Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 29€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Goldstirn-Sandgrundel

FAMILIE:
Grundeln, Gobiidae
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Valenciennea strigata
VORKOMMEN:
Tropischer Indopazifik
GRÖSSE:
Bis 18 cm
WASSERTEMPERATUR:
Ca. 22 - 28°C
Pflege:
Einfach lockert den Korallensand auf
NAHRUNG:
Tierische Nahrung

Die Goldstirn-Sandgrundel (Valenciennea strigata) kommt aus der Familie der Grundeln und wird auch oft Goldstirn-Schläfergrundel genannt, allerdings gehört die Schläfergrundeln zu einer anderen Familie innerhalb der Grundelartigen.

Herkunft

Die Heimat der Goldstirn-Sandgrundel ist der tropische Indopazifik. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Ostafrika bis zum Tuamotu-Archipel, nach Norden bis zu den Ryūkyū-Inseln und südlich bis nach Sydney (einschließlich der Lord-Howe-Insel). Dort lebt sie in äußeren Lagunen und Außenriffen mit harten, sandigen oder steinigen Böden. Normalerweise findet man sie in Wassertiefen bis ca. 6 m, allerdings kommt sie auch in Tiefen bis zu 25 m vor. Die Goldstirn-Sandgrundel lebt paarweise in Höhlen, in deren Nähe sie sich immer aufhält.

Merkmale

Die Grundfärbung der Goldstirn-Sandgrundel ist hellgrau und ihr Kopf ist gelb bis organgenfarben. Das Maul der Goldstirn-Sandgrundel ist groß, der Unterkiefer ist leicht nach vorne geschoben und die Lippen sind dick. Die relativ großen Augen stehen hervor und sitzen weit oben am Kopf. Unter ihren Augen bis zu ihren Kiemendeckeln verläuft eine hellblaue bis türkisene Linie, die oben schwarz ist und unter ihr verlaufen mehrere schräge, hellblaue Linien. Die Flossen sind transparent. Die Geschlechter lassen sich durch die erste Rückenflosse des Männchens unterscheiden, da diese fadenförmig ist.

Fortpflanzung

Die Goldstirn-Sandgrundel gräbt unter Steine ihre Höhlen in den Sand, hier laicht sie dann auch bis zu 2000 Eier an der Höhlendecke ab. Das Weibchen übernimmt die Brutpflege. Nach ca. 2-3 Wochen schlüpfen die Fischlarven.

Haltung

Da die Goldstirn-Sandgrundel in der Natur paarweise lebt, sollte sie im heimischen Aquarium auch immer nur paarweise gehalten werden. Der Bodengrund sollte sandig sein und mehrere Zentimeter hoch sein. Wichtig sind auch ein paar größere Steine, damit die Goldstirn-Sandgrundel ihr Höhlen graben kann. Bei empfindlichen Korallen muss man aufpassen, da die Goldstirn-Sandgrundel mit Sand in ihrem Maul aufsteigt und diesen über die Korallen verteilt.
Das Becken muss gut abgesichert sein (z.B. mit einer Umrandung), denn wenn dir Goldstirn-Sandgrundel erschrickt neigt sie dazu, aus dem Aquarium zu springen.

Ernährung

Beim Fressen filtert die Goldstirn-Sandgrundel den Sand durch ihre Kiemen und nimmt dabei kleine Krebstiere, Wirbellose und Fischlaich auf.

Weitere Artikel
Steckbrief Zebrabärbling

Steckbrief Zebrabärbling

Der Zebrabärbling ist ein so genannter Anfängerfisch, der selbst in dicht bepflanzten Aquarien nicht zu übersehen ist, denn wenn er sich wohl fühlt, ist er ständig auf Achse und zwängt sich auch zwischen geringste Abstände von Wasserpflanzen. Wer viel Spaß haben will, sollte sich stets eine Gruppe von mindestens sechs bis zehn Exemplaren ins Aquarium setzen. weiterlesen »
Steckbrief Skalar

Steckbrief Skalar

Skalare sind seit über 100 Jahren weltweit im Süßwasserhobby bekannt und nicht mehr wegzudenken. Die „Könige der Aquarien“, wie Segelflosser und Diskusfische auch genannt werden, begeistern durch ihre majestätische Gestalt. Der abgeflachte und sehr hohe Körper kombiniert mit den typischen eleganten Schwimmbewegungen hinterlassen bei jedem Betrachter einen besonderen Eindruck. Segelflosser als Krönung eines Südamerika Biotopaquariums zu pflegen, ist eine wunderbare Idee, Dein Lebensumfeld durch ein ganz besonderes Stück Natur dekorativ zu bereichern. Hier erfährst Du alles Nötige! weiterlesen »
Steckbrief Kirschflecksalmler

Steckbrief Kirschflecksalmler

Der Kirschflecksalmler (Hyphessobrycon erythrostigma), oder auch Perez-Tetra genannt, fällt mit dem kirschroten Fleck auf den Schultern und seiner rötlicher Körpergrundfärbung und der scheibenförmigen Gestalt in jedem Aquarium auf. Das gilt besonders dann, wenn man eine kleine Gruppe von sechs bis acht Tieren pflegt. Kirschflecksalmler sind auch in der Natur Schwarmfische, die in langsam fließenden Gewässern leben. weiterlesen »
Steckbrief Symbiosegrundel

Steckbrief Symbiosegrundel

Zu den interessantesten Verhaltensweisen, die man in einem Meerwasseraquarium beobachten kann, gehört das Verhältnis von Symbiosegrundel und Knallkrebs. Beide Tiere sind so verschiedenartig, dass man zunächst nicht glauben möchte, dass die sich zu einer engen Lebensgemeinschaft zusammenschließen, die zu einer Symbiose führt, also zu einer Lebensform, bei der beide Partner Nutzen aus dem Zusammenleben ziehen und nicht voneinander parasitieren. weiterlesen »
Steckbrief Brokatbarbe

Steckbrief Brokatbarbe

Der lateinische Artname ist in Anführungstriche gesetzt, weil die Art zwar im Handel so bezeichnet wird, aber keinen wissenschaftlichen Namen besitzt, denn es ist noch immer umstritten, ob es sich bei der Brokatbarbe um eine echte, in der Natur vorkommende Art handelt oder lediglich ein Zuchtprodukt, das es in der freien Natur nicht gibt. weiterlesen »
Steckbrief Spritzsalmler

Steckbrief Spritzsalmler

Zu den interessantesten Fischen in der gesamten Fischwelt gehört zweifellos der Spritzsalmler, denn seine Fortpflanzungsweise ist einzigartig. Aus diesem Grund ist ein großes, helles und gut abgedecktes Aquarium sehr wichtig. weiterlesen »
Steckbrief Copadichromis virginalis yellow crest

Steckbrief Copadichromis virginalis yellow crest

Die Gattung Copadichromis wird fast im ganzen Malawi-See angetroffen, vorwiegend aber in Tiefwasserzonen. Einheimische nennen sie Utaka, was soviel heißt wie "Freischwimmer". weiterlesen »
Steckbrief Blasenanemone

Steckbrief Blasenanemone

Eine Aneminemone mit eigenen Blubbels, das hätte auch Nemo toll gefunden! Wer eine besonders attraktive Anemone mit verschiedenen Farbmorphen und mittleren Haltungsansprüchen sucht, ist bei der Blasen- oder Kupferanemone genau richtig. Clownfische gehen gerne eine Symbiose mit ihr ein und durch ihre nur schwache Nesselkraft ist diese Anemone auch rifftauglich. In unserem Beitrag erfährst Du, wie Du sie erfolgreich pflegst. weiterlesen »
Steckbrief Zebra-Apfelschnecke

Steckbrief Zebra-Apfelschnecke

Hier geht der Vorhang auf für: Die schönste Antwort auf die Verwertung von Futterresten, abgestorbenen Pflanzenteilen und Algenwuchs. Für fast alle Aquarien ist sie geeignet. Viele Wasserwerte macht sie nicht nur mit, sondern gedeiht auch gut und fühlt sich pudel- äh schneckiwohl. weiterlesen »
Steckbrief Glühlichtsalmler

Steckbrief Glühlichtsalmler

Seinen deutschen Namen verdankt dieser kleine Salmler seiner kupferrot glänzenden Längsbinde, die sich vom oberen Augenrand bis zur Schwanzflossenbasis zieht. Wenn bei sonst dunkler Umgebung, wie zum Beispiel in einem Schwarzwasser, Licht einfällt und auf den Fisch trifft, leuchtet das Kupferrot deutlich auf. Das ist wichtig für den Schwarmzusammenhalt, denn die Tiere finden sich wieder zum Schwarm zusammen, wenn sie durch ein äußeres Ereignis auseinander getrieben wurden. weiterlesen »

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.