Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 29€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Punktierter Panzerwels

FAMILIE:
Callichthyidae, Panzer- oder Schwielenwelse
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Corydoras paleatus
VORKOMMEN:
Südamerika, untere Rio Paraná-Becken und Küstenflüsse in Uruguay und Brasilien
GRÖSSE:
Bis 7 cm
WASSERTEMPERATUR:
Ca. 20 - 26°C
pH-Werte:
6,0 - 7,5
Wasserhärte:
Bis 18°dGH
Pflege:
Einfach
NAHRUNG:
Allesfresser, vor allem Bodennahrung, Frostfutter, Trockenfutter und Futtertabletten

Herkunft
Dieser Panzerwels gehört schon seit seiner Ersteinführung 1893 zum eisernen Bestand unserer Aquarienfische. Seine Heimat liegt im südöstlichen Brasilien und im La-Plata-Gebiet.

Fortpflanzung
Männchen und Weibchen kann man schon bei halbwüchsigen Exemplaren unterscheiden, denn die Männchen besitzen eine im vorderen Bereich höhere und spitz ausgebildete Rückenflosse, während die der Weibchen vorn abgerundet erscheint. Von oben betrachtet erkennt man noch ein zweites Merkmal, nämlich den deutlich kräftiger ausgebildeten harten ersten Brustflossenstrahl der Männchen. Er spielt bei der Vermehrung der Corydoras eine wichtige Rolle. Mit ihm klemmt das Männchen nämlich das Weibchen unter dessen Barteln an seinen Körper, so dass eine T-Stellung entsteht. Nun gibt das Männchen seine Spermien ab, und das Weibchen legt ein bis vier Eier in eine von den Bauchflossen gebildete Tasche. Anschliessend lösen sich die Tiere, und das Weibchen schwimmt durch die im Wasser treibenden Spermien hindurch, wobei dann die Eier von auftreffenden Spermien befruchtet werden. Danach klebt das Weibchen die Eier an ein Substrat, zum Beispiel große Blätter von Wasserpflanzen oder auch Scheiben, und überläßt sie sich allein. Eine Brutpflege findet nicht statt.

Haltung
Man sollte Corydoras paleatus in einer Gruppe pflegen, in der die Männchen überwiegen. Die geschlechtsreifen Weibchen werden bis etwa 7 cm groß, die schlankeren Männchen bleiben etwa einen Zentimeter kleiner.

Zu pflegen sind diese Panzerwelse in jedem Wasser, denn die angebotenen Exemplare sind seit vielen Generationen im Aquarium gezüchtet. Voraussetzung für eine den Fischen entsprechende Pflege ist ein Bodengrund bis zu mittelfeinem, rundgeschliffenem Kies. Scharfkantiger Bodengrund reibt die Barteln mit der Zeit ab; aber diese sind die Geschmacksorgane der Panzerwelse, mit denen sie ihre Nahrung selbst in einer Mulmschicht aufspüren können.

Als Wassertemperatur empfehlen sich 24 bis 26 °C. Alter von fast 20 Jahren im Aquarium sind verbürgt! Damit gehören die Corydoras paleatus zu den langlebigsten Aquarienfischen.

Sie sind Allesfresser, die man auch mit zu Boden gesunkenem Flockenfutter, Frostfutter und mit Futtertabletten ernähren kann.

Zum Steckbrief

Weitere Artikel
Steckbrief Gewöhnliche Wasserschraube

Steckbrief Gewöhnliche Wasserschraube

Es gibt kaum eine Wasserpflanze, die zu einer solchen Popularität als Aquarienpflanze wie Vallisneria spiralis geworden ist. Mit ihren schmalen, bis ungefähr 10 Millimeter breiten, bandförmigen Blättern ist sie ein gewohnter Anblick in fast jedem Aquarium. Dazu kommt, dass die Blätter bei manchen Wuchsformen korkenzieherartig gedreht sind. weiterlesen »
Steckbrief Rotaugen-Moenkhausia

Steckbrief Rotaugen-Moenkhausia

Zu den hübschesten Bewohnern unserer Aquarien gehört der Rotaugen-Moenkhausia, dessen deutscher Name ihn deutlich charakterisiert, denn das leuchtende Rot der oberen Iris fällt in jedem Aquarium auf. Er gehört zu der Gattung der echten Salmler, auch wenn er optisch von der Mehrzahl der echten Salmler abweicht. weiterlesen »
Steckbrief Kirschflecksalmler

Steckbrief Kirschflecksalmler

Der Kirschflecksalmler (Hyphessobrycon erythrostigma), oder auch Perez-Tetra genannt, fällt mit dem kirschroten Fleck auf den Schultern und seiner rötlicher Körpergrundfärbung und der scheibenförmigen Gestalt in jedem Aquarium auf. Das gilt besonders dann, wenn man eine kleine Gruppe von sechs bis acht Tieren pflegt. Kirschflecksalmler sind auch in der Natur Schwarmfische, die in langsam fließenden Gewässern leben. weiterlesen »
Steckbrief Feuerschwanz

Steckbrief Feuerschwanz

Es gibt nur wenige Süßwasserfische, die einen derart starken Farbkontrast auf ihrem Körper zeigen, wie der Feuerschwanz (Epalzeorhynchus bicolor), der in der Literatur noch unter seinem früheren Namen Labeo bicolor zu finden ist. Es ist also kein Wunder, wenn ein Aquarianer diesen Fisch im Kölle Zoo zum ersten Mal sieht, dass er ihn in seinem Aquarium pflegen möchte. Allerdings muss er eine wichtige Eigenheit des Feuerschwanzes wissen, nämlich dass er mitunter unverträglich gegenüber Artgenossen ist. weiterlesen »
Steckbrief Seepferdchen

Steckbrief Seepferdchen

Wenn man als unbefangener Betrachter zum ersten Mal ein lebendes Seepferdchen (Hippocampus spec.) im Aquarium sieht, wird man kaum glauben wollen, dass es sich um einen Fisch handelt, denn sein Aussehen weicht zu stark von der Vorstellung ab, wie ein normaler Fisch aussieht. Es gibt 30 bis 35 verschiedene Arten der Seepferdchen. weiterlesen »
Steckbrief Prachtschmerle

Steckbrief Prachtschmerle

Die unbestritten schönste der bisher bekannten Schmerlen ist die aus dem südöstlichen Asien, nämlich von Sumatra und Borneo, stammende Prachtschmerle, Botia macracanthus. Mit ihrem gelben bis rötlichgelben Körper, den breiten schwarzen senkrechten Binden und den roten Flossen fällt sie in jedem Aquarium auf. weiterlesen »
Steckbrief Copadichromis virginalis yellow crest

Steckbrief Copadichromis virginalis yellow crest

Die Gattung Copadichromis wird fast im ganzen Malawi-See angetroffen, vorwiegend aber in Tiefwasserzonen. Einheimische nennen sie Utaka, was soviel heißt wie "Freischwimmer". weiterlesen »
Steckbrief Gelbsaum-Harnischwels L177

Steckbrief Gelbsaum-Harnischwels L177

Im Englischen nennt man diese Art "Iriri Yellow Seam", das heißt, Gelbsaum Harnischwels aus dem Rio Iriri. Seit einiger Zeit sind die kleiner bleibenden Harnischwelse mit ihrer auffälligen und oft auch hübschen Färbung und Zeichnung beliebt gewordene Pfleglinge. weiterlesen »
Steckbrief Schwarzachsel-Schwalbenschwänzchen

Steckbrief Schwarzachsel-Schwalbenschwänzchen

Wer ein großes Meerwasseraquarium besitzt und in ihm einen lebhafteren Schwarmfisch pflegen möchte, findet in Chromis atripectoralis einen dankbaren Gast, denn seine Pflege birgt kaum Schwierigkeiten, wenn man ein paar Voraussetzungen beachtet. weiterlesen »
Steckbrief Rubin Schwertpflanze

Steckbrief Rubin Schwertpflanze

Zweifellos ist Echinodorus "Rubin" aber die wohl dekorativste Solitärpflanze in unseren Aquarien. An das Wasser stellt diese Echinodorus-Zuchtform keine besonderen Ansprüche. weiterlesen »

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.