Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 29€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Kleinohriger Schwimmfarn

FAMILIE:
Salviniaceae, Schwimmfarne
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Salvinia auriculata
VORKOMMEN:
Ursprünglich Mittel- und Südamerika, heute auch weltweit verschleppt
HÖHE:
Unterschiedlich, je nach Ernährung und Helligkeit der Beleuchtung
PFLEGE:
Einfach. Wegen des bei für sie optimalen Pflegebedingungen starken Wuchses immer wieder einkürzen. Braucht keine zusätzliche Düngung
PH-WERT:
Unwichtig
WASSERTEMPERATUR:
20 °C untere Grenze
WASSERHÄRTE:
Unwichtig
BESONDERHEIT:
Salvinia verträgt kein Schwitzwasser von der Aquariumabdeckscheibe!

In der Aquaristik spielen Schwimmpflanzen nur eine untergeordnete Rolle, denn man sieht von ihnen nicht gerade viel, höchstens das Wurzelwerk. Nur wenn man die Pflanzen von oben sieht, erkennt man auch ihren Wuchs und die unterschiedlichen Blattformen.

Herkunft
Eine Besonderheit unter den auf dem Wasserspiegel schwimmenden Pflanzen bilden Farne, denen man an ihrem Aussehen nicht ansieht, dass es Farne sind, denn sie unterscheiden sich in ihrem Wuchs völlig von den uns geläufigen Landfarnen. Zu ihnen gehören die Angehörigen der Gattung Salvinia, von der hier die Art Salvinia auriculata vorgestellt und im Kölle-Zoo immer wieder angeboten wird. Ihre Pflege ist jedem Aquarianer möglich, wenn er dem Schwimmfarn die aquaristische Umwelt schafft, die er braucht. In der Natur sind die Salvinia-Arten in unterschiedlichen stillen Gewässern zu finden, wie zum Beispiel Seeufern, Altarme von Flüssen oder auch in strömungsarmen Buchten kleinerer Fließgewässer. Hier können sie große Gesellschaften bilden, in denen nicht selten die Einzelpflanzen miteinander verflochten und kaum zu trennen sind.

Pflege
In der Regel gibt es kaum Einzelpflanzen, die aus zwei Schwimmblättern und einem Unterwasserblatt bestehen. Salvinia vergrößert sich allerdings durch ständige Ausläufer, die mit der Mutterpflanze verbunden bleiben. Dabei entwickeln sie eine Eigentümlichkeit, denn das, was wir als Wurzeln unter den beblätterten Trieben ins Wasser hängen sehen, sind umgewandelte Blätter und keine Wurzeln. Mit ihrer Hilfe ernähren sich die Salvinien.

Farne sind Sporenpflanzen, das heißt, sie besitzen keine Blüten sondern vermehren sich geschlechtlich durch sogenannte Sporangien, die unter der Pflanze zwischen den Wasserblättern gebildet werden. Im Aquarium wird man diese Sporangien sehr selten zu sehen bekommen, denn hier vermehrt sich die Salvinia vegetativ durch Ableger. Wer sich Salvinia ins Aquarium holt, sollte ihr möglichst Schwitzwasser von der Deckscheibe ersparen, denn das mögen sie überhaupt nicht. Oben offene Becken sind richtig, also solche, die nicht durch eine Scheibe abgedeckt sind. Wenn das nicht möglich ist, kann man es in der Weise versuchen, dass man die Deckscheibe auf einer Seite ein paar Zentimeter anhebt und verkeilt, so dass sie schräg aufliegt, und so das Schwitzwasser abfließen läßt. Sonst gedeihen sie in allem Aquarienwasser. Salvinien brauchen viel Licht und bilden sich im Sommer kräftiger aus, gehen aber mit abnehmender Helligkeit im Wuchs zurück. Man erkennt das gut, wenn die Schwimmblätter der neu gebildeten Ableger immer flacher und kleiner werden.

Weitere Artikel
Steckbrief Königs-Feenbarsch

Steckbrief Königs-Feenbarsch

Du suchst nach einem wirklich attraktiven Fisch, der schon für ein etwas kleineres Meerwasseraquarium geeignet ist? Der farbenfrohe, friedliche Königs-Feenbarsch (Gramma loreto) gehört zu den attraktivsten und beliebtesten Fischen der Meerwasseraquaristik. Hier möchten wir dir Wissenswertes für seine erfolgreiche Haltung und Pflege näherbringen. weiterlesen »
Steckbrief Schwimmende Ludwigie

Steckbrief Schwimmende Ludwigie

Bei dieser in der Natur das flache Wasser und auch verschlammte Böden besiedelnden und hier kriechenden Pflanze, kommt es zur Bildung von in Büscheln stehenden sogenannten Atemwurzeln oder Aerenchyme, die der Pflanze ein ganz eigenes Erscheinungsbild verleihen. weiterlesen »
Steckbrief Gelber Hawaiiseebader

Steckbrief Gelber Hawaiiseebader

In jedem Meerwasseraquarium fällt der Gelbe Hawaiiseebader oder auch Hawaii-Doktorfisch genannt (Zebrasoma flavescens) sofort auf, denn diese Art ist tatsächlich von der Schnauzenspitze bis zur Schwanzflosse quittegelb. Er zählt zu den friedlichsten Doktorfischen. In der Natur ist der Gelbe Hawaiiseebader an Riffe gebunden, da er zu den Pflanzenfressern gehört, die Algen von der Oberfläche der Korallen oder Gesteine abweiden. Dabei nimmt er sicher auch Kleinstlebewesen mit auf, die zwischen und an den Algen leben. weiterlesen »
Steckbrief Hornblatt

Steckbrief Hornblatt

Zu den am einfachsten zu pflegenden Pflanzen im Aquarium gehören die Hornblätter Ceratophyllum demersum und Ceratophyllum submersum. Beide Arten sind weltweit verbreitet und gehören zur heimischen Flora. weiterlesen »
Steckbrief Weissband-Putzergarnele

Steckbrief Weissband-Putzergarnele

Zu den auffälligsten Garnelen der Korallenriffe zählt die Weißband-Putzergarnele, Lysmata amboinensis mit ihrem weißen Längsband auf dem Rücken, rechts und links begleitet von breiten leuchtend roten Binden. weiterlesen »
Steckbrief Brabantbuntbarsch

Steckbrief Brabantbuntbarsch

Einer der bekanntesten und beliebtesten Tanganjikasee-Buntbarsche ist der Brabantbuntbarsch (Tropheus duboisi "Maswa"). Besonders begeistert sein fantastisches Jugendkleid, bei welchem die vielen weißen Pünktchen eine Assoziation an Korallenfische weckt. Adulte (ausgewachsene) Tiere besitzen hingegen einen blauen Kopf und oftmals eine breite gelbe Binde, welches ein Qualitätsmerkmal darstellt. weiterlesen »
Steckbrief Symbiosegrundel

Steckbrief Symbiosegrundel

Zu den interessantesten Verhaltensweisen, die man in einem Meerwasseraquarium beobachten kann, gehört das Verhältnis von Symbiosegrundel und Knallkrebs. Beide Tiere sind so verschiedenartig, dass man zunächst nicht glauben möchte, dass die sich zu einer engen Lebensgemeinschaft zusammenschließen, die zu einer Symbiose führt, also zu einer Lebensform, bei der beide Partner Nutzen aus dem Zusammenleben ziehen und nicht voneinander parasitieren. weiterlesen »
Steckbrief Javafarn

Steckbrief Javafarn

Javafarn eignet sich gut für ein Aquaterrarium oder Paludarium, weil der Farn in einer Umgebung mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit leben und wachsen kann; man darf ihn nur nicht austrocknen lassen! In der Aquaristik pflegt man ihn aber nur in seiner Unterwasserform, die im Aussehen sich völlig von der Landform unterscheidet. weiterlesen »
Steckbrief Kirschflecksalmler

Steckbrief Kirschflecksalmler

Der Kirschflecksalmler (Hyphessobrycon erythrostigma), oder auch Perez-Tetra genannt, fällt mit dem kirschroten Fleck auf den Schultern und seiner rötlicher Körpergrundfärbung und der scheibenförmigen Gestalt in jedem Aquarium auf. Das gilt besonders dann, wenn man eine kleine Gruppe von sechs bis acht Tieren pflegt. Kirschflecksalmler sind auch in der Natur Schwarmfische, die in langsam fließenden Gewässern leben. weiterlesen »
Steckbrief Schwarzachsel-Schwalbenschwänzchen

Steckbrief Schwarzachsel-Schwalbenschwänzchen

Wer ein großes Meerwasseraquarium besitzt und in ihm einen lebhafteren Schwarmfisch pflegen möchte, findet in Chromis atripectoralis einen dankbaren Gast, denn seine Pflege birgt kaum Schwierigkeiten, wenn man ein paar Voraussetzungen beachtet. weiterlesen »

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.