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» Katzen / Katzenrassen
Der Balinese stammt nicht wie der Name vermuten lässt aus Bali. Diese Rasse ist zufällig aus einer Mutation der Siam entstanden - diese Samtpfötchen sind sozusagen halblanghaarige Siamesen und ähneln damit auch den Colourpoint sowie den Birma-Katzen. Die Balinesen wurden vor 50 Jahren in den USA erstmals gezielt gezüchtet und im Laufe der darauf folgenden Jahrzehnte auch in Deutschland bekannt. Die New Yorkerin Helen Smith verhalf der Rasse zu ihrem heutigen Namen. Die Siamesen-Züchterin mochte insbesondere die langhaarigen Kätzchen in den Würfen und war der Meinung, dass sie so grazil und anmutig wie "balinesische Tempeltänzerinnen" seien.
Ihre Verwandtschaft zu den Siam sieht man den Balinesen an: der dreieckige Kopf ist mit langer Nase sowie großen, spitzen Ohren und mandelförmigen, blauen Augen ausgestattet. Der schlanke Körper wird von zierlichen, ovalen Pfoten auf langen Beinen, die hinten etwas höher sind, elegant bewegt. Das seidige Fell liegt durch die fehlende Unterwolle am Körper an und trägt dunkle Abzeichen ("Points") an Gesicht, Ohren, Beinen, Pfoten und Schwanz. Die Farbvariationen der Points sind dabei vielfältig und reichen von cremefarben über schokoladenbraun bis hin zu blau und lila.
Auch vom Temperament her ähneln sie den Siam. Sie sind intelligent, aufgeweckt und besonders kontaktfreudig. Daher sollten Berufstätige keinen Single-Balinesen halten, denn er würde auf Dauer Trübsal blasen. Diese unternehmungslustige Grazie braucht Gesellschaft, am besten die eines Zweibeiners. Wichtig zu wissen ist auch, dass diese Katzenrasse zu den besonders frühreifen gehört. So werden Kätzinnen im Alter von sechs Monaten das erste Mal rollig und demonstrieren dies lautstark mit ihrer kräftigen Stimme. Auch die männlichen Tiere stehen ihnen in diesem Punkt in nichts nach.
Alles, was Sie zur Pflege Ihrer Katze benötigen, führen wir im Kölle-Zoo. Hier dürfen Sie auch gern unser geschultes Fachpersonal des Kölle-Zoo-Teams befragen.
Edelkatzen kauft man beim Züchter als Jungtiere im Alter von mindestens zwölf Wochen. Auskunft über Züchter geben verschiedene Vereinigungen.
Achtung: Katzen sind kein Spielzeug!
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