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Der Färberfrosch ist in Nordosten Südamerikas, von Guayana bis nach Brasilien hinein, weit verbreitet. Die Art ist in Größe und Färbung sehr variabel. Die Fröschchen erreichen je nach Population eine Größe von 4-7 cm. Heute sind wenigsten 34 Farbvarianten bekannt und immer noch werden neue Farbformen entdeckt. Die Frösche leben am Regenwaldboden in der Bodenlaubschicht.
Für die Haltung eines Paares kommen Terrarien ab 60 x 40 x 40 cm in Frage. Die Frösche sind sehr territorial und unterdrücken andere Arten. Das Regenwaldterrarium kann mit einer Eichenlaubschicht, Wurzeln und einigen tropischen Gewächsen, z.B. Bromelien sehr schön eingerichtet werden. Nicht fehlen darf eine größere, flache Wasserschale sowie einige Laichhöhlen mit froschgerechter Einstiegsöffnung, etwa halbierte Schalen von Kokosnüssen. Trotz ihrer für Dendrobatiden stolzen Größe sind auch Färberfrösche Kleininsektenfresser die Obstfliegen, Mikroheimchen sowie Springschwänze bevorzugen und höchstens noch kleine Stubenfliegen überwältigen können.
Mittels einer Heizmatte wird der Zimmerregenwald im Froschterrarium auf 24-28 °C erwärmt und gleichzeitig lässt sich so bei regelmäßigem Nachfeuchten des Bodens eine den Fröschen zusagende Luftfeuchtigkeit erzeugen. Ferner sollte einmal täglich kräftig gesprüht werden. Sehr bewährt bei der Haltung von Dendrobatiden hat sich der Einsatz UV-B-Licht abgebender Leuchtmittel, die über Drahtgaze angebracht oder direkt ins Terrarium eingebaut werden müssen um Wirkung zu erzielen.
Stimmen die Klimaverhältnisse und werden die Tiere abwechslungsreich ernährt stellt sich auch bald Nachwuchs bei den Färberfröschchen ein. Die Männchen lassen sich durch die vergrößerten Haftscheiben der Vorderbeine optisch nach etwa einem Jahr (Größenabhängig) gut von den Weibchen unterscheiden. Ein Gelege kann bis zu 20 Eiern umfassen, die Quappen sind getrennt aufzuziehen da sie sich bei Gemeinschaftshaltung sonst gegenseitig anfressen. Gefüttert werden die Quappen mit verschiedenem Fischflocken- und Frostfuttersorten. Nach etwa 3 Monaten verlassen sie dann das Wasser.
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