eine wichtige Rolle. Mit ihm klemmt das Männchen nämlich das Weibchen unter dessen Barteln an seinen Körper, so dass eine T-Stellung entsteht. Nun gibt das Männchen seine Spermien ab, und das Weibchen legt ein bis vier Eier in eine von den Bauchflossen gebildete Tasche. Anschliessend lösen sich die Tiere, und das Weibchen schwimmt durch die im Wasser treibenden Spermien hindurch, wobei dann die Eier von auftreffenden Spermien befruchtet werden. Danach klebt das Weibchen die Eier an ein Substrat, zum Beispiel große Blätter von Wasserpflanzen oder auch Scheiben, und überläßt sie sich allein. Eine Brutpflege findet nicht statt.
Man sollte Corydoras paleatus in einer Gruppe pflegen, in der die Männchen überwiegen. Die geschlechtsreifen Weibchen werden bis etwa 7 cm groß, die schlankeren Männchen bleiben etwa einen Zentimeter kleiner.
Zu pflegen sind diese Panzerwelse in jedem Wasser, denn die angebotenen Exemplare sind seit vielen Generationen im Aquarium gezüchtet. Voraussetzung für eine den Fischen entsprechende Pflege ist ein Bodengrund bis zu mittelfeinem, rundgeschliffenem Kies. Scharfkantiger Bodengrund reibt die Barteln mit der Zeit ab; aber diese sind die Geschmacksorgane der Panzerwelse, mit denen sie ihre Nahrung selbst in einer Mulmschicht aufspüren können.
Als Wassertemperatur empfehlen sich 24 bis 26 oC. Alter von fast 20 Jahren im Aquarium sind verbürgt! Damit gehören die Corydoras paleatus zu den langlebigsten Aquarienfischen.
Sie sind Allesfresser, die man auch mit zu Boden gesunkenem Flockenfutter, Frostfutter und mit Futtertabletten ernähren kann.
...dass in den beweglichen Barteln von Corydoras keine Knochen oder Knorpel, die die Barteln fest erscheinen lassen, vorhanden sind?
Sie werden durch einen sogenannten Turgordruck stramm gehalten, das heißt, sie sind mit Flüssigkeit gefüllt.
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