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Hautprobleme beim Hund – Was kann man tun?

Manchmal zeigen Hunde ein mattes, glanzloses Haarkleid, Haarausfall und Juckreiz. Eine schuppige, fettende und juckende Haut kann verschiedene Ursachen haben, zum Beispiel Parasitenbefall, Allergien, Stress, mangelhaftes Futter oder Nebenwirkungen von Arzneimitteln. Beim Tierarzt kann meist die Ursache abgeklärt und eine adäquate Behandlung durchgeführt werden.

Was tun bei trockener schuppiger oder entzündeter Haut?
Ist die Ursache beseitigt, bestehen eine Reihe von Möglichkeiten der Haut beim Regenerieren zu helfen. So kann Aloe Vera-Gel aus der Apotheke mehrmals täglich dünn auf entzündete Hautstellen aufgetragen werden. Auch Pfefferminztee kann gute Dienste leisten, mittels Wattepad aufgetupft werden und die heiße Hautoberfläche herunterkühlen. Bei sehr trockener, schuppiger Haut hilft die Verfütterung von hochwertigen Ölen, wie Lachs- oder Schwarzkümmelöl über mindestens 2 Monate. Außerdem kann Kokosöl über etwa 10 Tage einmal täglich direkt in die Haut eingerieben werden. Hot Spots und andere entzündliche Hautreaktionen können vorsichtig zweimal täglich im Verhältnis 1:1 mit verquirltem Honig und Olivenöl bestrichen werden.

Flöhe & Co.
Zur Flohbekämpfung beim Hund helfen am besten vom Tierarzt verordnete Spot-ons oder Kautabletten, die einmal monatlich bzw. alle 12 Wochen verabreicht werden. Ergänzend können Produkte aus Geraniol, Neem- oder Lavendelöl verwendet werden, die einen gewissen repellierenden Effekt aufweisen. Allerdings hält die Wirkung oft nur etwa 6 Stunden an, so dass nicht immer 100% der Hautparasiten ferngehalten werden können.

Was hilft bei Hautpilz & Hefen?
Hautpilze (Dermatophyten, wie Microsporum canis) und Hefen (z.B. Malasseziendermatitis) können die Hautoberfläche des Hundes befallen und zu einem kreisrunden Haarausfall mit Schuppenbildung führen, wobei oft starke Entzündungen mit heftigem Juckreiz entstehen. Zur Beseitigung des Pilzbefalls kann der Veterinärmediziner entsprechende Antimykotika verordnen, die als Shampoo, Spülung oder Salbe aufgetragen werden können. Zur systemischen Therapie können ferner antimykotische Tabletten bzw. Lösungen verabreicht werden. Daneben gibt es auch gute Erfahrungen mit Einreibungen mit dem Fruchtfleisch der roten Chillischote. Dieses darf jedoch nicht in Kontakt mit den Augen oder Schleimhäuten kommen, da dieses stark brennt. Daher ist bei der Behandlung von Welpen besondere Vorsicht geboten.

Fazit: Hausmittel können eine gute Ergänzung zu verschiedenen tierärztlichen Behandlungsoptionen darstellen.

© Dr. Wieland Beck

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