Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 29€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Gelber Labidochromis

Herkunft
Labidochromis caeruleus "Yellow", welche endemisch (also nur hier) im Malawisee leben, gehören sicherlich zu den meistgepflegten Ostafrikanischen Buntbarschen in unseren Aquarien. Aufgrund der spitz zulaufenden Maulform kann davon ausgegangen werden, dass diese Art sich vorwiegend von kleinen Insekten ernährt, welche sie aus den Ritzen der Felsspalten heraus picken. Sie leben in der Natur in Tiefen zwischen 10 und 20 Metern zwischen Felsen und Sandboden.

Haltung
Die Haltung des bis zu 12 cm groß werdenden Buntbarsches ist problemlos. Aquarien ab 100 cm Kantenlänge, die mit vielen Steinaufbauten versehen sein sollten, reichen zur erfolgreichen Pflege bereits aus. Um die innerartliche Aggressivität zu dämpfen, empfiehlt sich die Vergesellschaftung mit anderen Buntbarschen, insbesondere mit anderen Mbunas (Felsencichliden). Aber auch die Vergesellschaftung mit Non-Mbunas wie z.B. Aulonocaras ist sehr gut möglich. Empfehlenswert bei der Pflege dieser Art, wie auch bei fast allen Ostafrikanischen Buntbarschen, ist ein deutlicher Weibchenüberschuss.

Labidochromis caeruleus "Yellow" ist mit fast allen handelsüblichen Frost- und Trockenfuttersorten (außer rote Mückenlarven) zu ernähren. Des Weiteren ist er ein recht friedfertiger, unkomplizierter Buntbarsch der sehr gut in hartem, kalkhaltigem Wasser zu pflegen ist.

Fortpflanzung
Geschlechtsunterscheidungsmerkmal ist der deutlich ausgeprägte schwarze Saum in der Afterflosse bei den Männchen. Bei den Weibchen ist dieser kaum vorhanden, bei jungen Tieren fällt die Geschlechtsdifferenzierung oft schwer. Wie bei allen Mbunas des Malawisees übernimmt auch bei dieser Art das Weibchen allein die Maulbrutpflege. Die Produktivität ist bei dieser Art allerdings recht gering. Lediglich um die 10 Junge pro Wurf erblicken nach ca. 3 Wochen Brutpflege das Licht der Welt. Während dieser Zeit nimmt das Muttertier keinerlei Nahrung zu sich.

Fazit: Ein wunderschöner Cichlide der in keinem Malawi-Aquarium fehlen darf!

FAMILIE:
Cichlidae, Buntbarsche
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Labidochromis caeruleus "Yellow"
VORKOMMEN:
Malawisee (Ostafrika)
GRÖSSE:
Ca. 12 cm
WASSERTEMPERATUR:
Ca. 24 - 27°C
pH-Werte:
7,5 - 8,5
Wasserhärte:
Bis 10 - 20°dGH
NAHRUNG:
Allesfresser (omnivor)
Weitere Artikel
Steckbrief Seegrasblättriges Trugkölbchen

Steckbrief Seegrasblättriges Trugkölbchen

Diese in Südamerika weit verbreitete Aquarienpflanze gehört seit ihrer Einführung zum Standardangebot. Sie ist anspruchslos und kann in allen Aquarientypen gepflegt werden. weiterlesen »
Steckbrief Zebrabärbling

Steckbrief Zebrabärbling

Der Zebrabärbling ist ein so genannter Anfängerfisch, der selbst in dicht bepflanzten Aquarien nicht zu übersehen ist, denn wenn er sich wohl fühlt, ist er ständig auf Achse und zwängt sich auch zwischen geringste Abstände von Wasserpflanzen. Wer viel Spaß haben will, sollte sich stets eine Gruppe von mindestens sechs bis zehn Exemplaren ins Aquarium setzen. weiterlesen »
Steckbrief Königschichlide

Steckbrief Königschichlide

Zu den einfacher zu pflegenden klein bleibenden Cichliden gehört Pelvicachromis pulcher, den man in der älteren Literatur noch unter dem Namen "Kribensis" findet. Männchen und Weibchen sehen unterschiedlich gefärbt aus, und meist ist das Weibchen deutlich farbenfreudiger. weiterlesen »
Steckbrief Schleierkampffisch

Steckbrief Schleierkampffisch

Nicht zu Unrecht trägt dieser Labyrinthfisch seinen deutschen Namen, denn sobald sich zwei Männchen sehen, gehen sie aufeinander los und fangen an, sich zu bekämpfen. Daher sollten sie stets als Pärchen oder auch ein Männchen mit zwei bis drei Weibchen gehalten werden. Die im Kölle Zoo angebotenen Kampffische sind stets Nachzuchten und gehören zur Zuchtform der Schleierkampffische, die es in der Natur nicht gibt. weiterlesen »
Steckbrief Brabantbuntbarsch

Steckbrief Brabantbuntbarsch

Einer der bekanntesten und beliebtesten Tanganjikasee-Buntbarsche ist der Brabantbuntbarsch (Tropheus duboisi "Maswa"). Besonders begeistert sein fantastisches Jugendkleid, bei welchem die vielen weißen Pünktchen eine Assoziation an Korallenfische weckt. Adulte (ausgewachsene) Tiere besitzen hingegen einen blauen Kopf und oftmals eine breite gelbe Binde, welches ein Qualitätsmerkmal darstellt. weiterlesen »
Steckbrief Zwergfadenfisch

Steckbrief Zwergfadenfisch

Einer der schönsten und beliebtesten Aquarienfische ist der aus dem nordöstlichen Indien stammende Zwergfadenfisch (Colisa lalia). Schon bei seiner Ersteinführung 1903 löste er Begeisterung aus. Die schöne Färbung ist allerdings nur beim Männchen zu sehen, dagegen erscheinen die Weibchen ausgesprochen bescheiden gefärbt. weiterlesen »
Steckbrief Amano-Garnele

Steckbrief Amano-Garnele

Die Amanogarnele (Caridina multidentata) findet man häufig in heimischen Aquarien. Diese Süßwassergarnele ist sehr fleißig und kann dabei helfen, das biologische Gleichgewicht im Aquarium zu erhalten. Die Amanogarnele gehört zu den ersten Süßwassergarnelen in heimischen Aquarien. Bekannt wurde sie durch Takashi Amano, von ihm hat sie auch ihren Namen. weiterlesen »
Steckbrief Rubin Schwertpflanze

Steckbrief Rubin Schwertpflanze

Zweifellos ist Echinodorus "Rubin" aber die wohl dekorativste Solitärpflanze in unseren Aquarien. An das Wasser stellt diese Echinodorus-Zuchtform keine besonderen Ansprüche. weiterlesen »
Steckbrief Symbiosegrundel

Steckbrief Symbiosegrundel

Zu den interessantesten Verhaltensweisen, die man in einem Meerwasseraquarium beobachten kann, gehört das Verhältnis von Symbiosegrundel und Knallkrebs. Beide Tiere sind so verschiedenartig, dass man zunächst nicht glauben möchte, dass die sich zu einer engen Lebensgemeinschaft zusammenschließen, die zu einer Symbiose führt, also zu einer Lebensform, bei der beide Partner Nutzen aus dem Zusammenleben ziehen und nicht voneinander parasitieren. weiterlesen »
Steckbrief Schwarzer Neon

Steckbrief Schwarzer Neon

Der Schwarze Neon ist ein Schwarmfisch, welcher mit den eigentlichen Neonsalmlern nur weitläufig verwandt ist. An das Wasser im Pflegeaquarium stellt der Schwarze Neon keine besonderen Ansprüche und ernährt sich von allem, was fressbar ist. Daher ist er auch sehr gut für Anfänger geeignet. weiterlesen »

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.