Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 29€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Steckbrief Nase

FAMILIE:
Cyprinidae (Karpfenfische)
WISSENSCHAFTLICHER NAME:
Chondrostoma nasus
VORKOMMEN:
Gewässer Mittel- und Osteuropas von der Barben- bis zur unteren Forellenregion
GRÖSSE:
25-40 cm
NAHRUNG:
Bodentiere, Kleinkrebse, Würmer und Algen
HALTUNG:
Einfach
ZUCHT:
Schwierig

Herkunft

Nasen, auch als Näsling, Schnabel oder Speier bekannt, sind beinahe in ganz Europa vertreten - von der Nord- bzw. Ostsee bis zu den Alpen und vom Atlantik bis zum Ural und dem kaspischen Meer. Ihren Namen verdankt sie ihrem extrem unterständigen Maul, mit dem die Spitze ihres kleinen Kopfs wie eine Nase aussieht. Die Tiere sind aufgrund der starken Umweltbelastung und der Verbauung der Fließgewässer inzwischen selten geworden. 

Aussehen und Lebensweise

Nasen sind strömungsliebende Schwarmfische, werden ca. 25 – 40 cm groß und können bis zu 1.000 g auf die Waage bringen. Ihr spindelförmiger, schlanker Körper glitzert grau-blau-metallisch, die Flanken schimmern silbrig und der Rücken ist Nuancen von graublau, graugrün bis hin zu hellgrau gefärbt. Die abgeflachte Schnauze ist perfekt zum Abraspeln von Steinen und Bodengrund ausgerüstet. Mit ihrer hornigen Unterlippe schabt sie Algen und Kleinstlebewesen von der Oberfläche. Dabei vertilgen sie auch gerne mal kleinere Wirbellose wie Würmer oder Kleinkrebse, die am Bodengrund leben.

Haltung und Fortpflanzung

Werden Nasen im Teich gehalten, so sollte dieser entsprechend groß sein und neben guten Wasserwerten auch einen hohen Sauerstoffgehalt aufweisen. Es empfiehlt sich, eine Gruppe von mindestens 6 Tieren zu halten. Laichzeit der Nasen ist ab einer Wassertemperatur von 8°C von März bis Mai, dann ziehen sie in der Natur flussaufwärts, um in flachen, kiesigen Zonen zu laichen. Dabei kleben die Weibchen bis zu 100.000 Eier an den Kies. Anschließend kehren die Tiere in ihre angestammten Reviere zurück. Aus diesem Grund ist eine Zucht im Teich schwierig.

Weitere Artikel
Steckbrief Sumpfdeckelschnecke

Steckbrief Sumpfdeckelschnecke

Die Sumpfdeckelschnecke ist eine in Europa weit verbreitete Süßwasserschnecke, welche sich gut für eine Haltung im Gartenteich eignet. Sie ernährt sich von Futterresten, weidet Algen ab, frisst vermodernde Pflanzenreste und filtert Plankton aus dem Wasser. Somit sorgt sie für eine Aufrechterhaltung des biologischen Gleichgewichts im Teich. weiterlesen »
Steckbrief Goldorfe

Steckbrief Goldorfe

Die Goldorfe ist ein geselliger Allesfresser. Sie glänzt in Nuancen von weißgolden bis orangerot. Die Goldorfe ist, wie auch die Blauorfe, eine Farbform der Orfe. Goldorfen eignen sich als Besatzfische für den Gartenteich, wenn der Teich über die erforderlichen Voraussetzungen verfügt. weiterlesen »
Steckbrief Moderlieschen

Steckbrief Moderlieschen

Mit einer maximalen Körperlänge von 9 cm sind Moderlieschen sehr gut für kleinere Gartenteiche und Biotope geeignet. Ein weiterer Vorteil: Sie fressen weder Amphibieneier noch deren Larven! weiterlesen »
Steckbrief Teichmuschel

Steckbrief Teichmuschel

Die Teichmuschel ist in der Lage bis zu 40 l Wasser in der Stunde zu filtrieren und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Wasserpflege. Am Bodengrund sind die Tiere recht beweglich und können sich, z.B. beim Ablassen eines Teiches, meterweit ins Wasser zurückzuziehen. weiterlesen »
Steckbrief Koi

Steckbrief Koi

Koi sind sehr gesellige und relativ robuste Teichbewohner und sollten in einer Gruppe von mindestens 5 Tieren ungefähr gleicher Größe gehalten werden. Es gibt 16 Grundformen mit über 100 Varietäten und der Koi kann ein Alter von bis zu 70 Jahren erreichen. weiterlesen »
Steckbrief Sarasa Comet

Steckbrief Sarasa Comet

Der Sarasa ist ein gesellig-friedvoller Allesfresser, der in Bezug auf seine Haltung und Pflege unkompliziert ist. Die asiatische Zuchtform des Goldfischs bewohnt tagsüber tiefere Teichzonen, während er abends dicht unter der Wasseroberfläche zu sehen ist. weiterlesen »
Steckbrief Bachschmerle

Steckbrief Bachschmerle

Die Bachschmerle wird auch Schmerle, Bart- oder Steingrundel genannt. Vermutlich ist ihr Name auf ihre schleimige Haut zurückzuführen, denn „Schmerle“ stammt aus dem Mittelhochdeutschen und „schmerl“ bedeutet fettig. weiterlesen »
Steckbrief Bitterling

Steckbrief Bitterling

Der Bitterling ist ein kleiner, graugrün gefärbter Fisch mit silbrig schimmernden Flanken, der in verschiedenen Regionen Europas beheimatet ist. Seinen Namen verdankt er seinem bitteren Geschmack. In wirtschaftlich schlechten Zeiten war der Bitterling ein Speisefisch. weiterlesen »
Steckbrief Shubunkin

Steckbrief Shubunkin

Der Shubunkin ist eine japanische Zuchtvariante des Goldfisches. Er ist ein friedlicher und geselliger Fisch, welcher in einer Gruppe von mindestens 5 Fischen gehalten werden sollte. weiterlesen »
Steckbrief Wimpelkarpfen

Steckbrief Wimpelkarpfen

Wimpelkarpfen erreichen eine Größe von 40cm und sind ruhige, friedliebende und gesellige Fische, die sich in einer kleinen Gruppe von 5 bis 15 Fischen am wohlsten fühlen. weiterlesen »

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.