Einfüllen des Wassers und Wasserwechsel

Zunächst ist jedes Leitungswasser für Aquarienzwecke geeignet. Es ist für die normale Zimmeraquaristik von entscheidender Bedeutung, wie hoch oder wie niedrig der pH-Wert und die Härte sind. Eine andere Frage ist, ob sich die Fische auf die Dauer zu halten vermögen und ob man sie nachzüchten kann. Viele Einsteiger haben heute eine grundlose Furcht vor der Wasserchemie. Hier zunächst nur ein paar Grundlagen, die wichtig und einfach zu lösen sind und auf denen Liebhaber aufbauen können, wenn sie besondere Verhältnisse benötigen.

Hierbei ist eine Einschränkung zu beachten. Heute ist Leitungswasser nicht mehr von der gleichen Qualität für die Fische wie es früher der Fall war. Außerdem ist frisches Leitungswasser aggressiv und kann zu Schädigungen der Fische führen. Deshalb muss es aufbereitet werden. Kölle-Zoo bietet geeignete Wasseraufbereitungsmittel verschiedenster Hersteller an, die man einsetzt, wenn man das Wasser aus der Leitung direkt in das Aquarium gefüllt hat. Als Bodengrund nimmt man nur solchen, von dem man weiß, woher er stammt. Kölle-Zoo führt den geeigneten Sand in allen Variationen und Körnungen. Man sollte jeden Sand, den man als Bodengrund verwenden möchte, noch einmal durchspülen, bis das Spülwasser klar bleibt.

Man kann das Leitungswasser aus einem Eimer heraus portionsweise in das Aquarium einfüllen, wobei man unter Zugabe von warmem Wasser gleich für eine bestimmte Temperatur sorgt. Damit man sich dabei zum Einfüllen nicht dauernd bücken muss, stellt man den Eimer höher als das Aquarium und zieht das Wasser aus ihm mit einem kurzen Schlauch ab.

Damit der Bodengrund nicht aufgewirbelt wird und das einfließende Wasser trübt, legt man zweckmäßigerweise einen Bogen Zeitungspapier auf den Bodengrund, der den Wasserstrahl abfängt und das Aufwirbeln des Bodengrundes verhindert. Leider hat diese Methode den Nachteil, dass steife und leicht brüchige Wasserpflanzen oft geknickt werden, wenn das Wasser unter dem Zeitungsboden auf sie auftrifft. Neben dem Einstellen einer umgedrehten Untertasse oder eines Holzbrettchens hat sich vor allem ein U-förmig gebogenes Rohr bewährt, da auf engstem Raum das Wasser einfließen läßt, ohne die Pflanzen zu beschädigen und Sand aufzuwirbeln.

Nach dem Einfüllen, vor allem, wenn das eingefüllte Wasser vorher mit heißem Wasser gemischt worden ist, bilden sich an den Pflanzen, Scheiben und Dekorationsgegenständen kleine Luftblasen. Sie sind nicht schädlich und verschwinden im Laufe der nächsten Tage vollständig. Es ist besser, Fische erst einzusetzen, nachdem die Luftblasen verschwunden sind, weil auch die Fische leicht von den Blasen bedeckt sind und dann unter Umständen nicht richtig schwimmen können und ständig nach oben getrieben werden. Aber es schädigt die Fische nicht. Im Laufe der Aquarianerjahre bekommt man eine Routine, die dann alles viel einfacher erscheinen lässt, denn alle zwei Wochen muss man das Wasser zu einem bestimmten Teil austauschen, etwa zu einem Drittel.

Für alle anstehenden Fragen berät unser fachlich geschultes Expertenteam im Kölle-Zoo jeden Aquarianer.

Text: ©Kölle-Zoo
Fotos: ©Kölle-Zoo

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