Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 29€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Keilfleckbarbe

Die Keilfleckbarbe (Rasbora heteromorpha) gehört zu den schönsten Aquarienfischen seit ihrer Ersteinführung 1906. Sie wird auch Keilfleckrasbora genannt. Ihr lateinischer Artname weist darauf hin, dass der Fisch von der Körpergestalt der übrigen Rasbora abweicht, denn sie ist nicht rundlich und langgestreckt, sondern hat eher eine hochrückige Körperform, also hetero (= verschieden) und morpha (= Gestalt).

Herkunft

Dieser Fisch stammt aus Teilen Südostasiens, wie Südthailand, Sumatra und Malaiischer Halbinsel. Hier findet man die Art vor allem in weichen und sauren Gewässern, meist Bächen. Der Pflanzenwuchs in den meisten Gebieten ist recht spärlich, und die Fische halten sich im Schwarm in offenen Bezirken auf, flüchten aber bei vermeintlicher Gefahr stromabwärts und seltener in die Uferbepflanzung, die in den meisten Fällen aus vom Land her hereinwachsenden Gräsern usw. besteht.

Merkmale

Ihren Namen hat die Keilfleckbarbe wegen ihrer schwarzen keilförmigen Längsfleck, der in der Bauchmitte breit beginnt und bis zur Schwanzflosse schmal verläuft. Männchen und Weibchen sind leicht zu unterscheiden. Bei den Männchen ist der schwarze Keil an der vorderen unteren Spitze zur Bauchseite ausgezogen und der vordere Rand abgerundet. Während das bei den Weibchen dieser Rand gerade verläuft. Außerdem haben die Männchen eine rötliche bis rote Iris, während die der Weibchen goldgelb aussieht.

Haltung

Die Keilfleckbarbe ist ein Schwarmfisch und sollte aus diesem Grund nur in einer größeren Gruppe gehalten werden. Da sie lebhaft und friedlich, deshalb kann sie auch gut in einem Gesellschaftsbecken gehalten werden. Für die Pflege ist ein gut eingerichtetes Aquarium mit Randbepflanzung richtig, so dass ein freier Schwimmraum geschaffen wird, in dem sich die Keilfleckbarbe tummeln kann. Zwar ziehen die Fische weiches und saures Aquarienwasser zur Pflege vor, aber man kann sie auch gut in normalem Leitungswasser als Ausgangswasser pflegen, wenn dieses einen pH-Wert um den Neutralpunkt 7 und eine Wasserhärte nicht über 5 bis 10°dGH besitzt. Wassertemperaturen zwischen 24 und 25°C genügen; bei höheren Temperaturen sind die Fische zwar lebhafter, aber sie werden auch kurzlebiger, wenn man sie bei ständig höheren Temperaturen pflegt.

Ernährung

Über Lebendfutter aller Art freut sich die Keilfleckbarbe, aber sie nimmt auch Trockenfutter und Tiefkühlkost.

Wusstest Du schon ...

... dass bei den Keilfleckbarben nicht jedes Männchen mit jedem Weibchen ablaicht?
Deshalb ist es wichtig, wenn Du diese hübschen Fische züchten möchten, dass Du Dir eine Gruppe von mindestens sechs Jungfischen anschaffst. Dann suchen sich die geschlechtsreifen Exemplare ihre Partner selbst. Gelaicht wir in der Regel unter Pflanzenblättern, unter denen das Weibchen mit dem Bauch nach oben vom Männchen zur Eiablage umschlungen wird.

Zum Steckbrief

FAMILIE:
Karpfenförmige, Cyprinidae Bärblinge, Rasborinae
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Rasbora heteromorpha
VORKOMMEN:
Südostasien
GRÖSSE:
Ca. 4 cm
WASSERTEMPERATUR:
24 - 25°C
pH-Werte:
ca. 6,5
Wasserhärte:
5 bis 10°dGH
Pflege:
Auch für Einsteiger geeignet
NAHRUNG:
Abwechslungsreich
Weitere Artikel
Steckbrief Schwarzachsel-Schwalbenschwänzchen

Steckbrief Schwarzachsel-Schwalbenschwänzchen

Wer ein großes Meerwasseraquarium besitzt und in ihm einen lebhafteren Schwarmfisch pflegen möchte, findet in Chromis atripectoralis einen dankbaren Gast, denn seine Pflege birgt kaum Schwierigkeiten, wenn man ein paar Voraussetzungen beachtet. weiterlesen »
Steckbrief Indischer Wasserfreund

Steckbrief Indischer Wasserfreund

Im Aquarium ist Hygrophila polysperma eine der besten Wasserpflanzen überhaupt, denn sie stellt praktisch keine Ansprüche an das Wasser und wächst bei guten Lichtverhältnissen zu einer kräftigen Pflanze heran. weiterlesen »
Steckbrief Rotfeuerfisch

Steckbrief Rotfeuerfisch

Rotfeuerfische (Pterois volitans) fallen in jedem Meeresaquarium sofort auf. Aber Achtung: Rotfeuerfische sind giftig! Das trifft auf seine gesamte Verwandtschaft zu. An der Basis seiner Rückenflossenstacheln besitzt er Giftdrüsen, die ihren Inhalt entlang der Stachelstrahlen entleeren, wenn der Strahl angedrückt wird. Das kann beim Hantieren im Aquarium passieren, wenn man nicht sorgfältig arbeitet. Dann muss man sofort einen Arzt aufsuchen! weiterlesen »
Steckbrief Dauerwellen-Hakenlilie

Steckbrief Dauerwellen-Hakenlilie

Durch die stark gekräuselten, langen Blätter ist die Hakenlilie eine ungewöhnliche, aber dennoch sehr dekorative Hintergrundpflanze für Aquarien ab 200 Liter. weiterlesen »
Steckbrief Blehers Schwertpflanze

Steckbrief Blehers Schwertpflanze

Wer eine dekorative Solitärpflanze in seinem Aquarium haben möchte, der findet in dieser Schwertpflanze einen guten Pflegling, die mit zunehmendem Wuchs immer dekorativer wird. weiterlesen »
Steckbrief Copadichromis virginalis yellow crest

Steckbrief Copadichromis virginalis yellow crest

Die Gattung Copadichromis wird fast im ganzen Malawi-See angetroffen, vorwiegend aber in Tiefwasserzonen. Einheimische nennen sie Utaka, was soviel heißt wie "Freischwimmer". weiterlesen »

Steckbrief Zwergspeerblatt

Das Zwergspeerblatt ist eine aus Kamerun stammende Sumpfpflanze, die sich in den heutigen Aquarien einen Stammplatz erobert hat, weil sie widerstandsfähig gegenüber den unterschiedlichsten Aquarienverhältnissen ist und außerdem mit ihren kräftig grün gefärbten Blättern einen Blickpunkt bildet. weiterlesen »
Steckbrief Diamant-Regenbogenfisch

Steckbrief Diamant-Regenbogenfisch

Alle Regenbogenfische leben ursprünglich auf der australischen Festlandplatte, und immer wieder werden neue Arten gefunden und beschrieben. Meist stammen sie aus Gewässern, die schwer zugänglich sind, wie das vor allem auf Neuguinea der Fall ist. Manche sind sehr bunt und zeigen sich mit unterschiedlichen Farben und Streifenzeichnungen. Zu den "scheinbar einfarbigen" Arten gehört der erst seit einigen Jahren in die Aquaristik eingeführte Melanotaenia precox. weiterlesen »
Steckbrief Javafarn

Steckbrief Javafarn

Javafarn eignet sich gut für ein Aquaterrarium oder Paludarium, weil der Farn in einer Umgebung mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit leben und wachsen kann; man darf ihn nur nicht austrocknen lassen! In der Aquaristik pflegt man ihn aber nur in seiner Unterwasserform, die im Aussehen sich völlig von der Landform unterscheidet. weiterlesen »
Steckbrief Schwarzer Neon

Steckbrief Schwarzer Neon

Der Schwarze Neon ist ein Schwarmfisch, welcher mit den eigentlichen Neonsalmlern nur weitläufig verwandt ist. An das Wasser im Pflegeaquarium stellt der Schwarze Neon keine besonderen Ansprüche und ernährt sich von allem, was fressbar ist. Daher ist er auch sehr gut für Anfänger geeignet. weiterlesen »

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.