Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 29€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Javafarn

FAMILIE:
Polypodiaceae, Tüpfelfarne
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Microsorum pteropus
VORKOMMEN:
Südostasien
PFLEGE:
Einfach, nicht einpflanzen, sondern auf Substrat aufbinden
HÖHE:
Bis 30 cm
LICHTBEDARF:
Mittel bis geringe Beleuchtung
PH-WERT:
6,0 bis 7,5
WASSERTEMPERATUR:
Bis 20 - 30 °C
WASSERHÄRTE:
Bis 20 °dGH

Herkunft und Eigenschaften

Zwar lautet der eine seiner deutschen Namen Javafarn, aber sein Vorkommen in Südostasien ist nicht ausschließlich auf diese indonesische Insel beschränkt, sondern er kommt weit verbreitet auch auf anderen Inseln und auf dem südostasiatischen Festland vor. Irreführend ist auch der andere deutsche Name Schwarzwurzelfarn, denn seine schwarzen, drahtartig harten "Wurzeln" sind Rhizome, eine Stengelform, aus der auch Ableger wachsen. Alle Farnpflanzen, also auch der Javafarn, haben einen Generationswechsel, das heißt, eine geschlechtliche oder generative und eine ungeschlechtliche oder vegetative Generation wechseln sich ab. Die geschlechtliche Pflanze ist sehr klein und besitzt männliche und weibliche Geschlechtsorgane, während die uns als Farne bekannten großen Pflanzen die ungeschlechtliche Generation sind und Sporen in sogenannten Soren auf der Blattunterseite bildet. Allerdings sieht man diese beim Javafarn nur in Ausnahmefällen.

Obwohl der auch Schwarzwurzelfarn genannte Javafarn in seiner Heimat ein amphibisch wachsender Farn ist, kommt er an manchen Stellen zumindest zeitweilig völlig im Trockenen vor, wenn auch in Wassernähe, ohne dass er, zum Beispiel während der Regenzeit, unter Wasser stehen muß. In der Aquaristik pflegt man ihn nur in seiner Unterwasserform, die im Aussehen sich völlig von der Landform unterscheidet.

Pflege

Seine Pflege ist einfach, allerdings mag er es nicht, wenn man ihn einfach in den Bodengrund steckt. Am besten wächst er und bildet viele Ableger, wenn man ihn auf ein Substrat bindet, etwa eine Moorkienwurzel oder auch einen Stein. Dazu kann man Perlonschnur verwenden, aber auch anderes nicht faulendes Material. Vor allem an Wurzelholz hält sich der Javafarn mit der Zeit von allein so fest, dass man das Substrat mitsamt den Pflanzen umsetzen kann. Auch in der Natur findet man ihn auf im Wasser liegenden Stämmen oder am Gewässerrand an glattem Gestein. Allerdings kann man als Normalaquarianer die Pflanzen nur durch ihre Ableger vermehren, weil man den Generationswechsel im Aquarium nicht erfolgreich ablaufen lassen kann.

Javafarn eignet sich auch gut für ein Aquaterrarium oder Paludarium, weil der Farn in einer Umgebung mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit leben und wachsen kann; man darf ihn nur nicht austrocknen lassen!

Weitere Artikel
Steckbrief Punktierter Panzerwels

Steckbrief Punktierter Panzerwels

Dieser Panzerwels gehört schon seit seiner Ersteinführung 1893 zum eisernen Bestand unserer Aquarienfische. Seine Heimat liegt im südöstlichen Brasilien und im La-Plata-Gebiet. weiterlesen »
Steckbrief Grosses Fettblatt

Steckbrief Grosses Fettblatt

Zu den ausdauerndsten Aquarienpflanzen gehört das Große Fettblatt, das man in der Literatur je nach Autor auch unter dem wissenschaftlichen Namen Bacopa amplexicaulis findet. In ihrer Heimat Nordamerika ist das Große Fettblatt als kriechende Sumpfpflanze in den mittleren und südlichen USA zu finden. weiterlesen »
Steckbrief Neonsalmler

Steckbrief Neonsalmler

Der Neonsalmler ist ein Anfängerfisch, welcher in fast allen Aquarien leicht zu pflegen ist, wenn man darauf achtet, dass er sich am wohlsten, in einer größeren Gruppe von mindestens 8 Exemplaren, fühlt. Er hält sich mehr im unteren Drittel des Aquariums auf und nimmt alles als Nahrung an, was er bewältigen kann weiterlesen »
Steckbrief Süsswasser-Stechrochen

Steckbrief Süsswasser-Stechrochen

Diese auffällig gefärbten Bodenbewohner mittel- und südamerikanischen Flüsse und Seen sind auch in der Aquaristik beliebt, obwohl auch sie oben auf dem langen dünnen Schwanz zu Beginn des hinteren Drittels einen Stachel besitzen, mit dem sie Wunden schlagen könnten, wenn man nicht sorgfältig mit ihnen umgeht. weiterlesen »
Steckbrief Hornblatt

Steckbrief Hornblatt

Zu den am einfachsten zu pflegenden Pflanzen im Aquarium gehören die Hornblätter Ceratophyllum demersum und Ceratophyllum submersum. Beide Arten sind weltweit verbreitet und gehören zur heimischen Flora. weiterlesen »
Steckbrief Rotfeuerfisch

Steckbrief Rotfeuerfisch

Rotfeuerfische (Pterois volitans) fallen in jedem Meeresaquarium sofort auf. Aber Achtung: Rotfeuerfische sind giftig! Das trifft auf seine gesamte Verwandtschaft zu. An der Basis seiner Rückenflossenstacheln besitzt er Giftdrüsen, die ihren Inhalt entlang der Stachelstrahlen entleeren, wenn der Strahl angedrückt wird. Das kann beim Hantieren im Aquarium passieren, wenn man nicht sorgfältig arbeitet. Dann muss man sofort einen Arzt aufsuchen! weiterlesen »
Steckbrief Zwergfadenfisch

Steckbrief Zwergfadenfisch

Einer der schönsten und beliebtesten Aquarienfische ist der aus dem nordöstlichen Indien stammende Zwergfadenfisch (Colisa lalia). Schon bei seiner Ersteinführung 1903 löste er Begeisterung aus. Die schöne Färbung ist allerdings nur beim Männchen zu sehen, dagegen erscheinen die Weibchen ausgesprochen bescheiden gefärbt. weiterlesen »
Steckbrief Orangebinden-Pinzettfisch

Steckbrief Orangebinden-Pinzettfisch

Nicht nur im Aquarium, sondern auch in der Natur im Korallenriff, ist der Orangebinden-Pinzettfisch (Chelmon rostratus) ein auffallender Fisch. Er wird auch Kupferbinden-Pinzettfisch genannt. Leider braucht der Orangebinden-Pinzettfisch oft längere Zeit, bis er sich in einer neuen Umgebung eingewöhnt hat und ans Futter geht. Dieser Fisch eignet sich nicht für Anfänger, sondern nur für erfahrene Meerwasser-Aquarianer. weiterlesen »
Steckbrief Zwerg-Schwertpflanze

Steckbrief Zwerg-Schwertpflanze

In einem normal eingerichteten Zimmeraquarium fehlen vielfach Pflanzen, die den Bodengrund abdecken, also kleinwüchsig bleiben und sich so auch für den Vordergrund eignen. Echinodorus tenellus eignet sich dafür ausgezeichnet, weil sie bei gutem Wuchs rasenartig wächst und ganze Bodenpartien abdecken kann. weiterlesen »
Steckbrief Symbiosegrundel

Steckbrief Symbiosegrundel

Zu den interessantesten Verhaltensweisen, die man in einem Meerwasseraquarium beobachten kann, gehört das Verhältnis von Symbiosegrundel und Knallkrebs. Beide Tiere sind so verschiedenartig, dass man zunächst nicht glauben möchte, dass die sich zu einer engen Lebensgemeinschaft zusammenschließen, die zu einer Symbiose führt, also zu einer Lebensform, bei der beide Partner Nutzen aus dem Zusammenleben ziehen und nicht voneinander parasitieren. weiterlesen »
Bitte gib die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.