Advent, Advent, ein Lichtlein brennt: Gefahren für Katzen in der (Vor-)Weihnachtszeit erkennen und vermeiden

Wer Katzen kennt, weiß es nur zu gut: Sie sind oft neugierig und verspielt. Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit gibt es für Stubentiger viele interessante Dinge zu entdecken – es lauern aber auch genauso viele Gefahren. Damit die Tiere keinen Schaden nehmen, gibt es in der (Vor-)Weihnachtszeit ein paar Dinge zu beachten.

Gerade junge Katzen sind sehr verspielt und knabbern gern an allem herum. Christbaumkugeln können zu Schnittverletzungen führen, wenn sie beim Spielen auf dem Boden zerspringen. „Lametta und Geschenkband sind ebenfalls sehr verlockende ‚Spielzeuge‘, können aber verschluckt werden und zu Darmverschlingungen führen“, erklärt Dr. Florian Wuchert, Tierarzt aus Düsseldorf.

Grundsätzlich gilt: Niemals ein Tier unbeaufsichtigt mit brennenden Kerzen allein lassen. Diese so aufstellen, dass das Tier sie nicht erreichen kann. Denn wirft die Katze die Kerze um, kann sie sich verbrennen. Auch die Wohnung kann Feuer fangen!

Manche Dekorationsmittel enthalten gefährliche Stoffe, ein typisches Beispiel hierfür ist das Schneespray. Aber auch Pflanzen wie der Weihnachtsstern, Mistelzweige oder die Christrose können schädlich oder sogar giftig für die Tiere sein. „Die Symptome reichen von Erbrechen und Durchfall über Zittern bis hin zu Krampfanfällen. Herzrhythmusstörungen und Tod können die Folgen sein. Daher sollten sich Katzenfreunde vorher genau darüber informieren, welche Pflanzen und Dekoartikel für die Tiere ungefährlich sind“, so Wuchert.

Auch weihnachtliche Naschereien können Katzen sehr schaden. Wuchert: „Schokolade kann bereits in kleineren Mengen gefährlich sein und es sollte vorsorglich der Tierarzt verständigt werden, wenn die Katze diese gefressen hat. Rosinen in größerer Menge führen zu Nierenschäden, Rotkohl und Pilze können Gichtanfälle und Magen-Darm-Beschwerden auslösen.“

Die Minimierung von Gefahrenquellen sowie eine erhöhte Aufmerksamkeit sind die beste Möglichkeit die Tiere zu schützen. Jedoch sollte man immer die Nummer und Adresse des eigenen Tierarztes, des tierärztlichen Notdienstes und einer Tierklinik parat haben, sollte das Tier dennoch etwas Giftiges gefressen oder sich verletzt haben.

Dann gilt: Ruhe bewahren und den Tierarzt informieren! Dieser kann unter Umständen schon telefonisch Anweisungen zur Selbsthilfe geben und zudem die notwendigen Vorkehrungen treffen, sollte der Besuch in der Praxis notwendig sein.

Text: ©Industrieverband Heimtierbedarf e.V.
Bild: ©Shutterstock

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