Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 29€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Gelbsaum-Harnischwels L177

Herkunft
Im Englischen nennt man diese Art "Irri Yellow Seam", das heißt, Gelbsaum Harnischwels aus dem Rio Irri. Dort hält er sich in sauerstoffreichen und fließenden Gewässern eher versteckt unter Gestein auf.

Aussehen
Seit einiger Zeit sind die kleiner bleibenden Harnischwelse mit ihrer auffälligen und oft auch hübschen Färbung und Zeichnung beliebt gewordene Pfleglinge. Bei manchen Arten ist es gerade die Jugendfärbung, die besonders schön und kontrastreich ist, die aber im zunehmendem Alter bescheidener wird. Die Art wächst - wie auch ihre engere Verwandtschaft - recht langsam, so dass man viele Jahre Freude an ihr hat, ehe sie um die 25 cm Gesamtlänge erreicht. 

Verhalten
Nun sind die Harnischwelse samt und sonders nächtliche Gesellen, deren Bewegungsdrang erst mit der Dämmerung beginnt. Man sieht sie in einem an Verstecken armen Aquarium auch tagsüber hin und wieder, in einem gut mit Versteckmöglichkeiten ausgestatten Aquarium kann es sein, dass man seinen Gelbsaum-Harschischwels tagsüber länger nicht zu Gesicht bekommt.

Haltung
Für die Einrichtung des Pflegeaquariums empfehlen sich Hölzer, wie etwa Moorkienwurzelholz, die man so anbringt, das die Fische sich von unten her am Holz ansaugen kann. Es sollten grundsätzlich viele Versteckmöglichkeiten angeboten werden. Wasserpflanzen sind eher nicht geeignet, da diese meist abgeraspelt oder gar aktiv gefressen werden. Zudem benötigt der Harnischwels eher hohe Temperaturen zwischen 28-33°C, welche die meisten Pflanzen nicht tolerieren.

Ernährung
Man setzt Harnischwelse gern als Algenfresser ins Aquarium, aber man sollte nicht zuviel von ihnen erwarten; sie fressen zwar Algen von Steinen, Holz und Scheiben, aber sie rühren sie manchmal nicht an. Auch Wurzelholz schaben sie mit ihrem Saugmaul ab. Man sollte ihnen zusätzlich Ersatzfutter anbieten, wie zum Beispiel Pellets oder Flocken, denn sie nehmen alles an, was ihnen schmeckt. Auch sonst sind sie anspruchslos.

Zum Steckbrief

FAMILIE:
Harnischwelse, Loricariidae
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Baryancistrus spec.
VORKOMMEN:
Rio Irri
GRÖSSE:
Bis ca. 25 cm
WASSERTEMPERATUR:
Ca. 22 - 26°C
pH-Werte:
Um 7,0
Wasserhärte:
Bis 12°dGH
PFLEGE:
Einfach, ohne Schwierigkeiten, Versteckmöglickeiten
NAHRUNG:
Allesfresser, vor allem vegetarische Nahrung, Aufwuchs, Flocken- und Tablettenfutter, aber auch Aas
Weitere Artikel
Steckbrief Gelber Labidochromis

Steckbrief Gelber Labidochromis

Labidochromis caeruleus "Yellow", welche endemisch (also nur hier) im Malawisee leben, gehören sicherlich zu den meistgepflegten Ostafrikanischen Buntbarschen in unseren Aquarien. Aufgrund der spitz zulaufenden Maulform kann davon ausgegangen werden, dass diese Art sich vorwiegend von kleinen Insekten ernährt, welche sie aus den Ritzen der Felsspalten heraus picken. Sie leben in der Natur in Tiefen zwischen 10 und 20 Metern zwischen Felsen und Sandboden. weiterlesen »
Steckbrief Antennenwels

Steckbrief Antennenwels

Der Antennenwels (Ancistrus) gehört zu den Harnischwelsen. Ihren deutschen Namen verdanken diese südamerikanischen Harnischwelse den Auswüchsen auf dem Vorderkopf, die bei den Männchen wie ein Bart aussehen. weiterlesen »
Steckbrief Schwimmende Ludwigie

Steckbrief Schwimmende Ludwigie

Bei dieser in der Natur das flache Wasser und auch verschlammte Böden besiedelnden und hier kriechenden Pflanze, kommt es zur Bildung von in Büscheln stehenden sogenannten Atemwurzeln oder Aerenchyme, die der Pflanze ein ganz eigenes Erscheinungsbild verleihen. weiterlesen »
Steckbrief Schwarzer Neon

Steckbrief Schwarzer Neon

Der Schwarze Neon ist ein Schwarmfisch, welcher mit den eigentlichen Neonsalmlern nur weitläufig verwandt ist. An das Wasser im Pflegeaquarium stellt der Schwarze Neon keine besonderen Ansprüche und ernährt sich von allem, was fressbar ist. Daher ist er auch sehr gut für Anfänger geeignet. weiterlesen »
Steckbrief Papageienplaty

Steckbrief Papageienplaty

Der einfach zu pflegende Papageienplaty, hat seinen deutschen Namen aufgrund seiner vielfältigen bunten Färbung erhalten. Er stellt kaum Ansprüche an die Wassertemperatur, zeigt seine schönsten Farben aber erst ab einer Temperatur von mindestens 20°C. weiterlesen »
Steckbrief Borellis Zwergbuntbarsch

Steckbrief Borellis Zwergbuntbarsch

Zu den am einfachsten zu pflegenden Zwergcichliden gehört Apistogramma borelli. Der Borellis Zwergbuntbarsch wird auch „Gelber Zwergbuntbarsch“ genannt und gehört zu der Familie der Buntbarsche (Cichlidae). In der älteren Literatur findet man ihn auch unter dem Namen Apistogramma reitzigi. weiterlesen »
Steckbrief Kleinohriger Schwimmfarn

Steckbrief Kleinohriger Schwimmfarn

In der Aquaristik spielen Schwimmpflanzen nur eine untergeordnete Rolle, denn man sieht von ihnen nicht gerade viel, höchstens das Wurzelwerk. Nur wenn man die Pflanzen von oben sieht, erkennt man auch ihren Wuchs und die unterschiedlichen Blattformen. weiterlesen »
Steckbrief Weissband-Putzergarnele

Steckbrief Weissband-Putzergarnele

Zu den auffälligsten Garnelen der Korallenriffe zählt die Weißband-Putzergarnele, Lysmata amboinensis mit ihrem weißen Längsband auf dem Rücken, rechts und links begleitet von breiten leuchtend roten Binden. weiterlesen »
Steckbrief Keilfleckbarbe

Steckbrief Keilfleckbarbe

Die Keilfleckbarbe (Rasbora heteromorpha) gehört zu den schönsten Aquarienfischen seit ihrer Ersteinführung 1906. Sie wird auch Keilfleckrasbora genannt. Ihr lateinischer Artname weist darauf hin, dass der Fisch von der Körpergestalt der übrigen Rasbora abweicht, denn sie ist nicht rundlich und langgestreckt, sondern hat eher eine hochrückige Körperform, also hetero (= verschieden) und morpha (= Gestalt). weiterlesen »
Steckbrief Grosses Fettblatt

Steckbrief Grosses Fettblatt

Zu den ausdauerndsten Aquarienpflanzen gehört das Große Fettblatt, das man in der Literatur je nach Autor auch unter dem wissenschaftlichen Namen Bacopa amplexicaulis findet. In ihrer Heimat Nordamerika ist das Große Fettblatt als kriechende Sumpfpflanze in den mittleren und südlichen USA zu finden. weiterlesen »

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

  • Klasse Beitrag!

    Sehr informativ und verständlich formuliert. Bitte mehr davon!