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Steckbrief Deutscher Schäferhund

Gruppe:
Hütehunde und Treibehunde Schäferhunde
Ursprungsland:
Deutschland
Zuchtziel/Verwendung:
Vielseitiger Gebrauchs-, Hüte- und Dienstgebrauchshund
Widerristhöhe:
Rüden 60–65 cm, Hündinnen 55–60 cm
Gewicht:
Rüden 30–40 kg, Hündinnen 22–32 kg
Fellfarbe:
Schwarz, Schwarz und Loh, Schwarz-Silber, Sable, Rot mit schwarzem Mantel, Grau
Alter:
9–13 Jahre
Charakter:
Intelligent, loyal, gehorsam, neugierig, wachsam, menschenbezogen, treu – zuweilen stur
Haltung:
Anspruchsvoll mit viel Auslauf und Beschäftigung

Herkunft und Geschichte

Die Geschichte des Deutschen Schäferhundes ist komplex, voller Irrwege und Neuanfänge – sie ist lang, aber keineswegs langweilig. Die Lektüre der Biographie dieser wohl weltweit bekannten Fellnase lohnt sich!

Der Deutsche Schäferhund ist eine seit 1955 von der FCI (Federation Cynologique Internationale) endgültig anerkannte Hunderasse. Seine Rassestandards sind in Gruppe 1, Sektion 1, Nr. 166 festgelegt. Man findet ihn in den Varietäten Stockhaar und Langstockhaar.

Die eigentlichen Vorfahren der Deutschen Schäferhunde lebten vielleicht schon im frühen Mittelalter als Arbeitshunde gemeinsam mit den Germanen rechts und links des Rheins, sodass Mensch und Schäferhund bereits auf eine sehr, sehr lange Freundschaft zurückblicken können. Der Deutsche Schäferhund in seiner heutigen Form hat seine Wurzeln vermutlich in den süddeutschen Regionen Thüringen, Franken und Württemberg.

Seit den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts gab es an unterschiedlichen Orten Deutschlands Bemühungen, Schäferhunde professionell zu züchten, das Augenmerk lag vorerst darauf, seine Fähigkeiten als Hütehund zu profilieren – dazu zählten natürlich Geschwindigkeit, Stärke, Intelligenz und ein ausgeprägter Geruchssinn. In Sachen äußerer Erscheinung variierten die Ergebnisse dieser ersten Zuchtversuche von Ort zu Ort jedoch stark. Eine erste Gesellschaft wurde gegründet, um die unterschiedlichen Standards zu vereinheitlichen – allerdings geriet man schnell in Konflikt darüber, ob die Fähigkeiten oder ein angenehmes Äußeres des Schäferhundes als Zuchtziel anvisiert werden sollten. Die Vereinigung löste sich auf – 1899 kam es dann aber letztlich doch zur Gründung des Vereins für Deutsche Schäferhunde, zu dessen erstem Präsidenten Max Emil Friedrich von Stephanitz (1864–1936) bestimmt wurde.

Dieser Max von Stephanitz gilt heute als Begründer der Rasse des Deutschen Schäferhundes. Man sagt ihm nach, dass er immer schon ein großer Hundenarr gewesen wäre, dessen Herz speziell für den Schäferhund schlug. Auf seine Idealvorstellung des Deutschen Schäferhundes gehen dementsprechend auch die ersten Rassestandards zurück – den Grundstein dafür legte er bereits ab dem Jahr 1891: In Abhängigkeit von der Beschaffenheit des Fells wurde der Deutsche Schäfer vorerst in drei Unterklassen eingeteilt, heute differenziert man nur noch die Varietäten Stockhaar und Langstockhaar. Nach den damaligen Kriterien, wie Max von Stephanitz sie formulierte, war der Schäferhund mit einer durchschnittlichen Größe von 50–55 cm auch noch etwas kleiner und damit wendiger als heute.

Die frühe Geschichte des Deutschen Schäferhundes ist auf jeden Fall eine Historie voller schillernder Namen: Als Ahne des modernen Schäferhundes gilt Horand von Grafrath – vormals bekannt als Hektor Linksrhein. Im Alter von drei Jahren erstand Max von Stephanitz im Jahr 1898 den Rüden käuflich von seinem Vorbesitzer, da er in dieser Fellnase das Ideal eines Schäferhundes als schnellem, wendigem und intelligentem Arbeitshund verkörpert sah. Wenig später gesellte sich Luchs von Sparwasser, der Bruder Horand von Grafraths, zu der kleinen Gründergemeinschaft hinzu. Mari von Grafrath ergänzte das Duo zu einem Trio und bereicherte die Gemeinschaft vorerst um die notwendige weibliche Komponente. Horand bildete den Mittelpunkt der neu aufzubauenden Zucht – nur wenige weitere Schäferhunde aus dem Süden Deutschlands, die den Vorstellungen Max von Stephanitz entsprachen, wurden in die Zucht einbezogen. Zu den ersten Welpen gehörte Hektor von Schwaben, dessen Vater natürlich Horand war – Hektor wurde mit einer Hündin verpaart, deren Vater natürlich ebenfalls Horand war: Ihre gemeinsamen Nachkommen waren Heinz von Starkenburg, Beowulf und Pilot. Pilot, Sohn von Hektor, wurde wiederum mit einer Partnerin zusammengebracht, deren Vater ebenfalls Hektor war. Diese Inzucht erschien notwendig, um die gewünschten Merkmale in der Rasse zu etablieren. Dieses Projekt darf man wohl als durchaus gelungen bezeichnen, da der Deutsche Schäferhund heute weltweit mit zu den beliebtesten und bekanntesten Hunderassen zählt.

Die Geschichte des Deutschen Schäferhundes hat leider auch eine von Menschen gemachte Schattenseite: Bereits im Ersten Weltkrieg wurden sowohl der obersten Heeresführer Paul von Hindenburg als auch sein Stellvertreter Erich Ludendorff von Deutschen Schäferhunden begleitet. Auch für den Kriegseinsatz wurden Hunde rekrutiert – insgesamt 30.000 Hunde sollen auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges im Einsatz gewesen sein, bevorzugt wurden dabei Schäferhunde und Dobermänner eingesetzt. Sie dienten insbesondere als Wach-, Spür- Patrouillen- oder Meldehunde.

Nach dem Ersten Weltkrieg kam es dann wegen bestehender Ressentiments gegenüber Deutschland zur partiellen Umbenennung des Deutschen Schäferhundes, z. B. in Großbritannien, die manchmal erst in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts zurückgenommen wurde, wobei die Rückbenennung freiwillig blieb. Zum Teil gibt es in Großbritannien daher heute noch Züchter, die die Herkunft des Deutschen Schäferhundes lieber im Elsass verorten und ihre Schäfer daher immer noch Alsation Dog oder Alsation Shepherd Dog nennen.

Im Dritten Reich wurde der Deutsche Schäferhund dann im Rahmen der nationalsozialistischen Propaganda als Symbol angeblich typisch deutscher Tugenden instrumentalisiert: Er stand für Mut und Treue eines übersteigert nationalistischen Selbstbewusstseins. Zahlreiche Fotos und Postkarten zeigten Adolf Hitler selbst mit seiner Schäferhündin Blondi und sollten die menschliche Seite des deutschen Führers vermitteln. Hitlers so propagierte Tierliebe und Naturverbundenheit sollten als Identifikationsfläche für das deutsche Volk dienen. Angeblich soll Blondi kurz vor Hitlers Suizid im April 1945 im Führerbunker auf dessen Befehl hin getötet worden sein – Fakt ist, dass die Truppen der russischen Armee vor Ort auch die stark verbrannten Überreste zweier Schäferhunde fanden, es wird davon ausgegangen, dass es sich dabei um Blondi und ihren Nachwuchs Wolf handelte. Auch in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern wurden Hunde ab 1942 eingesetzt, um die dort Inhaftierten zu überwachen und Entflohene zu verfolgen – auch Schäferhunde wurden zu diesem Zwecke missbraucht. Nach der Befreiung berichteten Überlebende von Hunden, die KZ-Häftlinge auf Befehl angegriffen und teilweise tödlich verwundet hätten. Hierbei sollte nicht vergessen werden, dass die Hunde auf Befehl des Menschen agiert haben!

Der Deutsche Schäferhund überstand wie viele andere Hunderassen dieses düstere Kapitel der Geschichte und man bemühte sich, seine positiven Eigenschaften in neue Arbeitsbereiche zu integrieren: So zählt der Deutsche Schäferhund heute zu einer der Hunderassen, die rund um den Globus am häufigsten als Diensthund bei der Polizei, dem Zoll, dem Militär oder im Rettungswesen eingesetzt werden. So gehören Deutsche Schäferhunde auch häufig zu den Rettungshunden, die nach Erdbeben oder Bombenangriffen nach Verschütteten suchen, oder zu den Spürhunden, die Sprengstoff erschnüffeln können.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden die Rassestandards für den Deutschen Schäferhund immer wieder überarbeitet – zuletzt 2009, dabei entfernte sich die Fellnase hinsichtlich ihres Aussehens und ihrer Fähigkeiten allerdings immer weiter von dem Ideal, das Max von Stephanitz noch im 19. Jahrhundert vor Augen hatte.

So ist der heutige Deutsche Schäferhund größer und schwerer als die ursprüngliche Zuchtform des 19. Jahrhunderts, wodurch er einen Teil seiner Agilität, Sprungkraft, Ausdauer und Wendigkeit eingebüßt haben soll. Auch die Tendenz, durch anatomische Umgestaltungen ein bestimmtes Schönheitsideal zu kreieren, das im Gegensatz zum eigentlichen Wesen der Rasse als Arbeitshund steht, wird inzwischen häufig kritisiert. Besonders oft wird hier z. B. der abfallende Rücken genannt, von dem gesagt wird, dass er den Deutschen Schäferhund anfälliger für Beschwerden des Bewegungsapparates macht. Die BBC-Dokumentation „Pedigree Dogs Exposed“ aus dem Jahr 2008 ging in der Kritik nicht nur so weit, den abfallenden Rücken des Deutschen Schäferhundes als anatomisch „not normal“ zu kritisieren, sondern beschrieb diese Zuchtrichtung als „half dog – half frog“.

Aussehen

Der Deutsche Schäferhund ist ein mittelgroßer Hund, der in den zwei unterschiedlichen Varietäten Stockhaar und Langstockhaar gezüchtet wird. Beide Typen verfügen dabei über ausreichend kuschelige Unterwolle, um die Fellnase möglichst wetterfest zu machen. Beim Stockhaar-Schäferhund sollte das Fell möglichst dicht und fest anliegend sein. Der Langstockhaar sollte das Fell hingegen eher lang, weich und locker tragen – mit Fahnen an den Ohren und Läufen. Auch die wuscheligen Rute sollte nach unten eine deutliche Fellfahne aufweisen. Am Hals soll das Fell möglichst voluminös wirken, sodass der Eindruck einer Mähne entsteht. Ein weiteres Kennzeichen beider Varietäten sind die aufrechtstehenden Ohren (sog. Stehohren) von mittlerer Größe, sie laufen spitz zu und lassen die Fellnase ein wenig größer wirken.

1) Körperbau

Der Deutsche Schäferhund ist von mittelgroßer Statur. Sein Körper ist leicht gestreckt, da die Rumpflänge das Maß der Widerristhöhe um ungefähr 10–17 % übertrifft. Er ist muskulös und kräftig, wobei der Deutsche Schäferhund trotz seiner kräftigen und robusten Statur keinesfalls schwerfällig wirkt.

2) Körpergröße und Gewicht

Die Widerristhöhe bei Rüden liegt bei 60–65 cm, bei den etwas kleineren Hündinnen liegt sie bei 55–60cm. Die Männer wiegen mit 30–40 kg zumeist mehr als ihr weibliches Pendant, das circa 22–32 kg auf die Waage bringt.

3) Farben

Beim Deutschen Schäferhund sind viele unterschiedliche Farben erlaubt. Die Farbe Weiß wurde allerdings schon früh aus den Rassestandards ausgeschlossen. Weiße Schäferhunde gibt es aber dennoch, so gilt z. B. der Weiße Schweizer Schäferhund (Berger Blanc Suisse) seit 2003 als eine eigenständige anerkannte Rasse. Beim Deutschen Schäferhund hingegen sind unauffällige, kleinere weiße Brustabzeichen und helle Innenseiten zwar zugelassen, gelten aber nicht unbedingt als wünschenswert.

Als rassetypische Farben gelten insbesondere Schwarz mit rotbraunen, gelben bis hellgrauen Abzeichen. Daneben gibt es einfarbig schwarze Exemplare oder einfarbig graue Hunde mit schwarzer Wolkung. Bei der Wolkung sind die Haarspitzen dunkler, sodass ein schimmernder Effekt entsteht, der der Fellnase ein elegantes Aussehen verleiht. Der Sattel und die Maske sind bei dieser Varietät dann einheitlich schwarz. Die Nasenkuppe sollte bei allen Varietäten schwarz sein. Die Augen sollen möglichst dunkel und mandelförmig sein.

Charakterzüge und Wesen

Der Deutsche Schäferhund gilt als wachsame, loyale, intelligente, zuverlässige und gelehrige Fellnase mit einem großen und treuen Herzen. Kaum ein anderer Rassehund lässt sich so vielseitig einsetzen. Aufgrund seines Ursprungs als Arbeits- und Herdengebrauchshund hat ein Deutscher Schäfer vielseitige Möglichkeiten, Karriere zu machen, er kann nämlich noch sehr viel mehr, als Schafe zu hüten. Polizei, Militär, Zoll oder Rettungswesen sind nur einige seiner vielen Einsatzbereiche, denn auch als Lawinensuchhund, Begleithund für Blinde und als Therapiehund hat das Multitalent sich bewährt. Auch wenn der Deutsche Schäferhund weltweit am häufigsten als Diensthund eingesetzt wird, ist er zudem seit vielen Jahren auch ein beliebter Familienhund.

Passt ein Deutscher Schäferhund zu mir? Wie muss ein Deutscher Schäferhund gehalten werden?

Wenn Du Dir ernsthaft überlegst, einem Deutschen Schäferhund ein neues Heim bieten zu wollen, musst Du Dir vorher über einige grundlegende Dinge im Klaren sein. Ein Deutscher Schäferhund ist ein Bewegungswunder, ein Arbeitstier und eine Intelligenzbestie auf vier Pfoten – so ein Energiebündel braucht Aufmerksamkeit, Bewegung und Beschäftigung. Ein Deutscher Schäferhund ist daher nicht als Anfängerhund zu empfehlen. Möglichst viel Erfahrung im Umgang mit Hunden ist insbesondere bei der Erziehung und Sozialisation der Fellnase hilfreich: Konsequenz und Ausdauer in Kombination mit jeder Menge Zuneigung und vielen Kuscheleinheiten können einen Deutschen Schäferhund zu einem großartigen Familienhund und treuem Weggefährten machen. Wichtig ist für ihn die körperliche Herausforderung und eine intellektuelle Förderung – langweilt Deine Fellnase sich, kann sie unerwünschte Verhaltensweisen an den Tag legen. Dann kann es passieren, dass ein Deutscher Schäferhund Verhalten zeigt, das seiner Rasse eigentlich fremd ist: Er wird nervös und überwachsam und ist dann nur schwer zu handhaben.

Zudem musst Du wissen, dass Deutsche Schäferhunde aufgrund ihrer genetischen Prädestination leider anfällig für viele Krankheiten sein können. Viele Schäferhunde führen natürlich ein langes, gesundes und glückliches Hundeleben, leider gibt es auch Ausnahmen, die diese Regel bestätigen. Daher musst Du damit rechnen, dass während Eures Zusammenlebens mehr oder weniger hohe Tierarztkosten entstehen können. Um im Fall der Fälle für die bestmögliche Therapie für Deine Fellnase sorgen zu können, musst Du in der Lage sein, diese Kosten begleichen zu können.

1) Auslauf

Dein Schäferhund braucht sehr viel Bewegung, und zwar jeden Tag und egal bei welchem Wetter, Dein Hund will raus und beschäftigt werden. Unterschiedliche Hundesportarten bieten sich an, um Deine Fellnase ausreichend auszupowern.

2) Ernährung

Die Energiezufuhr – sprich die Futtermenge – orientiert sich natürlich an der Aktivität Deiner Fellnase. Ein berufstätiger Schäferhund, der mehrere Stunden täglich im Einsatz ist, hat natürlich einen höheren Energiebedarf als ein Schäferhund, der als Familienhund auch immer längere Phasen der Ruhe einlegen kann. Grundsätzlich ist Dein Fellfreund natürlich ein Fleischfresser und benötigt daher ein möglichst fleischhaltiges Futter, das ihn mit qualitativ hochwertigen Proteinen versorgt. Daneben braucht Dein Hund natürlich auch noch jede Menge Vitamine und Nährstoffe, um möglichst gut versorgt zu sein. Lieferant dafür ist eine ordentliche Portion Obst und Gemüse. Denke daran, dass Hunde Kohlenhydrate nicht so leicht verdauen können, daher sollte das Futter grundsätzlich getreidefrei sein. Das Verhältnis von Fleisch und pflanzlichen Inhaltsstoffen im Hundefutter sollte ungefähr bei 75 % zu 25 % liegen. Da Schäferhunde durch genetische Veranlagung leider dazu neigen, an Hüftdysplasie zu erkranken, solltest Du darauf achten, dass ein schnelles Wachstum vermieden wird. Hier kann auch die Ernährung im Welpenalter eine Rolle spielen. Erkundige Dich am besten bei Deinem Züchter, welche Anfangsnahrung für Deinen Welpen hier die richtige ist.

3) Pflege

Die Pflege eines Deutschen Schäferhundes ist relativ unkompliziert. Für seinen Einsatz als Arbeitshund wurde bei der Zucht insbesondere auf Zweckmäßigkeit geachtet, daher ist sein Fell in erster Linie praktisch: Es schützt vor Schnee, Regen, Kälte sowie Hitze und ist leicht zu kämmen oder zu bürsten. Allerdings neigt Dein Schäferhund zum Haaren, sodass neben dem Kämmen oder Bürsten Deiner Fellnase der Griff zum Staubsauger bald zu Deiner täglichen Routine gehören könnte.

Du solltest natürlich darauf achten, Deine Fellnase regelmäßig zu entwurmen und impfen zu lassen. Auch die Ohren, Augen und Krallen Deines Lieblings solltest Du im Blick haben und gegebenenfalls einen Tierarzt konsultieren, wenn Dir Veränderungen auffallen.

Typische Erkrankungen

Der Deutsche Schäferhund kann leider von einer Vielzahl möglicher genetischer bzw. rassespezifischer Erkrankungen betroffen sein. Dazu kommt, dass seine Lebenserwartung unter dem Durchschnitt aller anderen Rassehunde liegt: 51 % der Deutschen Schäferhunde werden keine zehn Jahre alt, 20 % sterben vor ihrem fünften Geburtstag.

Es wird dabei zusätzlich als möglich erachtet, dass einige der schäferhund-typischen Erkrankungen im Zusammenhang mit unterschiedlichen Zuchtbestrebungen der letzten Jahrzehnte stehen könnten.

1) Gelenkerkrankungen

Hüftdysplasie

Bei Deutschen Schäferhunden tritt die gefürchtete Hüftdysplasie besonders häufig auf, sie wurde sogar erstmals bei einem Schäferhund nachgewiesen – circa 20 % aller Deutsche Schäferhunde leiden an dieser Fehlentwicklung des Hüftgelenks. Eine Hüftdysplasie ist schmerzhaft, sodass sich erste Symptome z. B. bei gemeinsamen Spaziergängen zeigen können, wenn Deine Fellnase nicht mehr weit laufen mag, sich häufiger ausruhen möchte oder einen unsicheren Gang zeigt – es kann auch zu einem Knacken oder Knirschen innerhalb des betroffenen Gelenkes kommen. Bemerkst Du diese Symptome, solltest Du Dich mit Deinem Fellfreund auf den Weg zum Tierarzt begeben. Im Rahmen der Diagnose liefert eine Röntgenaufnahme zumeist eine zuverlässige Aussage – allerdings müssen dabei die Gelenke schmerzhaft überstreckt werden, sodass meist eine leichte Narkose notwendig wird. Heilbar ist eine Hüftdysplasie nicht, allerdings gibt es unterschiedliche Behandlungsmethoden, die ein schnelles Fortschreiten der Krankheit aufhalten oder schmerzreduzierend wirken können. Sowohl medikamentöse als auch operative Therapien sind möglich, wobei eine Operation natürlich sehr kostenintensiv sein kann und nicht in jedem Fall dauerhaft erfolgversprechend ist. Bei betroffenen Tieren ist es wichtig, Bewegungen zu minimieren, die den Verschleiß der Hüfte fördern, dazu gehören Bewegungen, die Gelenke besonders stark stauchen, wie z. B. das Springen auf harten Untergründen, z. B., wenn Deine Fellnase in den Kofferraum hinein- und wieder hinausspringt, oder das Treppenlaufen. Physiotherapie, eine ausgewogene Ernährung und ein angemessenes Maß an Bewegung können beim Muskelaufbau helfen und die Hüfte entlasten.

Verantwortungsvolle Züchter reagieren bereits seit Jahren auf das vermehrte Auftreten von Hüftdysplasien beim Schäferhund und versuchen dementsprechend, die Zahl der betroffenen Tiere zu senken.

Ellenbogendysplasie

Ein ebenfalls häufiges Krankheitsbild beim Deutschen Schäferhund ist die Ellenbogendysplasie, sie tritt allerdings sehr viel seltener auf als die Dysplasie der Hüfte. Bei dieser Erkrankung ist die Bewegung des Ellenbogens eingeschränkt, da die gelenkbildenden Knochenteile (Oberarmknochen, Elle und Speiche) nicht passgenau ineinandergreifen. Die Krankheit ist nicht heilbar, eine entsprechende Therapie kann jedoch eine weitgehende Schmerzfreiheit gewährleisten.

2) Autosomal-rezessive Erberkrankungen

Kongenitales Vestibularsyndrom

Das Kongenitale Vestibularsyndrom ist eine autosomal-rezessive Erberkrankung, die das Innenohr betrifft, frühe Anzeichen dieser Erkrankung treten bereits im ersten Lebensmonat auf. Häufige Symptome sind eine Schieflage des Kopfes und eine Störung des Gleichgewichtssinns mit einer Neigung zum Fallen – damit einhergehend tritt Taubheit auf einem oder sogar beiden Ohren auf. Oft stellt sich schnell eine Besserung der Symptome ein, da die anderen Sinne eine ausgleichende Funktion übernehmen. Die Krankheit ist nicht heilbar, trotz der Taubheit ist ein weitgehend beschwerdefreies Leben für betroffene Fellnasen jedoch durchaus möglich.

Pankreasinsuffizienz

Die Pankreasinsuffizienz ist eine autosomal-rezessive Erberkrankung der Bauchspeicheldrüse, die mit einer ungenügenden Produktion von Verdauungsenzymen einhergeht. Verdauungsstörungen mit Gewichtsverlust bei steigendem Appetit und fettreiche Durchfälle sind häufige Symptome. Die Erkrankung tritt zumeist im jungen Erwachsenenalter in Erscheinung. Die Krankheit ist nicht heilbar, kann aber in vielen Fällen gut therapiert werden. Durch die Gabe von Medikamenten können die fehlenden Enzyme kompensiert werden. Das Füttern mit rohem Schweine- oder Rinderpankreas kann helfen, den vorhandenen Mangel zusätzlich auszugleichen, und die medikamentöse Therapie unterstützen oder sogar ersetzen.

3) Neurologische Erkrankungen

Degenerative Myelopathie

Die degenerative Myelopathie ist eine langsam verlaufende neurologische Erkrankung, die mit einer Zerstörung des Rückenmarks einhergeht. Sie entwickelt sich zumeist ab dem fünften Lebensjahr. Grund ist die Degeneration des Myelins im Bereich der Brust- und Lendenwirbelsäule. Die Erkrankung ist glücklicherweise nicht schmerzhaft. Normalerweise erfolgt die Diagnose im Rahmen eines Ausschlussverfahrens, da ein sicherer Nachweis nur durch eine Autopsie oder eine sehr kostenintensive Magnetresonanztomographie möglich ist, die nur in großen Tierkliniken durchgeführt werden kann. Bisher gilt eine Physiotherapie als beste Behandlung, um den Verlauf der Krankheit zu verlangsamen, indem man dem Muskelschwund entgegenwirkt, denn aufgehalten oder gar geheilt werden kann die Krankheit leider nicht. Da sie schmerzlos verläuft, ist es jedoch möglich, die Lebensqualität Deiner Fellnase sehr lange aufrechtzuerhalten – gegebenenfalls auch durch Gehilfen unterschiedlicher Art.

Degenerative lumbosakrale Stenose

Die degenerative lumbosakrale Stenose ist eine degenerative neurologische Erkrankung, die bei älteren mittelgroßen und großen Hunden auftritt, besonders häufig erkranken Schäferhunde. Lähmung und starke Schmerzen sind die wichtigsten Kennzeichen. Die Stelle, an der die Lendenwirbelsäule in das Kreuzbein übergeht, wird beim Springen, Toben und Laufen besonders beansprucht, und genau hier liegt die Quelle der Schmerzen bei der Stenose: Degenerative Prozesse an der Wirbelsäule führen hier zu starken Schmerzen, sobald Kompression – also Druck – auf die Nervenwurzeln ausgeübt wird. In der Folge mag oder kann Deine Fellnase sich nicht mehr bewegen, weil sie starke Schmerzen leidet. Häufig werden diese Symptome mit normaler Altersschwäche verwechselt, da die Krankheit schleichend und im höheren Alter beginnt. Um eine degenerative lumbosakrale Stenose erkennen zu können, musst Du Deinen Fellfreund also nicht nur ganz besonders gut kennen, sondern auch immer wieder genau beobachten, um Verhaltensveränderungen angemessen bewerten zu können. Die Diagnose einer Stenose erfolgt zumeist über das bildgebende Verfahren eines Röntgenbildes, auch wenn dies nicht in jedem Fall aussagekräftig ist. Verlässlichere Diagnoseverfahren sind allerdings nicht nur kostspielig, sondern auch nur in großen und speziell ausgestatteten Tierkliniken durchführbar.

In Abhängigkeit vom genauen Krankheitsverlauf kommen zwei Arten der Therapie zur Anwendung: In leichteren Fällen kann eine strikte Einschränkung der Bewegung helfen, die betroffenen Nervenfasern zu heilen. Der strenge Hausarrest muss allerdings mit dem Temperament Deiner Fellnase vereinbar sein, nicht jedes Schlappohr lässt sich problemlos über einen längeren Zeitraum in eine Box verfrachten. In schweren Fällen kann eine Operation nötig werden, um den Druck vom betroffenen Areal zu nehmen.

Die Prognosen beider Therapien sind gut, solange noch keine deutlichen Lähmungserscheinungen aufgetreten sind. Das liegt daran, dass die betroffenen Nervenfasern im Gegensatz zum Rückenmark selbst ein hohes Regenerationsvermögen aufweisen.

4) Augenerkrankungen

Schäferhundkeratitis

Die Schäferhundkeratitis ist eine besonders häufig beim Schäferhund und seinen Mischlingen auftretende Form einer entzündlichen Erkrankung der Hornhaut im Auge – sie ist nicht heilbar, aber durch eine lebenslange Behandlung kontrollierbar. Die Keratitis tritt beidseitig auf, kann die Augen aber unterschiedlich stark betreffen. Die Krankheit verläuft schubartig mit akuten und chronischen Phasen. Im fortgeschrittenen Stadium kann sie zum Sehverlust führen. Die Therapie ist medikamentös – so können z. B. Augentropfen oder Spritzen Linderung bringen.

Fragen und Antworten zum Deutschen Schäferhund

1) Ist ein Deutscher Schäferhund für Anfänger geeignet?

Ein Deutscher Schäferhund ist nicht als Anfängerhund zu empfehlen, da grundlegende Erfahrungen im Umgang mit Hunden bei der Erziehung und Sozialisation dieses Energiebündels durchaus hilfreich oder sogar notwendig sein können. Deine Fellnase braucht kontinuierlich eine körperliche als auch mentale Herausforderung, um sein inneres Gleichgewicht finden zu können und zu einem entspannten Familienmitglied und treuem Gefährten werden zu können. Langeweile ödet Deinen Schäferhund an und kann ihn zuweilen auf dumme Gedanken bringen, dann kann er sogar durchaus unerwünschte, nervöse und überwachsame Handlungsweisen an den Tag legen.

2) Wie viel kostet ein Deutscher Schäferhund?

Abhängig vom Alter der Fellnase wird ein seriöser Züchter zwischen 500 und 2000 € für einen Deutschen Schäferhund verlangen. Im Interesse Deines zukünftigen Fellfreundes solltest Du auch bereit sein, diesen Betrag zu zahlen. Hunde aus verantwortungsvoller Zucht verfügen nicht nur über einen entsprechenden Stammbaum, sie erfüllen auch die vorgegebenen Zucht-Standards, sodass hier das Wohlergehen und die Gesundheit des Hundes im Vordergrund stehen. Geheimtipp: Manchmal findest Du einen Deutschen Schäferhund oder einen Schäferhund-Mix auch in dem Tierheim um die Ecke – vielleicht ergibt sich ja auch hier der Beginn einer wundervollen Freundschaft?

3) Wie gefährlich ist ein Deutscher Schäferhund?

Obwohl er in Deutschland nicht auf der Liste der gefährlichen Hunde steht, gilt der Deutsche Schäferhund als überdurchschnittlich bissig. Laut Statistik beißt ein Deutscher Schäferhund häufiger zu als andere Hunde, leider sind oft auch Menschen aus seinem persönlichen Umfeld betroffen.

Die grundlegende Diskussion, die immer wieder im Zusammenhang mit sog. Beißattacken vermeintlich friedlicher Vierbeiner geführt wird, ist die, ob es Hunderassen gibt, die per se gefährlicher sind als andere und daher ein größeres Aggressions- und Gefahrenpotential aufweisen. Hier gehen die Meinungen weit auseinander. Oft mag es allerdings nicht am Hund selbst liegen, wenn er aggressiv oder sogar bissig wird, sondern an einer falschen bzw. nicht artgerechten Haltung durch den Menschen oder an einer fehlenden Erziehung.

4) Ist ein Deutscher Schäferhund leicht zu erziehen?

Ein Deutscher Schäferhund sollte mit viel Liebe und Konsequenz erzogen werden. Die Devise lautet dabei, immer ruhig zu bleiben und Übungen regelmäßig zu wiederholen. Ein Deutscher Schäferhund ist ein schnell lernendes System, er muss nur merken, dass Du das Sagen hast, dann kann er zu einem verspielten, sanftmütigen und sehr treuen Gefährten werden.

5) Welchen Charakter hat ein Schäferhund?

Ein Deutscher Schäferhund ist eine sehr selbstsichere und ziemlich kluge Fellnase. Er ist immer zur Arbeit bereit und äußerst treu. Ein Deutscher Schäferhund möchte seinem Menschen jederzeit gefallen! Die Rasse gilt bei guter Erziehung in der Regel als kinderlieb und gut verträglich mit anderen Haustieren.

6) Wie lange kann man einen Deutschen Schäferhund allein lassen?

Hier ist keine pauschale Antwort möglich, da Hunde – genau wie Menschen – Individualisten sind. Wichtig ist allerdings, dass das Allein-Sein geübt werden muss, damit Deine Fellnase sich jederzeit sicher sein kann, dass Du sie nicht für immer verlassen hast, sondern treu an ihre Seite zurückkehren wirst. Ein gesunder, erwachsener und dementsprechend trainierter Hund sollte ohne Probleme vier Stunden allein sein können.

7) Was macht ein Deutscher Schäferhund den ganzen Tag?

Im Gegensatz zu den immer gestressten und hektischen Menschen hat Dein Schäferhund kein Problem damit, auch einmal nichts zu tun – ein erwachsener Schäferhund kann ganz ohne schlechtes Gewissen bis zu 18 Stunden am Tag dösen und schlafen.

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