Steckbrief Zebrabärbling

Herkunft

Die Heimat des Zebrabärblings ist das nordöstliche Indien, aber die heute im Handel erhältlichen Tiere sind allesamt Nachzuchten, die sich im Laufe der Generationen an die Aquarienverhältnisse angepasst haben. Deshalb nennt man sie auch in Verbindung mit sogenannten Anfängerfischen, zumal auch ihre Zucht wirklich einfach zu bewerkstelligen ist. Für die Aquarienfischzucht eierlegender Arten ist der Zebrabärbling ein ausgezeichnetes Lehrmittel.

Eigenschaften

Der bereits 1905 erstmals nach Deutschland eingeführte Zebrabärbling gehört heute zum "Stammpersonal" der Aquaristik. Er ist selbst in dicht bepflanzten Aquarien nicht zu übersehen, denn wenn er sich wohl fühlt, ist er ständig auf Achse und zwängt sich auch zwischen geringste Abstände von Wasserpflanzen.

Wer viel Spaß haben will, sollte sich stets eine Gruppe von mindestens sechs bis zehn Exemplaren ins Aquarium setzen. Ein einzelnes Pärchen lässt die Verhaltensweisen dieser Schwarmfische nicht erkennen, denn oft genug treibt das deutlich schlankere Männchen stets das bauchigere Weibchen, sobald es dieses sieht. Das kann soweit gehen, dass das Weibchen immer wieder zerfetzte Flossen hat, die zwar schnell wieder nachwachsen, aber schön sieht der Fisch dann nicht aus.

Aussehen

Besonderen Reiz scheinen die vergrößerten unpaaren Flossen der sogenannten Schleier-Zebrabärblinge auf andere Fische - auch auf die eigenen Artgenossen - auszuüben, und es kann dann durchaus vorkommen, dass zum Beispiel die Schwanzflosse ziemlich zerrupft aussieht oder kaum noch vorhanden ist. Doch auch sie wächst wieder nach.

Pflege

Zur Pflege braucht man kein sehr hohes Aquarium, denn Zebrabärblinge halten sich die meiste Zeit in den oberen Wasserschichten auf, trotz ihrer hellen, fast durchsichtigen Barteln.

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