Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 29€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Königschichlide

FAMILIE:
Buntbarsche, Cichlidae
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Pelvicachromis pulcher
VORKOMMEN:
Westafrika
GRÖSSE:
Männchen bis 10 cm, Weibchen 8 cm
WASSERTEMPERATUR:
Ca. 24 - 28°C
pH-Werte:
Um 7,0
Wasserhärte:
Bis 18°dGH
Pflege:
Nicht schwierig, wenn man für Versteckmöglichkeiten sorgt
NAHRUNG:
Allesfresser (auch Jungfische)

Zu den einfacher zu pflegenden klein bleibenden Cichliden gehört Pelvicachromis pulcher, den man in der älteren Literatur noch unter dem Namen "Kribensis" findet. Männchen und Weibchen sehen unterschiedlich gefärbt aus, und meist ist das Weibchen deutlich farbenfreudiger.

Dieser Fisch ist im westlichen Afrika beheimatet und bereits seit Jahrzehnten ein beliebter Aquarienbewohner, dessen Pflege kaum Schwierigkeiten bereitet. Bei Temperaturen von 24 bis 28 °C fühlen sich die Fische wohl und nehmen auch mit normalem Leitungswasser vorlieb, wenn man es mit Aufbereitungsmitteln vom Chlor befreit hat.

Allerdings lieben sie es, sich in Höhlungen oder in Unterstände zurückzuziehen, vor allem schwächere Tiere. Dafür bieten sich Steinaufbauten, die man zu Höhlen zusammengestellt hat, aber auch Moorkienholzwurzeln an. Besonders zur Zucht, und sie ist selbst in einem größeren Gesellschaftsbecken möglich, verwendet man eine Höhle in Form einer Kokosnussschale, die man innen gesäubert hat, mit einer Öffnung versieht, durch die die Fische ein- und ausschwimmen können, und in die man feineren Kies füllte, denn zur Brutvorbereitung brauchen die Pelvicachromis pulcher die Möglichkeit zu graben. Mit einer derart vorbereiteten Kokosnußschale kann man dann bestimmen, wo die Fische ihren Laich unterbringen, wenn man die Kokosnussschale dorthin legt oder aber auch in halber Höhe aufhängt.

Männchen und Weibchen kann man gut unterscheiden, vor allem bei geschlechtsreifen Exemplaren, wenn das Weibchen einen leuchtend roten bis violettroten Bauch zeigt und in der Balz dem Männchen zuwendet. Dagegen ist das Männchen einfacher gefärbt, aber es ist dann auch deutlich schlanker. In der Regel heften die Weibchen ihre Eier an der Höhlendecke an und bewachen das Gelege nach der Befruchtung durch das Männchen.

Wussten Sie schon...

...dass man bereits bei halbwüchsigen Exemplaren, wenn sich die Weibchen noch nicht in ihrer Prachtfärbung zeigen, das Geschlecht gut erkennen kann?

Schauen Sie sich die Rückenflossen genau an. Beim Männchen zieht die silbrige bis golden glänzende Längsbinde bis hinten in die Flossenspitze zieht, während sie bei Weibchen vorher endet.

Die geschlüpften und dann freischwimmenden Jungfische werden von beiden Eltern bewacht und gegen mögliche Freßfeinde verteidigt. Sowohl die Eltern als auch die Jungen sind gut zu ernähren, denn sie nehmen alles angeboten Lebendfutter und sind auch an Flockenfutter zu gewöhnen.

Weitere Artikel
Steckbrief Brabantbuntbarsch

Steckbrief Brabantbuntbarsch

Einer der bekanntesten und beliebtesten Tanganjikasee-Buntbarsche ist der Brabantbuntbarsch (Tropheus duboisi "Maswa"). Besonders begeistert sein fantastisches Jugendkleid, bei welchem die vielen weißen Pünktchen eine Assoziation an Korallenfische weckt. Adulte (ausgewachsene) Tiere besitzen hingegen einen blauen Kopf und oftmals eine breite gelbe Binde, welches ein Qualitätsmerkmal darstellt. weiterlesen »
Steckbrief Hawaii-Korallenwächter

Steckbrief Hawaii-Korallenwächter

Einer der schönsten Vertreter der Büschelbarsche ist Neocirrhites armatus, dessen deutscher Name zwar auf ein spezielles Vorkommen um die Hawaii-Inseln schließen läßt, der aber auch in anderen Gebieten des zentralen und westlichen Pazifik zu finden ist. weiterlesen »
Steckbrief Seepferdchen

Steckbrief Seepferdchen

Wenn man als unbefangener Betrachter zum ersten Mal ein lebendes Seepferdchen (Hippocampus spec.) im Aquarium sieht, wird man kaum glauben wollen, dass es sich um einen Fisch handelt, denn sein Aussehen weicht zu stark von der Vorstellung ab, wie ein normaler Fisch aussieht. Es gibt 30 bis 35 verschiedene Arten der Seepferdchen. weiterlesen »
Steckbrief Süsswasser-Stechrochen

Steckbrief Süsswasser-Stechrochen

Diese auffällig gefärbten Bodenbewohner mittel- und südamerikanischen Flüsse und Seen sind auch in der Aquaristik beliebt, obwohl auch sie oben auf dem langen dünnen Schwanz zu Beginn des hinteren Drittels einen Stachel besitzen, mit dem sie Wunden schlagen könnten, wenn man nicht sorgfältig mit ihnen umgeht. weiterlesen »
Steckbrief Rotfeuerfisch

Steckbrief Rotfeuerfisch

Rotfeuerfische (Pterois volitans) fallen in jedem Meeresaquarium sofort auf. Aber Achtung: Rotfeuerfische sind giftig! Das trifft auf seine gesamte Verwandtschaft zu. An der Basis seiner Rückenflossenstacheln besitzt er Giftdrüsen, die ihren Inhalt entlang der Stachelstrahlen entleeren, wenn der Strahl angedrückt wird. Das kann beim Hantieren im Aquarium passieren, wenn man nicht sorgfältig arbeitet. Dann muss man sofort einen Arzt aufsuchen! weiterlesen »
Steckbrief Schleierkampffisch

Steckbrief Schleierkampffisch

Nicht zu Unrecht trägt dieser Labyrinthfisch seinen deutschen Namen, denn sobald sich zwei Männchen sehen, gehen sie aufeinander los und fangen an, sich zu bekämpfen. Daher sollten sie stets als Pärchen oder auch ein Männchen mit zwei bis drei Weibchen gehalten werden. Die im Kölle Zoo angebotenen Kampffische sind stets Nachzuchten und gehören zur Zuchtform der Schleierkampffische, die es in der Natur nicht gibt. weiterlesen »
Steckbrief Neonsalmler

Steckbrief Neonsalmler

Der Neonsalmler ist ein Anfängerfisch, welcher in fast allen Aquarien leicht zu pflegen ist, wenn man darauf achtet, dass er sich am wohlsten, in einer größeren Gruppe von mindestens 8 Exemplaren, fühlt. Er hält sich mehr im unteren Drittel des Aquariums auf und nimmt alles als Nahrung an, was er bewältigen kann weiterlesen »
Steckbrief Rotaugen-Moenkhausia

Steckbrief Rotaugen-Moenkhausia

Zu den hübschesten Bewohnern unserer Aquarien gehört der Rotaugen-Moenkhausia, dessen deutscher Name ihn deutlich charakterisiert, denn das leuchtende Rot der oberen Iris fällt in jedem Aquarium auf. Er gehört zu der Gattung der echten Salmler, auch wenn er optisch von der Mehrzahl der echten Salmler abweicht. weiterlesen »
Steckbrief Rotfeuerfisch

Steckbrief Rotfeuerfisch

Rotfeuerfische (Pterois volitans) fallen in jedem Meeresaquarium sofort auf. Aber Achtung: Rotfeuerfische sind giftig! Das trifft auf seine gesamte Verwandtschaft zu. An der Basis seiner Rückenflossenstacheln besitzt er Giftdrüsen, die ihren Inhalt entlang der Stachelstrahlen entleeren, wenn der Strahl angedrückt wird. Das kann beim Hantieren im Aquarium passieren, wenn man nicht sorgfältig arbeitet. Dann muss man sofort einen Arzt aufsuchen! weiterlesen »
Steckbrief Glühlichtsalmler

Steckbrief Glühlichtsalmler

Seinen deutschen Namen verdankt dieser kleine Salmler seiner kupferrot glänzenden Längsbinde, die sich vom oberen Augenrand bis zur Schwanzflossenbasis zieht. Wenn bei sonst dunkler Umgebung, wie zum Beispiel in einem Schwarzwasser, Licht einfällt und auf den Fisch trifft, leuchtet das Kupferrot deutlich auf. Das ist wichtig für den Schwarmzusammenhalt, denn die Tiere finden sich wieder zum Schwarm zusammen, wenn sie durch ein äußeres Ereignis auseinander getrieben wurden. weiterlesen »
Bitte gib die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.