Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 29€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Kardinalsgarnele

FAMILIE:
Hippolytidae
ART:
Lysmata debelius
URSPRUNGSGEBIET:
Indopazifischer bis zentralpazifischer Raum
GRÖSSE:
5-6 cm
PFLEGE:
Paarweise Haltung ab 80 l, viele Verstecke, schwache Beleuchtung
WASSERTEMPERATUR:
24 – 28 (30) °C
PH-WERT:
7,7 – 8,5
SALINITÄT:
30 – 37 g/l
VERHALTEN:
Meist friedlich, kann sessile Wirbellose schädigen
NAHRUNG:
Tierisches Trocken-, Frost- und Lebendfutter
BESONDERHEITEN:
Betreibt Putzerstation für Fische auch im Aquarium

Ein stressiger Tag neigt sich dem Ende. Du kommst nach Hause und Dein Haustier kommt Dir zur Begrüßung aufgeregt entgegen. Vertrauensvoll nimmt es sein Futter aus Deiner Hand und säubert und pflegt Deine Finger anschließend zart. Die Rede ist nicht von einem Hund oder einer Katze – die attraktive Kardinalsgarnele kann genauso lernen, Dich zu erkennen und Dir aus der Hand zu fressen.

Die Kardinalsgarnele ist eine der farbenprächtigsten Garnelen in der Meerwasseraquaristik. Ihren anderen Namen „Feuergarnele“ verdankt sie der knallroten Färbung ihres Panzers, der einen auffallenden Kontrast mit den leuchtend weißen Punkten auf ihrem Körper, sowie den weißen Antennen und Beinen darstellt. Der wissenschaftliche Name Lysmata debelius ist ihrem Entdecker, dem deutschen Meeresforscher Helmut Debelius gewidmet.

Tipp: Im Süßwasser gibt es eine nicht näher verwandte Art, die ebenfalls als Kardinalsgarnele bezeichnet wird: Caridina dennerli stammt von der Insel Sulawesi und eignet sich nicht zur Haltung im Meerwasseraquarium!

Herkunft

Die Kardinalsgarnele kommt weitverbreitet von den Malediven im Indopazifik bis in den zentralpazifischen Raum vor. Während L. debelius aus dem Pazifik nur auf dem Vorderkörper (Carapax) weiße Punkte tragen, besitzen die Exemplare aus dem Indischen Ozean auch auf dem Hinterleib (Abdomen) zusätzliche runde weiße Flecken. Die Population der Line Islands hat keine weißen, sondern rotgefärbte Beine.
Kardinalsgarnelen kommen bereits ab einer Wassertiefe von einem Meter vor, leben aber überwiegend in größerer Tiefe von 10 bis 30 m, wo sie recht zurückgezogen in Riffspalten und andere Verstecken zu finden sind.
Die Art wird inzwischen auch schon kommerziell im Aquarium nachgezüchtet oder in Marikultur, d.h. in mariner Aquakultur, aufgezogen.

Verhalten

Wenn man das Verhalten der Kardinalsgarnele verstehen möchte, sollte man sich ihre natürlichen Lebensumstände genauer ansehen: Im Riff lebt sie paarweise und betreibt eine Putzerstation, an der Fische von abgestorbenen Hautfetzen und Parasiten befreit werden. Das Garnelenpärchen besiedelt meist einen Riffüberhang oder eine Felsspalte, aus deren Schutz sie mit ihren langen strahlend weißen Antennen vorbeischwimmenden Fischen ihre Putzbereitschaft anzeigen. Dabei behalten sie immer die Umgebung und den Partner im Blick, um sich bei Gefahr schnell in die schützende Spalte zurückzuziehen.

Häufig wird die Kardinalsgarnele als im Aquarium scheu und versteckt lebend beschrieben – dies trifft tatsächlich zu, wenn ein einzelnes Exemplar gepflegt wird, und dies womöglich noch in einem kleinen Becken mit Fischen, die schnell genervt von den dauernden Putzangeboten sind, oder noch schlimmer, bei der Fütterung zur Vermeidung von Wasserbelastungen kurz gehalten hungrig ihre Kreise ziehen und früher oder später nach den verlockenden weißen Antennen schnappen.

Bietet man der Kardinalsgarnele aber die Möglichkeit, mit einem Artgenossen ein Paar zu bilden, schafft man einen versteckreichen Riffaufbau mit vielen Überhängen und Lücken und verzichtet man zumindest in Teilbereichen auf allzu helle Beleuchtung, so zeigt sich bald ein anderes Bild: Während eine Garnele auf dem Riffdach Wache hält, wird auch das zweite Exemplar mutiger, bewegt sich freier und die Tiere präsentieren sich dem Halter in ihrer ganzen Farbpracht. Dann lernen sie auch schnell, Futter von der Pinzette oder gar aus Deiner Hand zu nehmen. Mit der Pinzette kannst Du auch in der Anfangszeit Deinen Kardinalsgarnelen gezielt Futter zukommen lassen, falls sie zunächst doch noch etwas schüchtern sein sollten.

Ehrlicherweise ist die nah verwandte Weißband-Putzergarnele (Lysmata amboinensis) noch etwas aktiver – aber trotz deren attraktivem gelblichen Körper mit rot-weißem Rückenband kann sie mit der faszinierenden Schönheit der Kardinalsgarnele in den Augen vieler Betrachter nicht ganz mithalten. Kardinalsgarnelen sind auch nachts viel im Aquarium auf Futtersuche unterwegs, taugen allerdings nicht zum Algenfresser, sondern sind ausschließlich an tierischer Nahrung interessiert. Die Putzerstation wird gerne von der Decke einer Höhle aus betrieben, an der die Garnelen umgekehrt hängen und auf „Kundschaft“ warten. Das Putzverhalten variiert in der Intensität von Exemplar zu Exemplar und hängt auch vom Ernährungszustand der Krebstiere ab: Mit vollem Magen ist das Interesse daran, Haut, Flossen und Kiemen der Fische von toten Schuppen, Hautfetzen und kleinen Parasiten zu befreien, deutlich geringer.

Vorsicht ist bei der Vergesellschaftung mit Korallen und Anemonen geboten. Eingewöhnte Kardinalsgarnelen können so vorwitzig werden, dass sie z. B. Steinkorallen das Futter aus den Polypen stehlen und beginnen, an den Polypen selbst zu zupfen und damit die Korallen stören oder gar bis zum Verlust der Kolonie schädigen können. Anemonen könnten sich im Gegenzug eine neugierige Kardinalsgarnele einverleiben, die sich beim Versuch, Futter aus den Tentakeln der Anemone zu klauen, zu weit in den Gastralraum gewagt hat.

Kardinalsgarnelen sind als erwachsene Tiere Zwitter, besitzen also männliche und weibliche Geschlechtsorgane. Die Vergesellschaftung kann in manchen Fällen schwierig sein und es kommt immer wieder vor, dass einzelne Exemplare aggressiv gegenüber Artgenossen sind, was bis zum Verlust von Gliedmaßen oder Antennen führen kann. Am besten beobachtest Du im Zoofachhandel bereits gemeinsam in einem Aquarium gepflegte Tiere, und entscheidest Dich für ein harmonisierendes junges Paar.

Tiergerechte Unterbringung und Pflege

Die Kardinalsgarnele ist auch für Einsteiger in der Meerwasseraquaristik gut geeignet, wenn Du ein paar einfache Grundvoraussetzungen beachtest. Das Aquarium sollte für ein Pärchen der tiefroten Garnelen mindestens 80 l Wasserinhalt umfassen, größere Aquarien – mit stabileren Wasserwerten – sind dem Wohlbefinden der Garnelen aber deutlich zuträglicher, insbesondere, wenn Du sie mit Fischen vergesellschaften möchtest.

Achtung: Wenn sich Deine beiden Kardinalsgarnelen nicht vertragen, können sogar bei 120 l Wasservolumen oder mehr noch Kämpfe zwischen den Garnelen auftreten oder es sogar zu Verlusten kommen.

Die Einrichtung des Aquariums sollte Steinaufbauten mit vielen Versteckmöglichkeiten bieten. Besonders gerne halten sich die Kardinalsgarnelen unter Überhängen am Riffdach auf. Zu hohe Beleuchtungsintensitäten führen dazu, dass die Garnelen eine verstecktere Lebensweise führe und ihre Hauptaktivität in die Nachtstunden verlegen. Achte also darauf, dass ausreichend schattige Bereiche vorhanden sind, in denen Du Deine Kardinalsgarnelen auch tagsüber gut beobachten kannst. Da die Garnelen nicht gerne schwimmen, sollte auch die Strömung im Aquarium nicht zu stark sein.

 

Der Lieblingsplatz einer Kardinalsgarnele ist oft ein Riffüberhang, von dessen Unterseite aus sie ihre Putzerstation betreibt.

Wie viele Krebstiere sind Kardinalsgarnelen empfindlich gegenüber Dichteschwankungen; beim Ein- und Umsetzen solltest Du also die Wasserwerte besonders langsam angleichen, beispielsweise mit der Tröpfchenmethode. Ein Aquarium für Kardinalsgarnelen sollte immer bereits gut eingefahren sein und eine hervorragende Wasserqualität aufweisen, da die Garnelen ansonsten Häutungsprobleme bekommen können. Führe also regelmäßig kleinere Teilwasserwechsel durch und betreibe einen leistungsstarken Eiweißabschäumer, um die organische Belastung niedrig zu halten. Ist der Jodgehalt in Deinem Meerwasseraquarium sehr niedrig, so kann es empfehlenswert sein, das Spurenelement zu dosieren, um ein gesundes Wachstum des neuen Panzers und eine erfolgreiche Häutung der Kardinalsgarnelen zu ermöglichen. Nach erfolgter Häutung sollte der abgeworfene Panzer nicht aus dem Aquarium genommen werden, da die frisch gehäutete Garnele diesen häufig auffrisst, um die enthaltenen Mineralstoffe wieder zu verwerten.

Wenn Du diese Punkte beachtest, fühlen sich Deine Kardinalsgarnelen wohl im Aquarium und können durchschnittlich 2 bis 3 Jahre alt werden; in manchen Fällen erreichen sie sogar ein Alter von 4 Jahren.

Ernährung

Kardinalsgarnelen sind karnivor und fressen ein weites Spektrum an tierischer Nahrung: Das Menü kann Lebendfutter beinhalten, von lebenden Artemia-Salzkrebschen (als Nauplien und ausgewachsene Krebschen) über Mysis bis zu feinem Zooplankton. Frostfutter aus tierischen Bestandteilen, wie es auch für Meerwasserfische in einer Vielzahl von Sorten angeboten wird, wird ebenfalls gerne gefressen. Kardinalsgarnelen gehen meist auch willig an Flockenfutter, Granulat oder Bodenfuttertabletten. Sie suchen besonders nachts das ganze Aquarium nach Futterresten und sonstigen tierischen Futterquellen ab und natürlich trägt auch das Putzerverhalten einen Teil zu ihrer Ernährung bei. Scheue Exemplare können mit der Pinzette gezielt gefüttert werden; eingewöhnte, mutige Tiere fressen dem Pfleger sogar aus der Hand.

Fortpflanzung und Zucht

Die Kardinalsgarnele bildet als Jungtier zunächst männliche Geschlechtsorgane aus, im Laufe des Wachstums kommen die weiblichen Merkmale hinzu und erwachsene Tiere sind Hermaphroditen (Zwitter). Allerdings ist keine Selbstbefruchtung möglich; zur Fortpflanzung werden also immer zwei Tiere benötigt. Die Zucht der Kardinalsgarnele ist im Aquarium möglich; sie gehört zum primitiven Fortpflanzungstyp, was bedeutet, dass das aktuell als Weibchen fungierende Tier nach der Paarung viele sehr kleine befruchtete Eier unter ihren Schwimmbeinen trägt, aus welchen nach 12 – 16 Tagen Tragzeit meist nachts über 500 bis fast 2000 winzige Larven von 1 – 2 mm Länge schlüpfen. Im Gesellschaftsaquarium würden diese Winzlinge von allen Aquarienbewohnern gefressen werden oder im Eiweißabschäumer landen; daher ist zur Zucht ein Artaquarium unabdinglich. In diesem Becken dürfen keine Luftausströmer betrieben werden, da die Blasen zu einer hohen Larvensterblichkeit führen können. Die Larven entwickeln sich über verschiedene Stadien in ca. 50 bis 90 Tagen zu fertigen Junggarnelen von etwa 1 cm Länge. Zu jedem Zeitpunkt der Aufzucht muss den Larven feines Lebendfutter in geeigneter Größe zur Verfügung stehen, was die Nachzucht von Kardinalsgarnelen zu einer Aufgabe für extrem erfahrene Züchter mit gut funktionierenden Lebendfutterkulturen macht. Bisherige Zuchtversuche brachten eine Überlebensrate von etwa 10 – 20 %.

Fragen und Antworten zur Kardinalsgarnele

Was ist bei der Eingewöhnung zu beachten?

Gewöhne Deine Kardinalsgarnelen möglichst vorsichtig und langsam an die neuen Wasserwerte, z. B. mit der Tröpfchenmethode und biete Ihnen nach Möglichkeit in den ersten Tagen eine gedämpfte Beleuchtung. Du kannst noch scheue Exemplare mit Hilfe einer Pinzette in ihrem Versteck mit Futter versorgen.

Mit welchen Fischarten kann die Kardinalsgarnele vergesellschaftet werden?

Die Kardinalsgarnele ist friedlich zu allen Fischarten. Umgekehrt solltest Du darauf achten, keine Fische mit der Garnele zu vergesellschaften, die groß genug sind (oder das Maul weit genug öffnen können!) um sie zu fressen. Auch wenn Fische normalerweise eine Fresshemmung gegenüber Putzergarnelen haben, könnten sie diese bei großem Hunger vergessen – und Fische z. B. aus der Karibik, die in der Natur nicht mit Kardinalsgarnelen gemeinsam vorkommen, erkennen diese möglicherweise nicht als Putzer. Generell ist Vorsicht geboten bei Rotfeuerfischen und größeren Drückerfischen.

Mit anderen Putzergarnelen (und überzähligen Artgenossen) kann es zu Streitigkeiten kommen. Sessile Wirbellose wie Korallen und Anemonen können in manchen Fällen beschädigt werden.

Wie sollte das perfekte Aquarium für Kardinalsgarnelen eingerichtet sein?

Ein Aquarium ab 80 l eignet sich für die Pflege eines Pärchens der hübschen Garnelen. Es sollte versteckreiche Steinaufbauten mit Riffüberhängen bieten, unter denen sich die Kardinalsgarnelen gerne aufhalten. Eine nicht zu intensive Beleuchtung kommt den Vorlieben der Kardinalsgarnelen entgegen.

Gibt es Besonderheiten?

Wie alle Wirbellosen sind Kardinalsgarnelen sehr empfindlich gegenüber Kupfer, daher sollte eine Behandlung mit entsprechenden Fischmedikamenten nur außerhalb ihres Aquariums stattfinden.

Für wen eignen sich Kardinalsgarnelen?

Wenn Du wunderschön gefärbte Aquarientiere liebst, die keine zu hohen Ansprüchen an die Pflege stellen, dann ist die Kardinalsgarnele eine perfekte Wahl für Dich. Achte aber darauf, sie nicht mit großen Fischen oder wertvollen Korallen zu vergesellschaften, um dauerhaft Freude an Deinen Garnelen zu haben. Unsere Aquaristikexperten in Deinem Kölle Zoo Markt beraten Dich gerne – und natürlich haben sie vor Ort auch die Kardinalsgarnele im Sortiment.

Weitere Artikel
Steckbrief Diskusbuntbarsch

Steckbrief Diskusbuntbarsch

Beim Wort Diskus geraten viele Aquarianer ins Schwärmen. Unzählige Farbvarianten des Buntbarsches gibt es heute auf dem Markt, und fast jede hat ihren ganz besonderen Reiz. Ursprung all dieser "Traumfische" ist das Amazonasgebiet in Südamerika. weiterlesen »
Steckbrief Zwergspeerblatt

Steckbrief Zwergspeerblatt

Dekorativ, vielseitig, anspruchslos und pflegeleicht - das Zwergspeerblatt ist eine der beliebtesten Aquarienpflanzen. Wir verraten Dir, wie Du das kleinblättrige Speerblatt am effektivsten einsetzt und dauerhaft viel Freude daran hast. weiterlesen »
Steckbrief Brabantbuntbarsch

Steckbrief Brabantbuntbarsch

Einer der bekanntesten und beliebtesten Tanganjikasee-Buntbarsche ist der Brabantbuntbarsch (Tropheus duboisi "Maswa"). Besonders begeistert sein fantastisches Jugendkleid, bei welchem die vielen weißen Pünktchen eine Assoziation an Korallenfische weckt. Adulte (ausgewachsene) Tiere besitzen hingegen einen blauen Kopf und oftmals eine breite gelbe Binde, welches ein Qualitätsmerkmal darstellt. weiterlesen »
Steckbrief Hawaii-Korallenwächter

Steckbrief Hawaii-Korallenwächter

Einer der schönsten Vertreter der Büschelbarsche ist Neocirrhites armatus, dessen deutscher Name zwar auf ein spezielles Vorkommen um die Hawaii-Inseln schließen läßt, der aber auch in anderen Gebieten des zentralen und westlichen Pazifik zu finden ist. weiterlesen »
Steckbrief Gelber Hawaiiseebader

Steckbrief Gelber Hawaiiseebader

In jedem Meerwasseraquarium fällt der Gelbe Hawaiiseebader oder auch Hawaii-Doktorfisch genannt (Zebrasoma flavescens) sofort auf, denn diese Art ist tatsächlich von der Schnauzenspitze bis zur Schwanzflosse quittegelb. Er zählt zu den friedlichsten Doktorfischen. In der Natur ist der Gelbe Hawaiiseebader an Riffe gebunden, da er zu den Pflanzenfressern gehört, die Algen von der Oberfläche der Korallen oder Gesteine abweiden. Dabei nimmt er sicher auch Kleinstlebewesen mit auf, die zwischen und an den Algen leben. weiterlesen »
Steckbrief Süßwasser-Garnelen

Steckbrief Süßwasser-Garnelen

Viele der Garnelenarten sind exzellente Algenvertilger und können so manches Aquarium von dieser Plage befreien und sind außerdem sehr interessant zu beobachten. Im Gegensatz zur herkömmlichen Meinung sind sie jedoch nicht in der Lage die langen Haar- oder Pinselalgen zu bewältigen, die bereits im Aquarium zur Plage geworden sind. weiterlesen »
Steckbrief Zebrabärbling

Steckbrief Zebrabärbling

Der Zebrabärbling ist ein so genannter Anfängerfisch, der selbst in dicht bepflanzten Aquarien nicht zu übersehen ist, denn wenn er sich wohl fühlt, ist er ständig auf Achse und zwängt sich auch zwischen geringste Abstände von Wasserpflanzen. Wer viel Spaß haben will, sollte sich stets eine Gruppe von mindestens sechs bis zehn Exemplaren ins Aquarium setzen. weiterlesen »
Steckbrief Punktierter Panzerwels

Steckbrief Punktierter Panzerwels

Dieser Panzerwels gehört schon seit seiner Ersteinführung 1893 zum eisernen Bestand unserer Aquarienfische. Seine Heimat liegt im südöstlichen Brasilien und im La-Plata-Gebiet. weiterlesen »
Steckbrief Symbiosegrundel

Steckbrief Symbiosegrundel

Zu den interessantesten Verhaltensweisen, die man in einem Meerwasseraquarium beobachten kann, gehört das Verhältnis von Symbiosegrundel und Knallkrebs. Beide Tiere sind so verschiedenartig, dass man zunächst nicht glauben möchte, dass die sich zu einer engen Lebensgemeinschaft zusammenschließen, die zu einer Symbiose führt, also zu einer Lebensform, bei der beide Partner Nutzen aus dem Zusammenleben ziehen und nicht voneinander parasitieren. weiterlesen »
Steckbrief Blehers Schwertpflanze

Steckbrief Blehers Schwertpflanze

Wer eine dekorative Solitärpflanze in seinem Aquarium haben möchte, der findet in dieser Schwertpflanze einen guten Pflegling, die mit zunehmendem Wuchs immer dekorativer wird. weiterlesen »

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.