Steckbrief Kupfersalmler

Der Kupfersalmler (Hasemania nana) gehört zu den hübschesten Aquarienbewohner, der in jedem gut bepflanzten Becken auffällt. Vor allem durch seine weißen Spitzen an den Rücken-, After- und Schwanzflosse. Bei den für viele Salmler typischen Flossenzuckungen, wenn sie auf einer Stelle verharren, wirken diese weißen Spitzen wie kleine Wimpel.
In der Literatur findet man den Fisch unter verschiedenen Namen. Wenn man über ihn nachlesen möchte, dann suche man auch unter Hasemania marginata und Hemigrammus nanus.

Herkunft

Die Heimat des Kupfersalmlers erstreckt sich zwischen Ost- und Westbrasilien. Hier bewohnt er kleine bachartige Fließgewässer. Bereits seit den 1930-ziger Jahren schwimmt der Kupfersalmler in europäischen Aquarien.

Merkmale

Männchen und Weibchen unterscheiden sich einmal durch ihre Färbung. Wie der deutsche Name Kupfersalmler schon ausdrückt, sind die ausgefärbten Männchen kräftig kupferfarben, während die Weibchen blasser bräunlich aussehen. Es gibt heute einige Zuchtformen, die nicht mehr ein kräftiges Kupferrot zeigen. Außerdem unterscheiden sich sie in ihrer Körperform. Erwachsene Weibchen haben eine stärker gewölbte Bauchkante, vor allem dann, wenn sie laichbereit sind, also voller Eier. Mit ihrem typischen Flossenzucken senden die Kupfersalmler Signale aus um ihren Artgenossen zu zeigen wo sie sind. Wenn die Weibchen laichbereit sind, dann dient dieses Flossenzucken auch in der Balz.

Haltung

Im Aquarium ist er ein recht anspruchsloser Pflegling, den man ausgezeichnet im Gesellschaftsaquarium mit etwa gleich großen, friedfertigen Fischarten (mit anderen Salmlern, Panzer- oder Harnischwelse, etc) zusammen pflegen kann. Da der Kupfersalmler ein Schwarmfisch ist, sollte man nicht nur ein einziges Pärchen pflegen, sondern eine Gruppe von fünf bis acht Exemplaren. Seine volle Farbepracht entfaltet der Kupfersalmler nur in weichem, leicht saurem Wasser und die Temperatur sollte zwischen 22 und 27°C liegen. Zur Pflege von einem Schwarm mit 10 bis 15 Fischen eignet sich ein Becken ab 60 Zentimeter vorderer Kantenlänge. Wenn der Kupfersalmler in einem Gesellschaftsbecken schwimmt, dann muss dieses größer sein. Das Becken sollte man mit einem dunkleren Bodengrund einrichtet, damit die Färbung kräftiger erscheint. Die Bepflanzung mit feinfiedrigen Wasserpflanzen sollte stellenweise sehr dicht sein, aber es muss auch noch genügend freier Raum dazwischen sein, damit die Fische umherschwimmen können.

Ernährung

Grundsätzlich ist der Kupfersalmler recht anspruchslos, was seine Ernährung betrifft. Er zählt zu den omnivoren Fischarten, dass bedeutet er ist ein Allesfresser. Egal ob Lebend- oder Frostfutter, pflanzliches oder tierisches Flockenfutter, der Kupfersalmler frisst alles. Man sollte trotzdem darauf achten, dass die Ernährung ausgewogen ist und ein Diättag in der Woche eingehalten wird.

Weitere spannende Artikel