Paletten Doktorfisch Steckbrief

Der Paletten Doktorfisch ist den meisten aus dem Film „Findet Nemo“ oder „Findet Dorie“ bekannt. Allerdings sind der Paletten Doktorfisch im Gegensatz zur Paletten-Doktorfisch-Dame Dorie nicht so vergesslich und tollpatschig. Die Farbe und der Körperbau des Meeresbewohners stimmen mit der Filmfigur überein.

Herkunft

Sein Lebensraum ist der Indo-Pazifik, von Ostafrika bis nach Japan. Der Paletten Doktorfisch kann im Aquarium eine Größe von über 20 cm erreichen. Jungfische leben bis zur geschlechtsreife in Gruppen freischwimmend 1 bis 2 m über isolierten Stöcken der Koralle und fangen dort Zooplankton. Erwachsene Tiere sind Einzelgänger.

Eigenschaften

Da der Paletten Doktorfisch eher Einzelgänger ist kann man davon ausgehen, dass er alles andere als vergesslich ist. Er beweist dadurch, dass er eine gute Orientierung hat. Seinen Namen hat dieser Meeresbewohner durch seine scharfen Schuppen an seiner Schwanzwurzel, diese sind scharf wie ein Skalpell, welches auch Doktoren benutzen. Ausgewachsen kann der Fisch bis zu 30 cm groß werden. Zu seinen Feinden im Meer gehören unter anderem Thunfische und Haie.

Haltung

Der Paletten Doktorfisch gehört zu den schönsten Vertretern seiner Familie, und dazu kommt noch, dass es einer der wenigen Doktorfische ist, die man auch in einer Gruppe pflegen kann, wenn das Aquarium wirklich groß ist und nicht unter zwei Meter vordere Kantenlänge hat. Aber auch als Einzeltier zieht er die Blicke in einem ihm gerecht werdenden Becken immer auf sich. Die Haltung eines Paletten Doktorfisches ist nicht für Anfänger geeignet. Er benötigt ein Aquarium mit mindestens einem Fassungsvermögen von 1500 bis 2000 Litern und einer geeigneten Wassertemperatur von etwa 23 – 25 Grad.

Ernährung

Der Paletten Doktorfisch ist ein Dauerfresser und ist den ganzen Tag in Bewegung und befindet sich dabei ständig auf Nahrungssuche. Deshalb sollte immer ein verfügbares Nahrungsangebot im Aquarium vorhanden sein, da es ihm sonst zu langweilig wird und er ein aggressives Verhalten entwickeln kann. Der Fisch nimmt im Aquarium lebende Kleingarnelen, aber auch jedes andere wirbelnde Futter wie Mysis, Salinenkrebse aber auch Flockenfutter mit hohem Pflanzen- und Spirulinaanteil an. Daneben werden natürlich auch Algen gern gefressen. Die Fütterung sollte in mehreren kleineren Mahlzeiten erfolgen. Das entspricht dem natürlichen Fressverhalten des Fisches. Wenige Mahlzeiten mit größeren Mengen können den Verdauungstrakt schädigen.

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