Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 29€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Prachtschmerle

FAMILIE:
Cobitidae, Schmerlen
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Botia macracanthus
VORKOMMEN:
Sumatra, Borneo
GRÖSSE:
Bis ca. 30 cm
WASSERTEMPERATUR:
Ca. 24 - 26°C
pH-Werte:
6,5 - 7,2
Wasserhärte:
Bis 15°dGH
PFLEGE:
Gruppenhaltung ist Voraussetzung
NAHRUNG:
Allesfresser, neben Lebendfutter auch Frostfutter, Trockenfutter und Futtertabletten

Herkunft
Die unbestritten schönste der bisher bekannten Schmerlen ist die aus dem südöstlichen Asien, nämlich von Sumatra und Borneo, stammende Prachtschmerle, Botia macracanthus. Dort lebt sie endemisch in klaren, schnell fließenden Gewässern mit sandigem Untergrund.

Aussehen
Mit ihrem gelben bis rötlichgelben Körper, den breiten schwarzen senkrechten Binden und den roten Flossen fällt sie in jedem Aquarium auf. In ihren Heimatgewässern auf Borneo erreicht sie ein Länge um 30 Zentimeter, doch bleibt sie im Aquarium kleiner und wird auch mit einer Länge zwischen 12 und 15 Zentimeter laichreif. Die Geschlechter sind kaum zu unterscheiden, es sei denn, die in einer Gruppe vorhandenen dickeren, kräftiger wirkenden Exemplare sind die Weibchen.

Haltung
Botia macracanthus liebt den Schwarm, und deshalb sollte man eine Gruppe von mindestens zehn Exemplaren in einem Aquarium ab 150 cm pflegen. Zwar ziehen sie nicht ständig zusammen durch das Aquarium, aber sie finden sich doch zeitweilig zusammen. Man darf ihnen ein gut bepflanztes Aquarium anbieten, in dem mit Hilfe von Wurzelholz und Steinen auch Unterschlüpfe vorhanden sind, in die sie sich immer wieder zurückziehen. Auch Röhren eignen sich gut, vor allem dann, wenn man sie wieder aus einem schön eingerichteten Aquarium herausfangen will, was sich nicht selten als schwieriges Unternehmen herausstellen kann. Beim Fang mit einem Netz muß man die Tiere vorsichtig herausnehmen, denn mit ihren abgespreizten Unteraugendornen haken sie sich im den Maschen fest.

Botia macracanthus liebt eine leichte Strömung im Aquarium, doch halten sie sich auch gut in strömungsfreien Aquarien. Ist eine Strömung vorhanden, schwimmen oder liegen sie meist mit dem Kopf gegen die Strömung gerichtet.

Ernährung
Sie ernähren sich hauptsächlich von tierischer Nahrung und stellen keine großen Ansprüche an das angebotene Futter. Mückenlarven, kleinere Wirbellose aber auch Detritus wird gern angenommen.

Weitere Artikel
Steckbrief Javafarn

Steckbrief Javafarn

Javafarn eignet sich gut für ein Aquaterrarium oder Paludarium, weil der Farn in einer Umgebung mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit leben und wachsen kann; man darf ihn nur nicht austrocknen lassen! In der Aquaristik pflegt man ihn aber nur in seiner Unterwasserform, die im Aussehen sich völlig von der Landform unterscheidet. weiterlesen »
Steckbrief Tanganjika-Beulenkopf

Steckbrief Tanganjika-Beulenkopf

Der Tanganjika-Beulenkopf (Cyphotilapia frontosa) zählt zu den größer werdenden Exemplaren der Buntbarsche. Außerdem gehört er zu den fischfressenden Cichliden im Tanganjikasee. Vor allem nachts überfällt er andere, schlafende und kleine Buntbarsche. weiterlesen »
Steckbrief Glühlichtsalmler

Steckbrief Glühlichtsalmler

Seinen deutschen Namen verdankt dieser kleine Salmler seiner kupferrot glänzenden Längsbinde, die sich vom oberen Augenrand bis zur Schwanzflossenbasis zieht. Wenn bei sonst dunkler Umgebung, wie zum Beispiel in einem Schwarzwasser, Licht einfällt und auf den Fisch trifft, leuchtet das Kupferrot deutlich auf. Das ist wichtig für den Schwarmzusammenhalt, denn die Tiere finden sich wieder zum Schwarm zusammen, wenn sie durch ein äußeres Ereignis auseinander getrieben wurden. weiterlesen »
Steckbrief Gelbsaum-Harnischwels L177

Steckbrief Gelbsaum-Harnischwels L177

Im Englischen nennt man diese Art "Iriri Yellow Seam", das heißt, Gelbsaum Harnischwels aus dem Rio Iriri. Seit einiger Zeit sind die kleiner bleibenden Harnischwelse mit ihrer auffälligen und oft auch hübschen Färbung und Zeichnung beliebt gewordene Pfleglinge. weiterlesen »
Steckbrief Kirschblatt

Steckbrief Kirschblatt

Zu den empfehlenswertesten, wuchsfreudigsten und hübschesten Pflanzen für Aquarien gehört der dekorative Kirschblatt-Wasserfreund, Hygrophila corymbosa, aus Südostasien in seinen verschiedenen Wuchsformen, denen man je nach Autor eigene Namen gegeben hat. weiterlesen »
Steckbrief Leopard-Schwertpflanze

Steckbrief Leopard-Schwertpflanze

Zu den beliebtesten Aquarienpflanzen gehören die Schwertpflanzen Südamerikas, von denen einige in unserer Liebhaberei Hausrecht erworben haben und im Kölle Zoo in verschiedenen Arten und Zuchtformen erhältlich sind. weiterlesen »
Steckbrief Antennenwels

Steckbrief Antennenwels

Der Antennenwels (Ancistrus) gehört zu den Harnischwelsen. Ihren deutschen Namen verdanken diese südamerikanischen Harnischwelse den Auswüchsen auf dem Vorderkopf, die bei den Männchen wie ein Bart aussehen. weiterlesen »
Steckbrief Grosses Fettblatt

Steckbrief Grosses Fettblatt

Zu den ausdauerndsten Aquarienpflanzen gehört das Große Fettblatt, das man in der Literatur je nach Autor auch unter dem wissenschaftlichen Namen Bacopa amplexicaulis findet. In ihrer Heimat Nordamerika ist das Große Fettblatt als kriechende Sumpfpflanze in den mittleren und südlichen USA zu finden. weiterlesen »
Steckbrief Rotfeuerfisch

Steckbrief Rotfeuerfisch

Rotfeuerfische (Pterois volitans) fallen in jedem Meeresaquarium sofort auf. Aber Achtung: Rotfeuerfische sind giftig! Das trifft auf seine gesamte Verwandtschaft zu. An der Basis seiner Rückenflossenstacheln besitzt er Giftdrüsen, die ihren Inhalt entlang der Stachelstrahlen entleeren, wenn der Strahl angedrückt wird. Das kann beim Hantieren im Aquarium passieren, wenn man nicht sorgfältig arbeitet. Dann muss man sofort einen Arzt aufsuchen! weiterlesen »
Steckbrief Neonsalmler

Steckbrief Neonsalmler

Der Neonsalmler ist ein Anfängerfisch, welcher in fast allen Aquarien leicht zu pflegen ist, wenn man darauf achtet, dass er sich am wohlsten, in einer größeren Gruppe von mindestens 8 Exemplaren, fühlt. Er hält sich mehr im unteren Drittel des Aquariums auf und nimmt alles als Nahrung an, was er bewältigen kann weiterlesen »

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.