Steckbrief Schwimmende Ludwigie

Bei dieser in der Natur das flache Wasser und auch verschlammte Böden besiedelnden und hier kriechenden Pflanze, kommt es zur Bildung von in Büscheln stehenden sogenannten Atemwurzeln oder Aerenchyme, die der Pflanze ein ganz eigenes Erscheinungsbild verleihen.

Pflege
Mit Hilfe dieser weißen und im Inneren porösen Atemwurzeln kann die Ludwigie ihren Körper mit Sauerstoff versorgen. So widerstandsfähig Ludwigia helminthorrhiza auch in unseren Breiten während der Sommermonate im Freilandteich sein kann, so schwierig wird sie, wenn die Beleuchtung über dem Aquarium ihr nicht genügt. Dann kümmert sie schnell und verschwindet schließlich ganz. Am besten wächst sie in einem oben offenen, also einem, das nicht von einer Deckscheibe abgeschlossen Aquarium über den starke Leuchten befestigt sind. Dann können die sonst grünen Schwimmblätter auch rötlich werden, wie das bei Wasser- oder Sumpfpflanzen oft unter starker Beleuchtung der Fall ist.

Vorzüglich geeignet ist Ludwigia helminthorrhiza auch für Paludarien, in denen der Wasserstand gering ist und die auch einen weichen Bodengrund besitzen, den die Pflanze mit ihren teils langen Wurzeln auch erreichen können. Im Freiland erreichen die Stengel über einen Meter Länge, im Aquarium oder Paludarium bleiben sie fast immer viel kürzer.

Die Parameter des verwendeten Wassers sollt leicht sauer und sehr weich sein, obwohl Ludwigia helminthorrhiza auch leichte Verschiebungen zu höheren Werten vertragen kann. In der Heimat findet man Wassertemperaturen bis zu 30 °C, doch kommt man auch mit Wärmegraden bis 28 °C aus.

Weitere spannende Artikel