Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 29€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Gelber Labidochromis

FAMILIE:
Cichlidae, Buntbarsche
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Labidochromis caeruleus "Yellow"
VORKOMMEN:
Malawisee (Ostafrika)
GRÖSSE:
Ca. 12 cm
WASSERTEMPERATUR:
Ca. 24 - 27°C
pH-Werte:
7,5 - 8,5
Wasserhärte:
Bis 10 - 20°dGH
NAHRUNG:
Allesfresser (omnivor)

Herkunft
Labidochromis caeruleus "Yellow", welche endemisch (also nur hier) im Malawisee leben, gehören sicherlich zu den meistgepflegten Ostafrikanischen Buntbarschen in unseren Aquarien. Aufgrund der spitz zulaufenden Maulform kann davon ausgegangen werden, dass diese Art sich vorwiegend von kleinen Insekten ernährt, welche sie aus den Ritzen der Felsspalten heraus picken. Sie leben in der Natur in Tiefen zwischen 10 und 20 Metern zwischen Felsen und Sandboden.

Haltung
Die Haltung des bis zu 12 cm groß werdenden Buntbarsches ist problemlos. Aquarien ab 100 cm Kantenlänge, die mit vielen Steinaufbauten versehen sein sollten, reichen zur erfolgreichen Pflege bereits aus. Um die innerartliche Aggressivität zu dämpfen, empfiehlt sich die Vergesellschaftung mit anderen Buntbarschen, insbesondere mit anderen Mbunas (Felsencichliden). Aber auch die Vergesellschaftung mit Non-Mbunas wie z.B. Aulonocaras ist sehr gut möglich. Empfehlenswert bei der Pflege dieser Art, wie auch bei fast allen Ostafrikanischen Buntbarschen, ist ein deutlicher Weibchenüberschuss.

Labidochromis caeruleus "Yellow" ist mit fast allen handelsüblichen Frost- und Trockenfuttersorten (außer rote Mückenlarven) zu ernähren. Des Weiteren ist er ein recht friedfertiger, unkomplizierter Buntbarsch der sehr gut in hartem, kalkhaltigem Wasser zu pflegen ist.

Fortpflanzung
Geschlechtsunterscheidungsmerkmal ist der deutlich ausgeprägte schwarze Saum in der Afterflosse bei den Männchen. Bei den Weibchen ist dieser kaum vorhanden, bei jungen Tieren fällt die Geschlechtsdifferenzierung oft schwer. Wie bei allen Mbunas des Malawisees übernimmt auch bei dieser Art das Weibchen allein die Maulbrutpflege. Die Produktivität ist bei dieser Art allerdings recht gering. Lediglich um die 10 Junge pro Wurf erblicken nach ca. 3 Wochen Brutpflege das Licht der Welt. Während dieser Zeit nimmt das Muttertier keinerlei Nahrung zu sich.

Fazit: Ein wunderschöner Cichlide der in keinem Malawi-Aquarium fehlen darf!

Weitere Artikel
Steckbrief Dauerwellen-Hakenlilie

Steckbrief Dauerwellen-Hakenlilie

Durch die stark gekräuselten, langen Blätter ist die Hakenlilie eine ungewöhnliche, aber dennoch sehr dekorative Hintergrundpflanze für Aquarien ab 200 Liter. weiterlesen »
Steckbrief Süßwasser-Garnelen

Steckbrief Süßwasser-Garnelen

Viele der Garnelenarten sind exzellente Algenvertilger und können so manches Aquarium von dieser Plage befreien und sind außerdem sehr interessant zu beobachten. Im Gegensatz zur herkömmlichen Meinung sind sie jedoch nicht in der Lage die langen Haar- oder Pinselalgen zu bewältigen, die bereits im Aquarium zur Plage geworden sind. weiterlesen »
Steckbrief Zwergfadenfisch

Steckbrief Zwergfadenfisch

Einer der schönsten und beliebtesten Aquarienfische ist der aus dem nordöstlichen Indien stammende Zwergfadenfisch (Colisa lalia). Schon bei seiner Ersteinführung 1903 löste er Begeisterung aus. Die schöne Färbung ist allerdings nur beim Männchen zu sehen, dagegen erscheinen die Weibchen ausgesprochen bescheiden gefärbt. weiterlesen »
Steckbrief Gelber Hawaiiseebader

Steckbrief Gelber Hawaiiseebader

In jedem Meerwasseraquarium fällt der Gelbe Hawaiiseebader oder auch Hawaii-Doktorfisch genannt (Zebrasoma flavescens) sofort auf, denn diese Art ist tatsächlich von der Schnauzenspitze bis zur Schwanzflosse quittegelb. Er zählt zu den friedlichsten Doktorfischen. In der Natur ist der Gelbe Hawaiiseebader an Riffe gebunden, da er zu den Pflanzenfressern gehört, die Algen von der Oberfläche der Korallen oder Gesteine abweiden. Dabei nimmt er sicher auch Kleinstlebewesen mit auf, die zwischen und an den Algen leben. weiterlesen »
Steckbrief Papageienplaty

Steckbrief Papageienplaty

Der einfach zu pflegende Papageienplaty, hat seinen deutschen Namen aufgrund seiner vielfältigen bunten Färbung erhalten. Er stellt kaum Ansprüche an die Wassertemperatur, zeigt seine schönsten Farben aber erst ab einer Temperatur von mindestens 20°C. weiterlesen »
Steckbrief Copadichromis virginalis yellow crest

Steckbrief Copadichromis virginalis yellow crest

Die Gattung Copadichromis wird fast im ganzen Malawi-See angetroffen, vorwiegend aber in Tiefwasserzonen. Einheimische nennen sie Utaka, was soviel heißt wie "Freischwimmer". weiterlesen »
Steckbrief Gewöhnliche Wasserschraube

Steckbrief Gewöhnliche Wasserschraube

Es gibt kaum eine Wasserpflanze, die zu einer solchen Popularität als Aquarienpflanze wie Vallisneria spiralis geworden ist. Mit ihren schmalen, bis ungefähr 10 Millimeter breiten, bandförmigen Blättern ist sie ein gewohnter Anblick in fast jedem Aquarium. Dazu kommt, dass die Blätter bei manchen Wuchsformen korkenzieherartig gedreht sind. weiterlesen »
Steckbrief Roter von Rio

Steckbrief Roter von Rio

Der Rote Rio (Hyphessobrycon flammeus) gehört der Familie der Echten Salmler (Characidae) und der Gattung Hyphessobrycon an. Unter den Salmlern gibt es eine Reihe von Arten, die sich besonders für den Einsteiger eignen, aber auch bei den fortgeschrittenen Aquarianern beliebt geblieben sind. Ja, mancher "alte Hase" pflegt den Roten von Rio immer noch, sozusagen aus alter Treue, weil er zu den ersten Fischen gehörte, die er pflegte. weiterlesen »
Steckbrief Hornblatt

Steckbrief Hornblatt

Zu den am einfachsten zu pflegenden Pflanzen im Aquarium gehören die Hornblätter Ceratophyllum demersum und Ceratophyllum submersum. Beide Arten sind weltweit verbreitet und gehören zur heimischen Flora. weiterlesen »
Steckbrief Diamant-Regenbogenfisch

Steckbrief Diamant-Regenbogenfisch

Alle Regenbogenfische leben ursprünglich auf der australischen Festlandplatte, und immer wieder werden neue Arten gefunden und beschrieben. Meist stammen sie aus Gewässern, die schwer zugänglich sind, wie das vor allem auf Neuguinea der Fall ist. Manche sind sehr bunt und zeigen sich mit unterschiedlichen Farben und Streifenzeichnungen. Zu den "scheinbar einfarbigen" Arten gehört der erst seit einigen Jahren in die Aquaristik eingeführte Melanotaenia precox. weiterlesen »
Bitte gib die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.