Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 29€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Borellis Zwergbuntbarsch

FAMILIE:
Cichlidae, Buntbarsche
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Apistogramma borelli
VORKOMMEN:
Südamerika, Mato Grosso bis Rio Paraguay
GRÖSSE:
Männchen bis ca. 6 cm Körperlänge und Weibchen bis ca. 4 cm
WASSERTEMPERATUR:
Ca. 23 - 30°C
pH-Werte:
Um 7,0
Wasserhärte:
Bis 15°dGH
Pflege:
Einfach. Aquarium mit Verstecken, hochstrebenden Wasserpflanzen
NAHRUNG:
Vorallem Pflanzen in Form von Aufwuchs und Algen, aber auch Flockenfutter mit Pflanzenbestandteilen

Zu den am einfachsten zu pflegenden Zwergcichliden gehört Apistogramma borelli. Der Borellis Zwergbuntbarsch wird auch „Gelber Zwergbuntbarsch“ genannt und gehört zu der Familie der Buntbarsche (Cichlidae). In der älteren Literatur findet man ihn auch unter dem Namen Apistogramma reitzigi.

Herkunft

Der Borellis Zwergbuntbarsch hat seine Heimat in Südamerika. Hauptsächlich findet man ihn im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso und im Einzugsgebiet des Rio Paraguay. Dort hält er sich vorwiegend in klaren, stehenden oder langsam fließenden Gewässern auf. Hier lebt er zwischen den Mangrovenwurzeln, Schwimm- und Wasserpflanzen.

Geschlechterunterschied

Bei diesem Zwergbuntbarsch sind die Geschlechter sehr einfach zu erkennen. Die weitaus größer werdenden Männchen zeigen sich in einer blauen Färbung, die je nach Lichteinfall auch variieren kann. Dazu kommt bei den Männchen eine gelbe Kopfunterseite und Kehle. Weibchen sind viel kleiner und erreichen etwa 4 cm Gesamtlänge, die Männchen werden bis zu 6 cm lang. Außerdem besitzen sie eine gelblichbraune Färbung, bei der besonders auffällt, dass sie am Kopf eine charakteristische schwarze Bindenzeichnung hat. Man mag gar nicht glauben, dass Männchen und Weibchen zur gleichen Art gehören.

Merkmale

Außerhalb der Laichzeit geben die Männchen den Ton an, aber das ändert sich nach der Eiablage total, denn nun bewacht das Weibchen das Gelege und auch die geschlüpften Larven und danach noch eine Zeitlang die freischwimmenden Jungen. Dabei legt es eine typische Brutpflegefärbung an, wird ziemlich gelb und die schwarzen Zeichnungselemente treten sehr scharf hervor.
Nun ist es unverträglich und greift alles an, was in die Nähe seiner Nachkommen schwimmt. Dabei zeigt sie auch keine Furcht vor weitaus größeren Fischen. Wird das Weibchen der Gefahr nicht Herr, zeigt es das den Jungen durch schnellendes Schwimmen an. Daraufhin sinken die Junge zu Boden und verharren dort, bis das Weibchen durch Zucken mit den am Vorderrand schwarzen Bauchflossen ihnen anzeigt, dass die Gefahr vorüber ist. Dann sammeln sich die Jungen wieder um die Mutter.

Haltung

In ihren Pflegeansprüchen ist die Art recht leicht. Selbst in kleineren Aquarien ab 60 cm Kantenlänge kann man sie pflegen. Zur Einrichtung gehören kleinkörniger Sand, Versteckmöglichkeiten und ein gut angewurzelter Pflanzenwuchs. Die Wassertemperatur solle zwischen 23 – 30°C liegen.
Der Borellis Zwergbuntbarsch sollte paarweise oder in einer Gruppe mit einem Männchen und mehreren Weibchen gehalten werden. Er ist sehr empfindlich gegen schlechte Wasserwerte und Medikamente, da seine Heimatgewässer immer sehr sauber und nährstoffarm sind. Man sollte also darauf achten, dass die Wasserwerte stimmen und mit der Fütterung nicht übertreiben.

Ernährung

Zu ernähren sind Apistogramma borelli einfach, denn sie nehmen alles an was sie bewältigen können, von Lebendfutter bis zu Flocken und Tabletten.

Zum Steckbrief

Weitere Artikel
Steckbrief Antennenwels

Steckbrief Antennenwels

Der Antennenwels (Ancistrus) gehört zu den Harnischwelsen. Ihren deutschen Namen verdanken diese südamerikanischen Harnischwelse den Auswüchsen auf dem Vorderkopf, die bei den Männchen wie ein Bart aussehen. weiterlesen »
Steckbrief Süßwasserkrebs

Steckbrief Süßwasserkrebs

Weltweit gibt es mehr als 500 Krebsarten, die meisten in Nordamerika und Australien. Krebse werden in drei Familien eingeordnet: die Krebse der nördlichen Halbkugel in den Familien Astacidae und Cambaridae und die der südlichen Halbkugel in der Familie Parastacidae. Den Schwerpunkt der Artenvielfalt bilden allerdings der Südosten der USA und Australien. weiterlesen »
Steckbrief Erbsenkugelfisch

Steckbrief Erbsenkugelfisch

Der Erbsenkugelfisch ist zwar der kleinste Kugelfisch fürs Aquarium, besitzt aber viel Personality und spannende Verhaltensweisen. Er verdient es nicht, nur als Schneckenfresser angeschafft zu werden! Erfahre mehr über Carinotetraodon travancoricus in unserem Steckbrief. weiterlesen »
Steckbrief Orangebinden-Pinzettfisch

Steckbrief Orangebinden-Pinzettfisch

Nicht nur im Aquarium, sondern auch in der Natur im Korallenriff, ist der Orangebinden-Pinzettfisch (Chelmon rostratus) ein auffallender Fisch. Er wird auch Kupferbinden-Pinzettfisch genannt. Leider braucht der Orangebinden-Pinzettfisch oft längere Zeit, bis er sich in einer neuen Umgebung eingewöhnt hat und ans Futter geht. Dieser Fisch eignet sich nicht für Anfänger, sondern nur für erfahrene Meerwasser-Aquarianer. weiterlesen »
Steckbrief Rotaugen-Moenkhausia

Steckbrief Rotaugen-Moenkhausia

Zu den hübschesten Bewohnern unserer Aquarien gehört der Rotaugen-Moenkhausia, dessen deutscher Name ihn deutlich charakterisiert, denn das leuchtende Rot der oberen Iris fällt in jedem Aquarium auf. Er gehört zu der Gattung der echten Salmler, auch wenn er optisch von der Mehrzahl der echten Salmler abweicht. weiterlesen »
Steckbrief Neonsalmler

Steckbrief Neonsalmler

Der Neonsalmler ist ein Anfängerfisch, welcher in fast allen Aquarien leicht zu pflegen ist, wenn man darauf achtet, dass er sich am wohlsten, in einer größeren Gruppe von mindestens 8 Exemplaren, fühlt. Er hält sich mehr im unteren Drittel des Aquariums auf und nimmt alles als Nahrung an, was er bewältigen kann weiterlesen »
Steckbrief Glühlichtsalmler

Steckbrief Glühlichtsalmler

Seinen deutschen Namen verdankt dieser kleine Salmler seiner kupferrot glänzenden Längsbinde, die sich vom oberen Augenrand bis zur Schwanzflossenbasis zieht. Wenn bei sonst dunkler Umgebung, wie zum Beispiel in einem Schwarzwasser, Licht einfällt und auf den Fisch trifft, leuchtet das Kupferrot deutlich auf. Das ist wichtig für den Schwarmzusammenhalt, denn die Tiere finden sich wieder zum Schwarm zusammen, wenn sie durch ein äußeres Ereignis auseinander getrieben wurden. weiterlesen »
Steckbrief Kirschblatt

Steckbrief Kirschblatt

Zu den empfehlenswertesten, wuchsfreudigsten und hübschesten Pflanzen für Aquarien gehört der dekorative Kirschblatt-Wasserfreund, Hygrophila corymbosa, aus Südostasien in seinen verschiedenen Wuchsformen, denen man je nach Autor eigene Namen gegeben hat. weiterlesen »
Steckbrief Seepferdchen

Steckbrief Seepferdchen

Wenn man als unbefangener Betrachter zum ersten Mal ein lebendes Seepferdchen (Hippocampus spec.) im Aquarium sieht, wird man kaum glauben wollen, dass es sich um einen Fisch handelt, denn sein Aussehen weicht zu stark von der Vorstellung ab, wie ein normaler Fisch aussieht. Es gibt 30 bis 35 verschiedene Arten der Seepferdchen. weiterlesen »
Steckbrief Hawaii-Korallenwächter

Steckbrief Hawaii-Korallenwächter

Einer der schönsten Vertreter der Büschelbarsche ist Neocirrhites armatus, dessen deutscher Name zwar auf ein spezielles Vorkommen um die Hawaii-Inseln schließen läßt, der aber auch in anderen Gebieten des zentralen und westlichen Pazifik zu finden ist. weiterlesen »

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.