Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 29€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Indischer Wasserfreund

FAMILIE:
Acanthaceae, Bärenklaugewächse
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Hygrophila polysperma
VORKOMMEN:
Indien
PFLEGE:
Leicht, schnellwüchsig
HÖHE:
Bis 50 cm
LICHTBEDARF:
Möglichst hell
PH-WERT:
Kann vernachlässigt werden, um 7,0 genügt
WASSERTEMPERATUR:
Bis 22 - 26 °C
WASSERHÄRTE:
Kann vernachlässigt werden, wächst auch im harten Wasser

Herkunft und Eigenschaften

Zu den beliebtesten Aquarienpflanzen gehört heute der Indische Wasserfreund, dessen aus dem Altgriechischen zusammengesetzter wissenschaftlicher Gattungsname darauf hinweist, dass die Pflanze die Feuchtigkeit (hygros) liebt (philein). Aber er zeigt auch, dass er eigentlich auf eine Sumpfpflanze hinweist, die aber auch unter Wasser ausgezeichnet gedeiht und auch ausdauernd ist. Tatsächlich können die Triebspitzen bei starkem Wachstum auch den Wasserspiegel durchbrechen, aber der Indische Wasserfreund wächst in der Regel unter Wasser (submers). Selbst wenn die Triebe aus dem Wasser herauswachsen, wird man die Blüten kaum sehen, weil die Umstände in einem Zimmeraquarium sich dafür kaum eignen. Viele Sumpfpflanzen verlieren ihre Unterwasserblätter, wenn der Stengel aus dem Wasser heraussteht und die Pflanze denn außerhalb des Wassers (emers) weiterwächst. Hygrophila polysperma wächst dann aber immer noch sowohl unter der Wasseroberfläche als auch darüber, ohne die Unterwasserblätter abzustoßen. Man nennt das auch semiemers.

Die Hygrophila gehören in die Familie der Acanthaceae, den sogenannten Bärenklaugewächsen, die aber nur in den Tropen und in einigen Arten auch in den Subtropen verbreitet ist.

Pflege

Im Aquarium ist Hygrophila polysperma eine der besten Wasserpflanzen überhaupt, denn sie stellt praktisch keine Ansprüche an das Wasser und wächst bei guten Lichtverhältnissen zu einer kräftigen Pflanze heran. An schattigen Stellen bleibt die Pflanze mager und zart und entwickelt erst kräftigere und größere Blätter und Stengel, wenn sie gut belichtete Stellen erreicht. Bereits aus einer einzigen Pflanze kann man nach dem Einpflanzen im Laufe der nächsten Wochen zu einem schönen Busch kommen, wenn immer dann, wenn die Pflanze den Wasserspiegel erreicht, die Triebspitze in einer Länge von etwa 10 cm abschneidet und unten neben den nun spitzenlosen alten Stengel einsetzt. Dann treibt ein neuer Trieb - oft auch mehrere Triebe - aus dem alten Stengel, und im Laufe der nächsten Wochen kann man sich einen Busch des Indischen Wasserfreundes heranziehen.

Weitere Artikel
Steckbrief Weissband-Putzergarnele

Steckbrief Weissband-Putzergarnele

Zu den auffälligsten Garnelen der Korallenriffe zählt die Weißband-Putzergarnele, Lysmata amboinensis mit ihrem weißen Längsband auf dem Rücken, rechts und links begleitet von breiten leuchtend roten Binden. weiterlesen »
Steckbrief Gelber Labidochromis

Steckbrief Gelber Labidochromis

Labidochromis caeruleus "Yellow", welche endemisch (also nur hier) im Malawisee leben, gehören sicherlich zu den meistgepflegten Ostafrikanischen Buntbarschen in unseren Aquarien. Aufgrund der spitz zulaufenden Maulform kann davon ausgegangen werden, dass diese Art sich vorwiegend von kleinen Insekten ernährt, welche sie aus den Ritzen der Felsspalten heraus picken. Sie leben in der Natur in Tiefen zwischen 10 und 20 Metern zwischen Felsen und Sandboden. weiterlesen »
Steckbrief Süßwasser-Garnelen

Steckbrief Süßwasser-Garnelen

Viele der Garnelenarten sind exzellente Algenvertilger und können so manches Aquarium von dieser Plage befreien und sind außerdem sehr interessant zu beobachten. Im Gegensatz zur herkömmlichen Meinung sind sie jedoch nicht in der Lage die langen Haar- oder Pinselalgen zu bewältigen, die bereits im Aquarium zur Plage geworden sind. weiterlesen »
Steckbrief Borellis Zwergbuntbarsch

Steckbrief Borellis Zwergbuntbarsch

Zu den am einfachsten zu pflegenden Zwergcichliden gehört Apistogramma borelli. Der Borellis Zwergbuntbarsch wird auch „Gelber Zwergbuntbarsch“ genannt und gehört zu der Familie der Buntbarsche (Cichlidae). In der älteren Literatur findet man ihn auch unter dem Namen Apistogramma reitzigi. weiterlesen »
Steckbrief Banggai-Kardinalfisch

Steckbrief Banggai-Kardinalfisch

Der Molukken-Kardinalfisch, Pterapogon kauderni, stammt wie sein deutscher Name schon aussagt aus dem Gebiet zwischen Sulawesi und den Molukken und wurde erst vor einigen Jahren importiert. Schnell eroberte er die Aquarien der Meerwasser-Aquarianer, zumal auch schnell bekannt wurde, dass er leicht zu züchten ist. weiterlesen »
Steckbrief Zebrabärbling

Steckbrief Zebrabärbling

Der Zebrabärbling ist ein so genannter Anfängerfisch, der selbst in dicht bepflanzten Aquarien nicht zu übersehen ist, denn wenn er sich wohl fühlt, ist er ständig auf Achse und zwängt sich auch zwischen geringste Abstände von Wasserpflanzen. Wer viel Spaß haben will, sollte sich stets eine Gruppe von mindestens sechs bis zehn Exemplaren ins Aquarium setzen. weiterlesen »
Steckbrief Süsswasser-Stechrochen

Steckbrief Süsswasser-Stechrochen

Diese auffällig gefärbten Bodenbewohner mittel- und südamerikanischen Flüsse und Seen sind auch in der Aquaristik beliebt, obwohl auch sie oben auf dem langen dünnen Schwanz zu Beginn des hinteren Drittels einen Stachel besitzen, mit dem sie Wunden schlagen könnten, wenn man nicht sorgfältig mit ihnen umgeht. weiterlesen »
Steckbrief Paradiesfisch

Steckbrief Paradiesfisch

Der Paradiesfisch (Macropodus opercularis) ist ein Labyrinthfisch, der relativ leicht zu pflegen und sehr farbenprächtig ist. Zu seinem natürlichen Lebensraum gehören Teile von Korea, China und Vietnam. Hier ist er in flachen, stehenden und langsam fließenden Gewässern mit viel Pflanzenbewuchs oder auch in überfluteten Reisfeldern zu finden. weiterlesen »
Steckbrief Kirschblatt

Steckbrief Kirschblatt

Zu den empfehlenswertesten, wuchsfreudigsten und hübschesten Pflanzen für Aquarien gehört der dekorative Kirschblatt-Wasserfreund, Hygrophila corymbosa, aus Südostasien in seinen verschiedenen Wuchsformen, denen man je nach Autor eigene Namen gegeben hat. weiterlesen »
Steckbrief Süßwasserkrebs

Steckbrief Süßwasserkrebs

Weltweit gibt es mehr als 500 Krebsarten, die meisten in Nordamerika und Australien. Krebse werden in drei Familien eingeordnet: die Krebse der nördlichen Halbkugel in den Familien Astacidae und Cambaridae und die der südlichen Halbkugel in der Familie Parastacidae. Den Schwerpunkt der Artenvielfalt bilden allerdings der Südosten der USA und Australien. weiterlesen »

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.