Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 29€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Brabantbuntbarsch

Einer der bekanntesten und beliebtesten Tanganjikasee-Buntbarsche ist der Brabantbuntbarsch (Tropheus duboisi "Maswa"). Besonders begeistert sein fantastisches Jugendkleid, bei welchem die vielen weißen Pünktchen eine Assoziation an Korallenfische weckt. Adulte (ausgewachsene) Tiere besitzen hingegen einen blauen Kopf und oftmals eine breite gelbe Binde, welches ein Qualitätsmerkmal darstellt.

Herkunft

Die Heimat des Brabantbuntbarsches ist der ostafrikanische Tanganjikasee. Hier lebt er nahe an den Felsufern in Tiefen bis zu 5 Metern. Er ist ein Endemit, dass bedeutet, dass er nur in einer bestimmten, räumlich abgegrenzten Umgebung lebt.

Merkmale

Der Brabantbuntbarsch hat einen hochrückigen und seitlich etwas abgeflachten Körperbau. Der junge Brabantbuntbarsch hat eine schwarze Grundfarbe mit einem weißen Punktemuster. Sobald er ausgewachsen ist ändert sich seine Körpergrundfarbe schwarz-bläulich, wobei an seinem Kopf die blaue Farbe dominiert. Seine Flossen sind schwarz und die Rücken- und Afterflossen sind am Ansatz bläulich gefärbt. Ein weiteres Merkmal des Brabantbuntbarsches ist die Querbinde, die direkt hinter der Brustflosse verläuft. Sie ist vom Rücken bis über die Köperflanken gelblich und weiter unten weißlich gefärbt. Weibchen und Männchen lassen sich äußerlich nicht unterscheiden, sondern nur durch ihre Geschlechtspapille.

Fortpflanzung

Das Weibchen legt die unbefruchteten Eier auf dem Boden oder auf Steinen ab und das Männchen befruchtet diese dann. Danach nimmt das Weibchen die befruchteten Eier in ihr Maul auf – der Brabantbuntbarsch ist ein Maulbrüter. Nach ungefähr 6 Wochen schlüpfen die Fischlarven und nehmen sofort von selbst die Nahrung auf. Nach ungefähr einem Jahr nehmen die Jungfische die Färbung der erwachsenen Fische an.

Haltung

Der Brabantbuntbarsch ist ein sehr aktive Schwimmer, deswegen ist ein freier Schwimmraum sehr wichtig. Das Aquarium sollte eine Beckenlänge von mindestens 150 cm (350 l) haben. Außerdem sollten im Becken felsige Aufbauten und genügend Versteckmöglichkeiten vorhanden sein. Der Brabantbuntbarsch bevorzugt einen sandigen oder kiesigen Bodengrund. Er sollte in einer Gruppe (mindestens 8 Fische) gehalten werden, dabei sollte ein Männchen auf 2-3 Weibchen kommen.

Ernährung

In freier Natur frisst der Brabantbuntbarsch hauptsächlich Algen. Er gehört zur Gruppe der Aufwuchsfresser, d.h. er muss überwiegend pflanzlich ernährt werden. Zu viel tierisches Protein, besonders die Verfütterung von Roten Mückenlarven, führt schnell zu einer Erkrankung mit Magen-Darm-Flaggelatten. Symptome sind schaukelnde Bewegungen, Absetzen von gallerartigem weißen Kot sowie Futterverweigerung. Selbst bei frühzeitigem Erkennen ist diese Krankheit nur schwer behandelbar. Daher ist diese Art eher was für den erfahrenen Aquarianer.

Zum Steckbrief

AMILIE:
Cichlidae, Buntbarsche
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Tropheus duboisi "Maswa"
VORKOMMEN:
Tanganjikasee (Ostafrika)
GRÖSSE:
Bis zu 12 cm
WASSERTEMPERATUR:
Ca. 24 - 26°C
pH-Werte:
7,8 - 9,0
Wasserhärte:
9 bis 12°dGH
Pflege:
Nicht für Einsteiger geeignet
NAHRUNG:
Pflanzenfresser (Herbivor)
Weitere Artikel
Steckbrief Brokatbarbe

Steckbrief Brokatbarbe

Der lateinische Artname ist in Anführungstriche gesetzt, weil die Art zwar im Handel so bezeichnet wird, aber keinen wissenschaftlichen Namen besitzt, denn es ist noch immer umstritten, ob es sich bei der Brokatbarbe um eine echte, in der Natur vorkommende Art handelt oder lediglich ein Zuchtprodukt, das es in der freien Natur nicht gibt. weiterlesen »
Steckbrief Kupfersalmler

Steckbrief Kupfersalmler

Der Kupfersalmler (Hasemania nana) gehört zu den hübschesten Aquarienbewohner, der in jedem gut bepflanzten Becken auffällt. Vor allem durch seine weißen Spitzen an den Rücken-, After- und Schwanzflosse. In der Literatur findet man den Fisch unter verschiedenen Namen. Wenn man über ihn nachlesen möchte, dann suche man auch unter Hasemania marginata und Hemigrammus nanus. weiterlesen »
Steckbrief Rotaugen-Moenkhausia

Steckbrief Rotaugen-Moenkhausia

Zu den hübschesten Bewohnern unserer Aquarien gehört der Rotaugen-Moenkhausia, dessen deutscher Name ihn deutlich charakterisiert, denn das leuchtende Rot der oberen Iris fällt in jedem Aquarium auf. Er gehört zu der Gattung der echten Salmler, auch wenn er optisch von der Mehrzahl der echten Salmler abweicht. weiterlesen »
Steckbrief Indischer Wasserfreund

Steckbrief Indischer Wasserfreund

Im Aquarium ist Hygrophila polysperma eine der besten Wasserpflanzen überhaupt, denn sie stellt praktisch keine Ansprüche an das Wasser und wächst bei guten Lichtverhältnissen zu einer kräftigen Pflanze heran. weiterlesen »
Steckbrief Neonsalmler

Steckbrief Neonsalmler

Der Neonsalmler ist ein Anfängerfisch, welcher in fast allen Aquarien leicht zu pflegen ist, wenn man darauf achtet, dass er sich am wohlsten, in einer größeren Gruppe von mindestens 8 Exemplaren, fühlt. Er hält sich mehr im unteren Drittel des Aquariums auf und nimmt alles als Nahrung an, was er bewältigen kann weiterlesen »
Steckbrief Weissband-Putzergarnele

Steckbrief Weissband-Putzergarnele

Zu den auffälligsten Garnelen der Korallenriffe zählt die Weißband-Putzergarnele, Lysmata amboinensis mit ihrem weißen Längsband auf dem Rücken, rechts und links begleitet von breiten leuchtend roten Binden. weiterlesen »
Steckbrief Keilfleckbarbe

Steckbrief Keilfleckbarbe

Die Keilfleckbarbe (Rasbora heteromorpha) gehört zu den schönsten Aquarienfischen seit ihrer Ersteinführung 1906. Sie wird auch Keilfleckrasbora genannt. Ihr lateinischer Artname weist darauf hin, dass der Fisch von der Körpergestalt der übrigen Rasbora abweicht, denn sie ist nicht rundlich und langgestreckt, sondern hat eher eine hochrückige Körperform, also hetero (= verschieden) und morpha (= Gestalt). weiterlesen »
Steckbrief Papageienplaty

Steckbrief Papageienplaty

Der einfach zu pflegende Papageienplaty, hat seinen deutschen Namen aufgrund seiner vielfältigen bunten Färbung erhalten. Er stellt kaum Ansprüche an die Wassertemperatur, zeigt seine schönsten Farben aber erst ab einer Temperatur von mindestens 20°C. weiterlesen »
Steckbrief Hawaii-Korallenwächter

Steckbrief Hawaii-Korallenwächter

Einer der schönsten Vertreter der Büschelbarsche ist Neocirrhites armatus, dessen deutscher Name zwar auf ein spezielles Vorkommen um die Hawaii-Inseln schließen läßt, der aber auch in anderen Gebieten des zentralen und westlichen Pazifik zu finden ist. weiterlesen »
Steckbrief Schwarzachsel-Schwalbenschwänzchen

Steckbrief Schwarzachsel-Schwalbenschwänzchen

Wer ein großes Meerwasseraquarium besitzt und in ihm einen lebhafteren Schwarmfisch pflegen möchte, findet in Chromis atripectoralis einen dankbaren Gast, denn seine Pflege birgt kaum Schwierigkeiten, wenn man ein paar Voraussetzungen beachtet. weiterlesen »

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.