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Steckbrief Afrikanischer Weißbauchigel

Ordnung:
Insektenfresser (Eulipotyphla)
Art:
Atelerix albiventris
Ursprungsgebiet:
Zentralafrika
Gewicht:
300-500 g
Verhalten:
Dämmerungs- und nachtaktiv
Alter:
ca. 5 Jahre
Futter:
Abwechslungs- und proteinreich: Insekten, Katzenfutter, Fleisch, hin und wieder Ei und Obst
Besonderheiten:
Brauchen viel Freilauf und Beschäftigung, Beobachtungstiere

Die Familie der Igel (Erinaceidae) besteht aus 24 Arten, die auf drei Kontinenten (Europa, Afrika, Asien) ganz unterschiedliche Habitate bewohnen. Der Afrikanische Weißbauchigel (Atelerix albiventris) ist insbesondere in den letzten Jahren zu einem beliebten Haustier geworden. Seine Heimat liegt in den weiten Savannen und Graslandschaften Zentralafrikas. Der Weißbauchigel ist der einzige Igel, der nicht unter das Bundesnaturschutzgesetz fällt und dessen Haltung in Deutschland erlaubt ist.

Aussehen

Afrikanische Weißbauchigel erreichen eine Länge von etwa 15 bis 20 cm und ein Gewicht von 300 bis 500 Gramm. Sie gehören somit zu den kleinen Vertretern ihrer Familie. Ihr Rücken ist von dunklen Stacheln bedeckt, die an einigen Stellen bis zu 2 cm lang werden können. Der Bauch ist weiß bis cremefarben und flauschig. Die Ohren sind kleiner als die sie umgebenden Stacheln, der Schwanz ist mit etwa 1 bis 2 cm kaum zu sehen. Die kleinen Füße haben hinten nur vier statt den bei Igeln sonst üblichen fünf Zehen. Beim Männchen ist der Penis etwa in der Mitte des Bauches deutlich sichtbar. So lassen sich die Geschlechter eindeutig bestimmen. Afrikanische Weißbauchigel werden mit etwa 9 Wochen geschlechtsreif und bekommen im Durchschnitt vier bis fünf Junge. In freier Wildbahn werden sie selten älter als drei Jahre, in menschlicher Obhut können sie ein Alter von bis zu zehn Jahren erreichen, durchschnittlich liegt die Lebenserwartung jedoch etwa bei fünf Jahren.

Charakter & Verhalten

Weißbauchigel sind Einzelgänger, die sich nur zur Paarung mit Artgenossen treffen. Sie sind dämmerungs- und nachtaktiv und ziehen sich tagsüber in geschützte Unterschlüpfe zurück, um zu schlafen. Gegen Spätnachmittag werden sie munter, gehen auf Futtersuche und erkunden ihre Umgebung. Dabei können sie in einer einzigen Nacht mehrere Kilometer zurücklegen. Anders als europäische Igel halten Afrikanische Weißbauchigel keinen Winterschlaf, legen jedoch eine Art Sommerpause ein, in der sie zwar nicht tief schlafen, aber deutlich inaktiver sind als im restlichen Jahr. Bei Igeln in der Heimtierhaltung kommt dies in der Regel nicht vor, obwohl es wichtig für den Stoffwechsel wäre. Droht Gefahr, so rollen sich die kleinen Tiere zu einer Kugel zusammen. Ihre Stacheln schützen sie dabei vor Feinden.

Grundsätzlich sind Afrikanische Weißbauchigel freundliche und aktive Zeitgenossen, die bei entsprechender Geduld und vorsichtigem Umgang auch handzahm werden können. Da sie jedoch kräftig zubeißen können, ist bei der Fütterung aus der Hand Vorsicht geboten.

Tiergerechte Haltung

Die Haltung von afrikanischen Weißbauchigeln ist anspruchsvoll und sollte vor der Anschaffung gut bedacht werden. Die Tiere brauchen sehr viel Platz und Bewegung und benötigen eine abwechslungs- und proteinreiche Ernährung.

Wichtig: Der Trend zur Haltung von Weißbauchigeln hat in den letzten Jahren zugenommen und schwappt insbesondere aus den USA nach Europa über. Mit ein Grund dafür sind die zahlreichen Profile von Weißbauchigeln bzw. deren Besitzern auf Instagram & Co., die suggerieren, der Igel könne überall – sogar in den Urlaub – mitgenommen werden. Ein kleines, stacheliges Maskottchen. Diese Art der Haltung ist als tierschutzwidrig anzusehen, da die Tiere zu Accessoires werden und keine Möglichkeit haben, ihre artspezifischen Bedürfnisse auszuleben. Bitte folge diesem Trend nicht blindlings, sondern erkundige Dich vorher genau über die Ansprüche der Igelhaltung.

Alleine oder zu zweit?

In ihrer natürlichen Umgebung leben Afrikanische Weißbauchigel alleine und treffen sich nur zur Paarungszeit mit Artgenossen. Daher wird meist die Haltung eines einzelnen Igels empfohlen. In der Regel stellt es jedoch kein Problem dar, mehrere Weibchen zusammenzuhalten, sie verstehen sich meist sehr gut. Allerdings sollte genug Platz vorhanden sein, um sich aus dem Weg gehen zu können. Männchen dagegen sind sehr revierbezogen und daher untereinander unverträglich.

Terrarium/Gehege

Als Wohnraum für den Weißbauchigel eignet sich ein Terrarium am besten, da Gitterkäfige zu viele Verletzungsgefahren bergen und die erforderliche Wärme nicht halten können. Für ein bis zwei Weißbauchigel sollte das Terrarium bzw. das Gehege eine Grundfläche von mindestens 2 Quadratmetern aufweisen – täglicher Freilauf vorausgesetzt! Bei jedem weiteren Tier ist diese Fläche um 1,5 Quadratmeter zu erweitern. Dies sind Mindestmaße, die auf keinen Fall unterschritten werden dürfen. Natürlich freuen sich die kleinen Stachelballen über mehr Raum zum Flitzen und Entdecken.  Wähle das Gehege daher lieber eine Nummer größer! Um das Platzangebot zu erweitern, sollte das Terrarium möglichst über mehrere Ebenen verfügen. Bedenke dabei, dass Igel keine guten Kletterer sind – die Aufgänge zu weiteren Etagen müssen also breit genug und eher flach als steil sein, sodass die Tiere bequem nach oben gelangen und nicht abstürzen und sich verletzen.

Als Gehegestandort eignet sich eine ruhige Zimmerecke. So ist das Gehege nicht von allen Seiten einsehbar, was den sensiblen und schreckhaften Tieren eine Menge Stress erspart. Alternativ kannst Du an drei von vier Seiten zum Beispiel Sperrholzplatten anbringen, um für Privatsphäre im Igelheim zu sorgen. Wichtig ist eine ausreichende Luftzirkulation, sodass die Igel genug Sauerstoff bekommen und ein guter Luftaustausch stattfinden kann – nicht zuletzt zur Reduzierung von unangenehmen Gerüchen, die durchaus auftreten können. In selbstgebauten Terrarien sollten daher unbedingt ausreichend Luftschlitze angebracht werden.

Der Standort des Terrariums sollte neben Ruhe auch Schutz vor direkter Sonneinstrahlung und Zugluft bieten. Temperaturen zwischen 20 und 24 Grad sind für Deinen stacheligen Freund ideal, nachts darf die Temperatur nicht unter 18 Grad fallen, da der Igel sonst seinen Stoffwechsel herunterfährt, einschläft und womöglich nicht mehr aufwacht. Daher brauchst Du für das Terrarium eine Wärmelampe. Dein Igel sollte außerdem eine Wärmequelle zur Verfügung haben, die flauschige 28 Grad erreicht, um sich aufzuwärmen.

Denke daran, dass Igel dämmerungs- und nachtaktiv sind und tagsüber in ihrer Ruhephase nicht gestört werden dürfen. Daher ist ein Kinderzimmer oder ein anderes viel frequentiertes Zimmer nicht der richtige Platz für die kleinen Stachelfreunde.

Wichtig: Der häufigste Grund für Erkrankungen bei Igeln ist zu wenig Platz. Daher sollte das Terrarium ausreichend dimensioniert sein und der Igel täglich Freilauf erhalten.

Einrichtung & Beschäftigung

Igel sind aktive Tiere, die viel Bewegung und Beschäftigung benötigen. Versuche daher, das Terrarium möglichst abwechslungsreich zu gestalten. Feine Kleintiereinstreu eignet sich als Bodenuntergrund. Heu oder Stroh sind nicht geeignet, da sich die Halme um die Gliedmaßen wickeln und diese verletzen können. Um Deinem Igel die Möglichkeit zu geben, sich bei Angst oder zum entspannten Schlafen zu verstecken, solltest Du ihm mehrere Rückzugsmöglichkeiten zur Verfügung stellen, beispielsweise Nagerhäuschen mit ausreichend großen Eingängen, Röhren oder aufeinandergestapelte Äste.

Falls Du mehrere Igel hast, sollte jeder von ihnen ein eigenes Häuschen zur Verfügung haben.

Zur Körperpflege benötigen Igel ein ausreichend dimensioniertes Sandbad. Hierzu kannst Du Chinchillasand verwenden, den Du in eine große Schüssel füllst (Achtung! Der Igel muss bequem hinein- und auch wieder hinausgelangen können).  

Tipp: Um den Reinigungsaufwand zu verringern, hat es sich bewährt, Weißbauchigeln eine kleine Kaninchen- oder Katzentoilette zur Verfügung zu stellen, die mit Einstreu gefüllt wird. Die verschmutzte Einstreu kann dann einfach täglich ausgetauscht und die Toilette kurz gereinigt werden.

Natürlich müssen die Igel auch trinken und fressen und brauchen daher Futter- und Wasserschüsseln. Schüsseln haben sich gegenüber Flaschen/Nippeltränken bewährt, da die Igel so in ihrer natürlichen Haltung trinken können und die Gefahr von Verunreinigungen und Bakterienwachstum vermieden wird.

Igel sind sehr neugierige Tiere und freuen sich daher, wenn sie immer wieder neue Anreize bekommen: Bestücke das Gehege mit Steinen verschiedener Größe und mit unterschiedlicher Textur, mit Hölzern und Ästen, Röhren und Brücken. Stelle außerdem Teile der Einrichtung hin und wieder um oder tausche Gegenstände durch andere aus. Deine Igel werden begeistert auf Erkundungstour gehen! Trotzdem sollen sie natürlich noch wissen, dass sie Zuhause sind. Belasse daher zumindest das Schlafhäuschen und die Futter- und Wassergefäße an derselben Stelle.

Übrigens: Um Deinen Igel ein wenig zu fordern und zu beschäftigen, kannst Du sein Futter im Gehege verteilen, anstatt es ihm im Napf zu präsentieren. So muss er sein Köpfchen ein wenig anstrengen und wie in der Natur auf Futtersuche gehen!

Ein Laufrad ab mindestens 40 cm oder einen entsprechend dimensionierten Laufteller kannst Du stundenweise anbieten, dadurch wird der tägliche Freilauf, den Dein Igel benötigt, jedoch nicht ersetzt.  

Freilauf

Dein Igel hat einen enormen Bewegungsdrang und muss daher täglich Freilauf erhalten. Wird er ausschließlich im Terrarium gehalten, kann er seinen Entdeckergeist nicht ausleben und bewegt sich zu wenig. Du kannst ihn frei im Zimmer laufen lassen, sofern Du zunächst alle Gefahrenquellen eliminiert hast, zum Beispiel Elektrokabel, giftige Pflanzen oder Essensreste. Ist Dein kleiner Gefährte vor allem in der tiefen Nacht unterwegs, wenn Du ihn schlecht beaufsichtigen kannst, eignet sich auch ein ausreichend dimensioniertes Freigehege, das direkt an das Terrarium anschließt und zu dem er jederzeit Zugang hat.

Ernährung

Eine artgerechte Ernährung ist ein wichtiger Eckpfeiler eines gesunden und langen Lebens. Igel sind letztlich Allesfresser mit einer Vorliebe für Insekten. In der Natur ernähren sich Afrikanische Weißbauchigel von Würmern, Käfern, Grillen und Schnecken, peppen ihren Speiseplan aber hin und wieder auch mit einem Vogelei oder Früchten auf. Entsprechend abwechslungs- und proteinreich solltest Du auch Deinen Igel Zuhause ernähren. Lebende Insekten aus dem Zoofachhandel, zum Beispiel Heimchen, Käfer und Grillen, sollten ihm täglich zur Verfügung stehen. (Achtung! Entnehme keine Insekten aus der Natur, da sie diverse Krankheiten übertragen können). Auch Fleisch sollte regelmäßig im Napf landen. Dieses kannst Du roh oder gekocht bzw. gedünstet geben. Bei rohem Fleisch solltest Du auf gute Qualität achten. Geeignet sind zum Beispiel Rind, Pute, Kaninchen oder Huhn, Fleisch von (Wild-)Schweinen darf nicht gefüttert werden. Würmer wie Mehl- oder Regenwürmer sollten ebenfalls ab und zu auf dem Speiseplan stehen. Auch getreide- und zuckerfreies Katzenfutter (trocken oder nass) mit einem Fleischanteil von mindestens 60 % kann hin und wieder angeboten werden. Als besonderes Leckerli freuen sich Deine Stachelfreunde über ein Stückchen Obst oder ungewürztes Rührei. Igel entwickeln recht schnell Mangelerscheinungen, daher sollte das Speiseangebot möglichst vielfältig und abwechslungsreich sein. Zugang zu frischem Trinkwasser muss natürlich immer vorhanden sein.

Achtung: Igel sind laktoseintolerant und reagieren auf Milch meist mit Durchfall. Milchprodukte sind daher tabu für die kleinen Schleckermäuler.

Pflege

Die Igel an sich benötigen keine besondere Pflege. Sie putzen sich selbst und nehmen dazu allenfalls das Sandbad zur Hilfe. Die Umgebung der Igel, also das Terrarium inklusive aller Einrichtungsgegenstände, sollte einmal wöchentlich gründlich gereinigt werden. Bei dieser Gelegenheit solltest Du auch die Einstreu komplett auswechseln. Futter- und Wassernäpfe sowie die Toilettenecken oder die Toilette selbst müssen täglich gereinigt oder ausgetauscht werden. Vergiss auch nicht, täglich nicht gefressene Frischfutterreste und vor allem Reste von Ei und Fleisch zu entfernen, wenn sie nicht gefressen werden.

Gesundheit

Wenn Du Deinem Igel genug Platz und Bewegung bietest, ihm ausreichend Beschäftigungsmöglichkeiten zur Verfügung stellst und ihn gesund ernährst, hast Du alles getan, was in Deiner Macht steht. Ansonsten ist Gesundheit eine individuelle Angelegenheit. Während einige Igel sehr alt werden, ohne je auch nur ein Wehwehchen gehabt zu haben, neigen andere zu Krankheiten. Bei Afrikanischen Weißbauchigeln ist es besonders wichtig, auf einen seriösen Züchter zu achten, der die Elterntiere sorgsam auswählt und auf die Gesundheit seiner Schützlinge Wert legt. Günstige Angebote aus dem Internet werden oftmals teuer bezahlt. So ist zum Beispiel das bei Afrikanischen Weißbauchigeln leider häufig anzutreffende „Wobbly Hedgehog Syndrom“ vermutlich auf Inzucht zurückzuführen. Es handelt sich dabei um eine Erkrankung des zentralen Nervensystems, die zu fortschreitenden Lähmungen, dem typisch „wackeligen“ Gangbild und schließlich zum Tod führt.

Eine „Schwachstelle“ der Igel sind die recht empfindlichen Pfoten, die zu Verletzungen und Entzündungen neigen. Daher sollte der Gehegeuntergrund möglichst weich sein. Wie alle Wirbeltiere können auch Igel von Parasiten wie Flöhen, Milben oder Pilzen befallen sein. Dies macht sich meist durch Juckreiz und dadurch verursachtes Kratzen und/oder durch schorfige Stellen oder andere Hautveränderungen bemerkbar.

Grundsätzlich deuten folgende Anzeichen darauf hin, dass mit Deinem Igel etwas nicht stimmt:

  • Fressunlust/Futterverweigerung/Appetitmangel
  • Hautveränderungen (krustige, blutige oder schorfige Stellen, Entzündungen usw.)
  • Schnupfen oder sonstiger Ausfluss
  • Auffälligkeiten an Füßen und Krallen
  • Durchfall oder Verstopfung
  • Teilnahmslosigkeit
  • Bewegungsstörungen

Bemerkst Du diese Anzeichen, solltest Du einen igelkundigen Tierarzt aufsuchen.

Übrigens: Etwa zwischen dem 4. und 6. Lebensmonat wechseln Jungtiere ihre Stacheln. Dies wird als „Quilling“ bezeichnet. Dabei fallen einzelne Stacheln aus und neue wachsen nach. Gelegentlich erfolgt auch bei älteren Tieren ein Wechsel einzelner Stacheln. Dies ist ein ganz normaler Vorgang. Bemerkst Du jedoch abgebrochene Stacheln oder anderweitige Auffälligkeiten, solltest Du Deinen Igel tierärztlich untersuchen lassen, da Hautpilze und Nährstoffmangel Ursachen hierfür sein können.

Fragen & Antworten

Für wen eignen sich Weißbauchigel?

Weißbauchigel eignen sich für Menschen, die viel Platz und Zeit haben, um den Tieren ein möglichst artgerechtes Leben zu ermöglichen. Die Haltung von Weißbauchigeln ist anspruchsvoll und erfordert eine Auseinandersetzung mit den Bedürfnissen und Gewohnheiten der Tiere. Sie brauchen Platz, eine abwechslungsreiche Umgebung, immer wieder neue Anreize und eine ausgewogene, proteinreiche Fütterung. Es reicht nicht, ihnen einmal täglich den Napf mit Trockenfutter zu füllen. Ernährungsfehler kommen leider häufig vor und sind neben zu wenig Bewegung der häufigste Grund für Krankheiten. Wer Weißbauchigel halten möchte, sollte also bereit sein, sich intensiv mit den kleinen Stacheltieren zu beschäftigen. Obwohl es mit viel Geduld gelingen kann, Weißbauchigel zu zähmen, sind sie eher Beobachtungstiere.

Wie viel kostet ein Weißbauchigel?

Ein Weißbauchigel kostet etwa 100 Euro. Eine seriöse Zucht ist mit sehr viel Aufwand und Kosten verbunden, wodurch sich der recht hohe Preis erklärt und rechtfertigt. Seriöse Züchter wählen die Elterntiere sorgsam aus und legen besonderen Wert auf die Gesundheit ihrer Schützlinge. Günstigere „Angebote“ im sind mit einer gehörigen Portion Skepsis zu betrachten. Wenn Du Dich für einen Weißbauchigel interessierst und ihm ein schönes Zuhause bieten kannst, solltest Du auch einmal in lokalen Tierheimen, Weißbauchigel-Nothilfen oder unserer Adoptionsseite nach Abgabetieren schauen.

Sind Weißbauchigel Einzelgänger?

Grundsätzlich ja. In der freien Wildbahn leben Weißbauchigel alleine und treffen sich nur zur Paarung. Ist kein Nachwuchs erwünscht, so sollte von der Haltung eines gegengeschlechtlichen Paares abgesehen werden. Möglich ist sowohl die Einzelhaltung von Weißbauchigeln als auch eine Gruppe von weiblichen Tieren.

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