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Blasenentzündung beim Hund

Dein Hund pinkelt öfter als sonst oder scheint plötzlich nicht mehr stubenrein zu sein?

Grund dafür kann eine Blasenentzündung sein!

Wie äußert sich eine Blasenentzündung beim Hund?

Eine Blasenentzündung ist für Deinen Hund eine schmerzhafte Angelegenheit.

Sie äußert sich meist durch folgende Symptome:

Häufiger(er) Harndrang: Dein Hund muss öfter raus und setzt kleinere Mengen Urin ab

Unsauberkeit/Inkontinenz: Der eigentlich stubenreine Hund macht plötzlich in die Wohnung oder verliert Urintröpfchen.

Nervosität und Schmerzlaute bei der Verrichtung des „kleinen Geschäfts“: Dein Hund wirkt angespannt und will sich aus Angst vor dem brennenden Schmerz beim Urinieren nicht richtig lösen. Möglicherweise sucht er hektisch immer wieder nach anderen Plätzen zum Urinieren oder jault dabei sogar auf.

Schaumiger, rötlicher und übelriechender Urin

Fieber: Dein Hund wirkt apathisch und abgeschlagen: Eine stärkere Infektion ist häufig mit Fieber verbunden und ein Hund zeigt eine geringere Lebensfreude.

Wie entstehen Blasenentzündungen beim Hund?

In den meisten Fällen werden Blasenentzündungen durch Bakterien verursacht und kommen bei Hündinnen häufiger vor als bei Rüden. Der Grund dafür ist im Körperbau zu finden. Hündinnen haben eine deutlich kürzere Harnröhre als Rüden und krankmachende Bakterien gelangen schneller in die Blase. Doch nicht nur Bakterien können für eine Blasenentzündung, auch Zystitis genannt, verantwortlich sein. Sie kann auch durch Pilze oder Parasiten verursacht werden.

Zum Glück deutlich seltener, aber auch mögliche Gründe für vermeintliche Blasenprobleme sind:

Harnsteine (Blasensteine)

Prostataentzündung: Kann sowohl bei kastrierten als auch unkastrierten Rüden vorkommen

Tumore

Fehlbildungen

Gebärmutterentzündung (Pyometra): Die tritt nur bei unkastrierten Hündinnen auf und ist ein lebensbedrohlicher Notfall!

Bei Verdacht auf Blasenentzündung bei Deinem Hund solltest Du unbedingt einen Tierarzt aufsuchen, damit er herausfinden kann, was genau Deinem Tier fehlt und um schnell Abhilfe zu schaffen. Von einer Behandlung in Eigenregie mit Hausmitteln ist abzuraten. Verspätet oder gänzlich unbehandelt kann sich eine Blasenentzündung auch auf die Nieren ausweiten und dort eine u. U. lebensbedrohliche Nierenentzündung hervorrufen.

 

Wie kannst Du Blasenentzündungen bei Deinem Hund vorbeugen?

Vorbeugen ist besser als Heilen, deshalb hier noch einige Tipps zur Vorbeugung:

Viel Trinken: Werden Nieren und Blase gut durchgespült, haben es Krankheitserreger schwerer sich anzusiedeln. Trinkt Dein Hund generell eher wenig, versuche ihm das Wasser interessant und schmackhaft zu machen. Dies gelingt z. B. mittels eines Trinkbrunnens und etwas Trinkfein im Wasser.

Unterkühlung vermeiden: Lasse Deinen Hund vor allem im Winter nicht oder nicht zu lange auf kaltem Untergrund liegen oder sitzen. Ist er viel im Freien mit Dir unterwegs und längeres sitzen oder liegen ist nicht zu vermeiden, biete ihm eine isolierte Liegematte an.

Hygiene: Lasse Deine Hündin vor allem in der Läufigkeit nicht von anderen Hunden im Intimbereich beschnüffeln und belecken.

Immunsystem stärken: Unterstütze das Immunsystem Deines Hundes durch eine ausgewogene Fütterung und Zusätze wie z. B. Hagebuttenpulver.

 

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