Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 29€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Paletten Doktorfisch

Der Paletten Doktorfisch ist den meisten aus dem Film „Findet Nemo“ oder „Findet Dorie“ bekannt. Allerdings sind der Paletten Doktorfisch im Gegensatz zur Paletten-Doktorfisch-Dame Dorie nicht so vergesslich und tollpatschig. Die Farbe und der Körperbau des Meeresbewohners stimmen mit der Filmfigur überein.

Herkunft

Sein Lebensraum ist der Indo-Pazifik, von Ostafrika bis nach Japan. Der Paletten Doktorfisch kann im Aquarium eine Größe von über 20 cm erreichen. Jungfische leben bis zur geschlechtsreife in Gruppen freischwimmend 1 bis 2 m über isolierten Stöcken der Koralle und fangen dort Zooplankton. Erwachsene Tiere sind Einzelgänger.

Eigenschaften

Da der Paletten Doktorfisch eher Einzelgänger ist kann man davon ausgehen, dass er alles andere als vergesslich ist. Er beweist dadurch, dass er eine gute Orientierung hat. Seinen Namen hat dieser Meeresbewohner durch seine scharfen Schuppen an seiner Schwanzwurzel, diese sind scharf wie ein Skalpell, welches auch Doktoren benutzen. Ausgewachsen kann der Fisch bis zu 30 cm groß werden. Zu seinen Feinden im Meer gehören unter anderem Thunfische und Haie.

Haltung

Der Paletten Doktorfisch gehört zu den schönsten Vertretern seiner Familie, und dazu kommt noch, dass es einer der wenigen Doktorfische ist, die man auch in einer Gruppe pflegen kann, wenn das Aquarium wirklich groß ist und nicht unter zwei Meter vordere Kantenlänge hat. Aber auch als Einzeltier zieht er die Blicke in einem ihm gerecht werdenden Becken immer auf sich. Die Haltung eines Paletten Doktorfisches ist nicht für Anfänger geeignet. Er benötigt ein Aquarium mit mindestens einem Fassungsvermögen von 1500 bis 2000 Litern und einer geeigneten Wassertemperatur von etwa 23 – 25 Grad.

Ernährung

Der Paletten Doktorfisch ist ein Dauerfresser und ist den ganzen Tag in Bewegung und befindet sich dabei ständig auf Nahrungssuche. Deshalb sollte immer ein verfügbares Nahrungsangebot im Aquarium vorhanden sein, da es ihm sonst zu langweilig wird und er ein aggressives Verhalten entwickeln kann. Der Fisch nimmt im Aquarium lebende Kleingarnelen, aber auch jedes andere wirbelnde Futter wie Mysis, Salinenkrebse aber auch Flockenfutter mit hohem Pflanzen- und Spirulinaanteil an. Daneben werden natürlich auch Algen gern gefressen. Die Fütterung sollte in mehreren kleineren Mahlzeiten erfolgen. Das entspricht dem natürlichen Fressverhalten des Fisches. Wenige Mahlzeiten mit größeren Mengen können den Verdauungstrakt schädigen.

FAMILIE:
Doktorfische, Acanthuridae
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Paracanthurus hepatus
VORKOMMEN:
Südostasien
GRÖSSE:
Bis ca. 30 cm Körperlänge
WASSERTEMPERATUR:
Ca. 23 - 25°C
NAHRUNG:
Vorallem Pflanzen in Form von Aufwuchs und Algen, aber auch Flockenfutter mit Pflanzenbestandteilen
Weitere Artikel
Steckbrief Brokatbarbe

Steckbrief Brokatbarbe

Der lateinische Artname ist in Anführungstriche gesetzt, weil die Art zwar im Handel so bezeichnet wird, aber keinen wissenschaftlichen Namen besitzt, denn es ist noch immer umstritten, ob es sich bei der Brokatbarbe um eine echte, in der Natur vorkommende Art handelt oder lediglich ein Zuchtprodukt, das es in der freien Natur nicht gibt. weiterlesen »
Steckbrief Weissband-Putzergarnele

Steckbrief Weissband-Putzergarnele

Zu den auffälligsten Garnelen der Korallenriffe zählt die Weißband-Putzergarnele, Lysmata amboinensis mit ihrem weißen Längsband auf dem Rücken, rechts und links begleitet von breiten leuchtend roten Binden. weiterlesen »
Steckbrief Rotfeuerfisch

Steckbrief Rotfeuerfisch

Rotfeuerfische (Pterois volitans) fallen in jedem Meeresaquarium sofort auf. Aber Achtung: Rotfeuerfische sind giftig! Das trifft auf seine gesamte Verwandtschaft zu. An der Basis seiner Rückenflossenstacheln besitzt er Giftdrüsen, die ihren Inhalt entlang der Stachelstrahlen entleeren, wenn der Strahl angedrückt wird. Das kann beim Hantieren im Aquarium passieren, wenn man nicht sorgfältig arbeitet. Dann muss man sofort einen Arzt aufsuchen! weiterlesen »
Steckbrief Papageienplaty

Steckbrief Papageienplaty

Der einfach zu pflegende Papageienplaty, hat seinen deutschen Namen aufgrund seiner vielfältigen bunten Färbung erhalten. Er stellt kaum Ansprüche an die Wassertemperatur, zeigt seine schönsten Farben aber erst ab einer Temperatur von mindestens 20°C. weiterlesen »
Steckbrief Pyjama-Kardinalfisch

Steckbrief Pyjama-Kardinalfisch

Besonders auch für den beginnenden Meerwasseraquarianer ist der Faden-Kardinalfisch ein ausgezeichneter Pflegling. Er ist kein rasanter Schwimmer. Im Gegenteil: Seine Bewegungen sind ruhig und gemäßigt, was aber nicht bedeutet, dass er plötzlich sozusagen ansatzlos davonschießen kann, wenn auch nur über eine kürzere Distanz. weiterlesen »
Steckbrief Sumatrabarbe

Steckbrief Sumatrabarbe

Zu den beliebtesten Aquarienfischen gehört seit seiner Ersteinführung im Jahre 1935 die Sumatrabarbe, Puntius tetrazona, die man wegen ihrer schwarzen Streifenzeichnung auch Viergürtelbarbe nennt. In jedem Aquarium fällt diese Barbenart sofort auf, vor allem durch ihre schöne und auffällige Färbung. weiterlesen »
Steckbrief Seegrasblättriges Trugkölbchen

Steckbrief Seegrasblättriges Trugkölbchen

Diese in Südamerika weit verbreitete Aquarienpflanze gehört seit ihrer Einführung zum Standardangebot. Sie ist anspruchslos und kann in allen Aquarientypen gepflegt werden. weiterlesen »
Steckbrief Grosses Fettblatt

Steckbrief Grosses Fettblatt

Zu den ausdauerndsten Aquarienpflanzen gehört das Große Fettblatt, das man in der Literatur je nach Autor auch unter dem wissenschaftlichen Namen Bacopa amplexicaulis findet. In ihrer Heimat Nordamerika ist das Große Fettblatt als kriechende Sumpfpflanze in den mittleren und südlichen USA zu finden. weiterlesen »
Steckbrief Schillerbärbling

Steckbrief Schillerbärbling

Wie seine Verwandten aus der Gattung Brachydanio ist auch der Schillerbärbling ein Schwarmfisch, der auch im Aquarium am besten zur Geltung kommt, wenn man ihn in einer Gruppe von mindestens sechs Exemplaren pflegt. Dann komm das ganze Temperament der Fische zur Entfaltung. weiterlesen »
Steckbrief Kirschflecksalmler

Steckbrief Kirschflecksalmler

Der Kirschflecksalmler (Hyphessobrycon erythrostigma), oder auch Perez-Tetra genannt, fällt mit dem kirschroten Fleck auf den Schultern und seiner rötlicher Körpergrundfärbung und der scheibenförmigen Gestalt in jedem Aquarium auf. Das gilt besonders dann, wenn man eine kleine Gruppe von sechs bis acht Tieren pflegt. Kirschflecksalmler sind auch in der Natur Schwarmfische, die in langsam fließenden Gewässern leben. weiterlesen »

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.