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Steckbrief Gelbsaum-Harnischwels L177

FAMILIE:
Harnischwelse, Loricariidae
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Baryancistrus spec.
VORKOMMEN:
Rio Irri
GRÖSSE:
Bis ca. 25 cm
WASSERTEMPERATUR:
Ca. 22 - 26°C
pH-Werte:
Um 7,0
Wasserhärte:
Bis 12°dGH
PFLEGE:
Einfach, ohne Schwierigkeiten, Versteckmöglickeiten
NAHRUNG:
Allesfresser, vor allem vegetarische Nahrung, Aufwuchs, Flocken- und Tablettenfutter, aber auch Aas

Herkunft
Im Englischen nennt man diese Art "Irri Yellow Seam", das heißt, Gelbsaum Harnischwels aus dem Rio Irri. Dort hält er sich in sauerstoffreichen und fließenden Gewässern eher versteckt unter Gestein auf.

Aussehen
Seit einiger Zeit sind die kleiner bleibenden Harnischwelse mit ihrer auffälligen und oft auch hübschen Färbung und Zeichnung beliebt gewordene Pfleglinge. Bei manchen Arten ist es gerade die Jugendfärbung, die besonders schön und kontrastreich ist, die aber im zunehmendem Alter bescheidener wird. Die Art wächst - wie auch ihre engere Verwandtschaft - recht langsam, so dass man viele Jahre Freude an ihr hat, ehe sie um die 25 cm Gesamtlänge erreicht. 

Verhalten
Nun sind die Harnischwelse samt und sonders nächtliche Gesellen, deren Bewegungsdrang erst mit der Dämmerung beginnt. Man sieht sie in einem an Verstecken armen Aquarium auch tagsüber hin und wieder, in einem gut mit Versteckmöglichkeiten ausgestatten Aquarium kann es sein, dass man seinen Gelbsaum-Harschischwels tagsüber länger nicht zu Gesicht bekommt.

Haltung
Für die Einrichtung des Pflegeaquariums empfehlen sich Hölzer, wie etwa Moorkienwurzelholz, die man so anbringt, das die Fische sich von unten her am Holz ansaugen kann. Es sollten grundsätzlich viele Versteckmöglichkeiten angeboten werden. Wasserpflanzen sind eher nicht geeignet, da diese meist abgeraspelt oder gar aktiv gefressen werden. Zudem benötigt der Harnischwels eher hohe Temperaturen zwischen 28-33°C, welche die meisten Pflanzen nicht tolerieren.

Ernährung
Man setzt Harnischwelse gern als Algenfresser ins Aquarium, aber man sollte nicht zuviel von ihnen erwarten; sie fressen zwar Algen von Steinen, Holz und Scheiben, aber sie rühren sie manchmal nicht an. Auch Wurzelholz schaben sie mit ihrem Saugmaul ab. Man sollte ihnen zusätzlich Ersatzfutter anbieten, wie zum Beispiel Pellets oder Flocken, denn sie nehmen alles an, was ihnen schmeckt. Auch sonst sind sie anspruchslos.

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