Steckbrief

Clownfisch (Anemonenfisch)

FamiliePomacentridae - Riffbarsche
UnterfamilieAmphiprioninae, Anemonenfische
VorkommenWestlicher Pazifik
GrößeBis 8 cm
PflegeIn artgerecht mit einer Symbiose-Anemone eingerichteten Aquarien nach Eingewöhnung gut zu pflegen. Keine Einzelexemplare pflegen
Wassertemperatur24 - 28 °C
NahrungLebendfutter, nach Eingewöhnung auch Ersatzfutter, wie Tiefkühlkost und mit Vitaminen angereicherte Flocken

Text: ©Kölle-Zoo
Fotos: ©Kölle-Zoo

Clownfisch (Anemonenfisch)

Clownfisch (Anemonenfisch)

Amphiprion ocellaris

Zu den bekanntesten Korallenfischen gehören die Amphiprion-Arten und unter ihnen ist der Clownfisch Amphiprion ocellaris der am häufigsten in Aquarien gepflegte.

Durch seine auffällige Färbung, bei der die gelbe bis dunkle Körperfarbe von wie lackiert aussehenden weißen senkrechten Binden unterbrochen ist, wird der Fisch schnell im Aquarium zu einem Blickfänger. Dazu kommt noch seine eigentümliche Schwimmweise, die ein mehr oder weniger hektisches Auf- und Abschwímmen bildet. Besonders auffällig wird diese Verhaltensweise, wenn sich Fremde in sein Revier verirren, das in der Natur bei den herangewachsenen Fischen eine Symbiose-Anemone ist, in der die Tiere trotz deren hochgiftigen Nesselstoffe in den zahlreichen Tentakeln, unbeschädigt Schutz suchen. Andere Fischarten oder auch Tiere werden von den Anemonen gefangen, getötet und dann verschlungen. Clownfische sind nicht angeboren immun gegen die giftigen Nesselstoffe ihrer Symbiose-Anemone, sondern erwerben diese Immunität im Laufe des frühen Heranwachsens. Kranke und anderweitig geschwächte Clownfische werden von der Anemone aber getötet und gefressen.

Voraussetzung für eine erfolgreiche und artgerechte Pflege im Meerwasser-Aquarium ist eine Symbiose-Anemone, die sich bereits vor dem Einsetzen der Clownfische im Aquarium eingelebt haben muß. Je nach ihrer Größe kann die Symbiose-Anemone zwei bis vier oder gar fünf und noch mehr Clownfischen als Wirt dienen. Bei der Auswahl hilft Ihnen unser Experten-Team im Kölle-Zoo.

Geschlechtsreife Exemplare können auch im Aquarium ablaichen, meist am Fuße der Symbiose-Anemone, aber die Aufzucht der geschlüpften Fischlarven ist im normalen Zimmeraquarium schwierig und kaum zu bewerkstelligen, denn die Jungen leben zunächst planktisch, das heißt, sie treiben im freien Wasser und sind deshalb im Aquarium vielen Gefahren ausgesetzt und auch schwer zu ernähren. Dennoch sind im Kölle-Zoo die angebotenen Amphiprion ocellaris Nachzuchten, die sich bereits etwas leichter eingewöhnen lassen.

Text: ©Kölle-Zoo
Fotos: ©Kölle-Zoo

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