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Steckbrief Königschichlide

FAMILIE:
Buntbarsche, Cichlidae
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Pelvicachromis pulcher
VORKOMMEN:
Westafrika
GRÖSSE:
Männchen bis 10 cm, Weibchen 8 cm
WASSERTEMPERATUR:
Ca. 24 - 28°C
pH-Werte:
Um 7,0
Wasserhärte:
Bis 18°dGH
Pflege:
Nicht schwierig, wenn man für Versteckmöglichkeiten sorgt
NAHRUNG:
Allesfresser (auch Jungfische)

Zu den einfacher zu pflegenden klein bleibenden Cichliden gehört Pelvicachromis pulcher, den man in der älteren Literatur noch unter dem Namen "Kribensis" findet. Männchen und Weibchen sehen unterschiedlich gefärbt aus, und meist ist das Weibchen deutlich farbenfreudiger.

Dieser Fisch ist im westlichen Afrika beheimatet und bereits seit Jahrzehnten ein beliebter Aquarienbewohner, dessen Pflege kaum Schwierigkeiten bereitet. Bei Temperaturen von 24 bis 28 °C fühlen sich die Fische wohl und nehmen auch mit normalem Leitungswasser vorlieb, wenn man es mit Aufbereitungsmitteln vom Chlor befreit hat.

Allerdings lieben sie es, sich in Höhlungen oder in Unterstände zurückzuziehen, vor allem schwächere Tiere. Dafür bieten sich Steinaufbauten, die man zu Höhlen zusammengestellt hat, aber auch Moorkienholzwurzeln an. Besonders zur Zucht, und sie ist selbst in einem größeren Gesellschaftsbecken möglich, verwendet man eine Höhle in Form einer Kokosnussschale, die man innen gesäubert hat, mit einer Öffnung versieht, durch die die Fische ein- und ausschwimmen können, und in die man feineren Kies füllte, denn zur Brutvorbereitung brauchen die Pelvicachromis pulcher die Möglichkeit zu graben. Mit einer derart vorbereiteten Kokosnußschale kann man dann bestimmen, wo die Fische ihren Laich unterbringen, wenn man die Kokosnussschale dorthin legt oder aber auch in halber Höhe aufhängt.

Männchen und Weibchen kann man gut unterscheiden, vor allem bei geschlechtsreifen Exemplaren, wenn das Weibchen einen leuchtend roten bis violettroten Bauch zeigt und in der Balz dem Männchen zuwendet. Dagegen ist das Männchen einfacher gefärbt, aber es ist dann auch deutlich schlanker. In der Regel heften die Weibchen ihre Eier an der Höhlendecke an und bewachen das Gelege nach der Befruchtung durch das Männchen.

Wussten Sie schon...

...dass man bereits bei halbwüchsigen Exemplaren, wenn sich die Weibchen noch nicht in ihrer Prachtfärbung zeigen, das Geschlecht gut erkennen kann?

Schauen Sie sich die Rückenflossen genau an. Beim Männchen zieht die silbrige bis golden glänzende Längsbinde bis hinten in die Flossenspitze zieht, während sie bei Weibchen vorher endet.

Die geschlüpften und dann freischwimmenden Jungfische werden von beiden Eltern bewacht und gegen mögliche Freßfeinde verteidigt. Sowohl die Eltern als auch die Jungen sind gut zu ernähren, denn sie nehmen alles angeboten Lebendfutter und sind auch an Flockenfutter zu gewöhnen.

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