Bitte beachten: Durch die Feiertage kann es zu Lieferverzögerungen kommen.

Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 29€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Süsswasser-Stechrochen

FAMILIE:
Potamotrygonidae, Fluß-Stechrochen
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Potamotrygon motoro Potamotrygeon hystrix
VORKOMMEN:
Mittel- bis nörliches Südamerika
GRÖSSE:
Bis ca. 80 cm
WASSERTEMPERATUR:
Ca. 24 - 28°C
pH-Werte:
6,0 - 7,2
Wasserhärte:
Bis 15°dGH
PFLEGE:
Nicht schwierig, wenn man ein sachgerecht eingerichtetes Aquarium bietet mit Sandbodengrund und viel freiem Platz, auf dem sich die Rochen frei bewegen können
NAHRUNG:
Nur tierische Nahrung, auch Fische, aber auch Tabletten und Pellets

Diese auffällig gefärbten Bodenbewohner mittel- und südamerikanischen Flüsse und Seen sind auch in der Aquaristik beliebt, obwohl auch sie oben auf dem langen dünnen Schwanz zu Beginn des hinteren Drittels einen Stachel besitzen, mit dem sie Wunden schlagen könnten, wenn man nicht sorgfältig mit ihnen umgeht. Doch die Potamotrygon sind von Haus aus friedfertige Knorpelfische, die im Aquarium sogar handzahm werden und sich Futter aus der Hand des Pflegers holen.

Herkunft
Die Süsswasser-Stechrochen leben in Südamerika und halten sich dort in sumpfigen Bereichen, im sandigen Untergrund auf.

Aussehen
Beide Arten erreichen einen Durchmesser von deutlich über 50 cm, teilweise auch bis zu 80 cm. Sie unterscheiden sich in ihrer Färbung des Rückens. Potamotrygon motoro zeigt in seiner hellen, kreisförmigen Zeichnung ein helles "Auge", das den Potamotrygon hystrix fehlt. Männchen und Weibchen unterschieden sich in der Form der Afterflossen. Bei den Weibchen sind die am Schwanzstiel stehenden klein, bei den Männchen sind sie zu einem Begattungsorgan umgewandelt und deutlich länger.

Haltung
Beide Arten benötigen ein großes Aquarium von mindestens 200 cm x 80 cm mit großer Grundfläche von etwa 1 m² je Tier. Sie brauchen Sandboden, in den sie sich auch eingraben können. Der Pflanzenbestand muß so angeordnet sein, dass er am Boden viel Freiraum läßt, denn der scheibenförmige Körper der Stechrochen kann sich nicht zwischen zu enge Abstände bewegen. Sehr gut läßt sich ein Aquarium für Süßwasserrochen mit Hilfe von großen Steinen dekorieren. Wenn man nur an der Rückscheibe kräftige und hochstrebende Pflanzen einsetzt. Feinfiedrige Arten verschmutzen bald und werden unansehnlich, wenn durch die Flossenbewegungen der Rochen Mulm aufgewirbelt wird und in den zerschlissenen Blättern hängen bleibt. An das Wasser stellen sie keine besonderen Ansprüche; es sollte nur nicht zu hart und alkalische sein. Die Temperatur darf am Boden(!) zwischen 24 und 28 °C schwanken.

Ernährung
Rochen nehmen ihre Nahrung vornehmlich vom Boden auf, fressen aber so ziemlich alles, was sie an fleischliger Nahrung bewältigen können. Dazu gehören auch Fische, die sie in Bodennähe dadurch fangen, dass sie sich über sie stülpen und dabei ihre großen Brustflossen nach unten schlagen. Auch Futtertabletten und Pellets nehmen sie an. Rochen verfügen über ein ausgezeichnetes Riechvermögen, mit dessen Hilfe sie auch im Bodengrund verborgene Futtertiere aufspüren können und sich dann herausholen.  

Weitere Artikel
Steckbrief Diskusbuntbarsch

Steckbrief Diskusbuntbarsch

Beim Wort Diskus geraten viele Aquarianer ins Schwärmen. Unzählige Farbvarianten des Buntbarsches gibt es heute auf dem Markt, und fast jede hat ihren ganz besonderen Reiz. Ursprung all dieser "Traumfische" ist das Amazonasgebiet in Südamerika. weiterlesen »
Steckbrief Brasilianische Graspflanze

Steckbrief Brasilianische Graspflanze

Ihrer Kleinwüchsigkeit wegen eignet sich Lilaeopsis ausgezeichnet für die Bepflanzung des Vordergrundes, denn trotz möglicher Helligkeit durch die Aquarienbeleuchtung bleibt die Pflanze ziemlich kurz. weiterlesen »
Steckbrief Sumatrabarbe

Steckbrief Sumatrabarbe

Zu den beliebtesten Aquarienfischen gehört seit seiner Ersteinführung im Jahre 1935 die Sumatrabarbe, Puntius tetrazona, die man wegen ihrer schwarzen Streifenzeichnung auch Viergürtelbarbe nennt. In jedem Aquarium fällt diese Barbenart sofort auf, vor allem durch ihre schöne und auffällige Färbung. weiterlesen »
Steckbrief Zebrabärbling

Steckbrief Zebrabärbling

Der Zebrabärbling ist ein so genannter Anfängerfisch, der selbst in dicht bepflanzten Aquarien nicht zu übersehen ist, denn wenn er sich wohl fühlt, ist er ständig auf Achse und zwängt sich auch zwischen geringste Abstände von Wasserpflanzen. Wer viel Spaß haben will, sollte sich stets eine Gruppe von mindestens sechs bis zehn Exemplaren ins Aquarium setzen. weiterlesen »
Steckbrief Carolina-Haarnixe

Steckbrief Carolina-Haarnixe

Cabomba caroliniana ist eine sehr dekorative Pflanze, die im Aquarium sofort ins Auge fällt. Stimmen die Umweltverhältnisse und ist sie richtig gepflegt, dann entsteht so mit der Zeit ein schöner und außerordentlich dekorativer Bestand. weiterlesen »
Steckbrief Tanganjika-Beulenkopf

Steckbrief Tanganjika-Beulenkopf

Der Tanganjika-Beulenkopf (Cyphotilapia frontosa) zählt zu den größer werdenden Exemplaren der Buntbarsche. Außerdem gehört er zu den fischfressenden Cichliden im Tanganjikasee. Vor allem nachts überfällt er andere, schlafende und kleine Buntbarsche. weiterlesen »
Steckbrief Schwarzer Neon

Steckbrief Schwarzer Neon

Der Schwarze Neon ist ein Schwarmfisch, welcher mit den eigentlichen Neonsalmlern nur weitläufig verwandt ist. An das Wasser im Pflegeaquarium stellt der Schwarze Neon keine besonderen Ansprüche und ernährt sich von allem, was fressbar ist. Daher ist er auch sehr gut für Anfänger geeignet. weiterlesen »
Steckbrief Königscichlide

Steckbrief Königscichlide

Zu den einfacher zu pflegenden klein bleibenden Cichliden gehört Pelvicachromis pulcher, den man in der älteren Literatur noch unter dem Namen "Kribensis" findet. Männchen und Weibchen sehen unterschiedlich gefärbt aus, und meist ist das Weibchen deutlich farbenfreudiger. weiterlesen »
Steckbrief Schwimmende Ludwigie

Steckbrief Schwimmende Ludwigie

Bei dieser in der Natur das flache Wasser und auch verschlammte Böden besiedelnden und hier kriechenden Pflanze, kommt es zur Bildung von in Büscheln stehenden sogenannten Atemwurzeln oder Aerenchyme, die der Pflanze ein ganz eigenes Erscheinungsbild verleihen. weiterlesen »
Steckbrief Antennenwels

Steckbrief Antennenwels

Der Antennenwels (Ancistrus) gehört zu den Harnischwelsen. Ihren deutschen Namen verdanken diese südamerikanischen Harnischwelse den Auswüchsen auf dem Vorderkopf, die bei den Männchen wie ein Bart aussehen. weiterlesen »

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.