Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 29€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Neonsalmler

FAMILIE:
Salmler, Characidae
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Paracheirodon innesi
VORKOMMEN:
Oberes Amazonasgebiet, Rio Ucayali
WASSER:
Normales, entchlortes Leitungswasser
GRÖSSE:
4 cm
PH-WERT:
Um den Neutralwert, 6-7,2
WASSERHÄRTE:
Bis ca. 15 °dGH
PFLEGE:
Nicht schwer. Auch guter Anfängerfisch, wenn man ihn in einer größeren Gruppe pflegt. In Gesellschaftsbecken mit gutem Pflanzenwuchs und Mitinsassen aus nicht räuberischen kleineren Fischarten
WASSERTEMPERATUR:
20 - 24 °C
NAHRUNG:
Lebendfutter aller Art, auch tiefgefrorenes tierisches Futter, Flockenfutter, Tabletten

 

Geschichte

Als der Neonsalmler Ende der 30er Jahre in Deutschland auftauchte, war er schlichtweg eine Sensation, denn eine derart leuchtende Längszeichnung am Rücken der Fische, kombiniert mit einer schönen Rotfärbung des unteren Schwanzstieles, hatte es bis dahin bei Aquarienfischen noch nicht gegeben. Kein Wunder, dass für die damalige Zeit zunächst nahezu astronomische Preise gefordert wurden. Einige Zeit später fand man in Thüringen heraus, wie der Neonsalmler zu züchten ist, und die Preise sanken. Jeder Aquarianer wollte diese Fische haben.

Pflege

Heute sind die Pflege und Zucht des Neonsalmlers kein Geheimnis mehr. Die Art hat sich zu einem Anfängerfisch entwickelt und ist in fast allen Aquarien leicht zu pflegen, wenn man darauf achtet, dass es Schwarmfische sind, die sich am wohlsten in einer größeren Gruppe von mindestens 8 Exemplaren fühlen, aber es dürfen auch gern mehr sein. Außerdem ist sauberes Wasser Voraussetzung zur Pflege, dessen Temperatur sich zwischen 20 und 24°C bewegen, also nicht zu warm sein sollte.

Nahrung

Der Neonsalmler hält sich mehr im unteren Drittel des Aquariums auf, nimmt alles als Nahrung an, was er bewältigen kann, also neben Lebendfutter aller Art auch Flockenfutter, Tabletten oder tiefgekühlte tierische Nahrung. Von pflanzlicher Zukost hält er wenig, aber bei Gelegenheit zupft er doch im Aufwuchs, wobei es ihm weniger um die pflanzlichen Bestandteile geht, sondern mehr um die im Aufwuchs lebende Kleintierwelt, die für unser Auge in der Regel nicht zu erkennen ist.

Aussehen

Männchen und Weibchen sind leicht zu unterscheiden, denn abgesehen davon, dass die Weibchen eine rundlichere Bauchpartie besitzen, haben die Männchen hinter dem Kopf eine kleine Einbuchtung.

Bei diesem Schwarmfisch kann man leicht erkennen, wenn ein Fisch sich nicht wohl fühlt oder gar erkrankt ist, denn es wird meist vom Schwarm ausgeschlossen und schwimmt abseits der Restgruppe. Falls die Neonkrankheit auftauchen sollte, erkennt man das daran, dass die leuchtend blaue Längsbinde auf einer Körperseite Unterbrechungen zeigt. Da die Krankheit ansteckend ist, sollte man den erkrankten Fische extra setzen und mit der Bekämpfung beginnen. Wer hierzu Fragen hat, darf sich gern an unser Expertenteam wenden, das weiterhelfen kann.

Weitere Artikel
Steckbrief Tanganjika-Beulenkopf

Steckbrief Tanganjika-Beulenkopf

Der Tanganjika-Beulenkopf (Cyphotilapia frontosa) zählt zu den größer werdenden Exemplaren der Buntbarsche. Außerdem gehört er zu den fischfressenden Cichliden im Tanganjikasee. Vor allem nachts überfällt er andere, schlafende und kleine Buntbarsche. weiterlesen »
Steckbrief Kirschflecksalmler

Steckbrief Kirschflecksalmler

Der Kirschflecksalmler (Hyphessobrycon erythrostigma), oder auch Perez-Tetra genannt, fällt mit dem kirschroten Fleck auf den Schultern und seiner rötlicher Körpergrundfärbung und der scheibenförmigen Gestalt in jedem Aquarium auf. Das gilt besonders dann, wenn man eine kleine Gruppe von sechs bis acht Tieren pflegt. Kirschflecksalmler sind auch in der Natur Schwarmfische, die in langsam fließenden Gewässern leben. weiterlesen »
Steckbrief Indischer Wasserfreund

Steckbrief Indischer Wasserfreund

Im Aquarium ist Hygrophila polysperma eine der besten Wasserpflanzen überhaupt, denn sie stellt praktisch keine Ansprüche an das Wasser und wächst bei guten Lichtverhältnissen zu einer kräftigen Pflanze heran. weiterlesen »
Steckbrief Hawaii-Korallenwächter

Steckbrief Hawaii-Korallenwächter

Einer der schönsten Vertreter der Büschelbarsche ist Neocirrhites armatus, dessen deutscher Name zwar auf ein spezielles Vorkommen um die Hawaii-Inseln schließen läßt, der aber auch in anderen Gebieten des zentralen und westlichen Pazifik zu finden ist. weiterlesen »
Steckbrief Leopard-Schwertpflanze

Steckbrief Leopard-Schwertpflanze

Zu den beliebtesten Aquarienpflanzen gehören die Schwertpflanzen Südamerikas, von denen einige in unserer Liebhaberei Hausrecht erworben haben und im Kölle Zoo in verschiedenen Arten und Zuchtformen erhältlich sind. weiterlesen »
Steckbrief Blehers Schwertpflanze

Steckbrief Blehers Schwertpflanze

Wer eine dekorative Solitärpflanze in seinem Aquarium haben möchte, der findet in dieser Schwertpflanze einen guten Pflegling, die mit zunehmendem Wuchs immer dekorativer wird. weiterlesen »
Steckbrief Schleierkampffisch

Steckbrief Schleierkampffisch

Nicht zu Unrecht trägt dieser Labyrinthfisch seinen deutschen Namen, denn sobald sich zwei Männchen sehen, gehen sie aufeinander los und fangen an, sich zu bekämpfen. Daher sollten sie stets als Pärchen oder auch ein Männchen mit zwei bis drei Weibchen gehalten werden. Die im Kölle Zoo angebotenen Kampffische sind stets Nachzuchten und gehören zur Zuchtform der Schleierkampffische, die es in der Natur nicht gibt. weiterlesen »
Steckbrief Paletten Doktorfisch

Steckbrief Paletten Doktorfisch

Da der Paletten Doktorfisch eher Einzelgänger ist kann man davon ausgehen, dass er alles andere als vergesslich ist. Er beweist dadurch, dass er eine gute Orientierung hat. Seinen Namen hat dieser Meeresbewohner durch seine scharfen Schuppen an seiner Schwanzwurzel, diese sind scharf wie ein Skalpell, welches auch Doktoren benutzen. Ausgewachsen kann der Fisch bis zu 30 cm groß werden. Zu seinen Feinden im Meer gehören unter anderem Thunfische und Haie. weiterlesen »
Steckbrief Goldfadenfisch

Steckbrief Goldfadenfisch

Der Goldfadenfisch ist eine Zuchtform des Blauen Fadenfisches. hat sie bei den Aquarianern beliebt gemacht. Die Stammform, Trichogaster trichopterus, ist in Südostasien weit verbreitet und bewohnt ganz unterschiedliche Lebensräume. Dank ihres Labyrinthorganes überleben sie auch in sauerstoffarmen Gewässern, da durch dieses Labyrinthorgan zusätzlich Luftsauerstoff aufgenommen werden kann. weiterlesen »
Steckbrief Keilfleckbarbe

Steckbrief Keilfleckbarbe

Die Keilfleckbarbe (Rasbora heteromorpha) gehört zu den schönsten Aquarienfischen seit ihrer Ersteinführung 1906. Sie wird auch Keilfleckrasbora genannt. Ihr lateinischer Artname weist darauf hin, dass der Fisch von der Körpergestalt der übrigen Rasbora abweicht, denn sie ist nicht rundlich und langgestreckt, sondern hat eher eine hochrückige Körperform, also hetero (= verschieden) und morpha (= Gestalt). weiterlesen »

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.