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Autofahren mit Katze - So klappt's!

David fährt gern Auto. Abenteuerlustig blickt der Siam-Kater sein Frauchen an und wartet nur darauf in die Transporttasche schlüpfen zu können. Während der Fahrt schnurrt er sogar leise.
Doch David ist eine große Ausnahme. Die meisten Katzen können sich überhaupt nicht fürs Autofahren begeistern und haben Stress. Schon beim Anblick der Transportbox ergreifen sie die Flucht. Was kannst Du tun, um Deiner Katze das Autofahren so angenehm wie möglich zu machen?

 

Überlegungen vor der Autofahrt mit Katze

Egal ob zum Tierarzt, in den Urlaub oder weil ein Umzug ansteht, manchmal ist die Autofahrt mit Katze nicht zu vermeiden. Egal wo es hingeht, versuche die Fahrtzeit so kurz wie möglich zu halten und achte darauf, dass Dein Auto eine angenehme Innentemperatur hat. Bitte transportiert Deine Katze zur Unfallverhütung immer nur gut gesichert in einer stabilen Transportbox und niemals frei im Auto. Ein Weidenkorb oder eine robuste Transporttasche eignen sich auch als mobiles Heim.

 

Vor der Autofahrt - Gewöhnung an die Transportbox

Bevor es losgehen kann, solltest Du Deine Katze an ihr mobiles Heim gewöhnen. Mache das Transportbehältnis interessant, in dem Du Leckerlies darin versteckst und das mobile Heim ins Spiel mit einbeziehst. Am besten, Du legst eine Schlafdecke, die den Eigengeruch Deiner Katze angenommen, hat in die Transportbox. Das vermittelt Deiner Katze Vertrautheit!
Das Ziel dieses „Trainings“ ist es, dass die Katze sich in ihrem mobilen Heim wohlfühlt, es als Rückzugsort annimmt und nicht als Gefängnis ansieht.
Beruhigungsmittel vor Antritt der Fahrt?
Eine Gabe von Beruhigungsmitteln ist nur in sehr seltenen Fällen (z. B. bei starker Aggressivität oder extremer Angst) nötig und sollte dann nur nach Rücksprache mit Deinem Tierarzt erfolgen. Er kann Dich auch im Hinblick auf das geeignete Medikament und die Dosierung beraten.
Zur Unterstützung kannst Du Deiner Katze vor der Fahrt aber auf jeden Fall ein Mittel geben, das Katzenminze enthält. Katzenminze heißt so, weil Katzen diese Minzart besonders gerne mögen. Sie enthält den Wirkstoff Nepetalacton, der eine beruhigende Wirkung auf Katzen hat und ist gut verträglich. Eine weitere Möglichkeit ist es, das mobile Heim mit Feliway Classic zu besprühen. Das Spray enthält ein „Wohlfühlpheromon“ und kann Stress bei Katzen vermindern. Aber das Wichtigste damit Deine Samtpfote ruhig bleibt, ist Deine Souveränität!


Es geht los – Katze im Auto

Versuche von Anfang an so ruhig wie möglich zu bleiben um Deiner Katze Sicherheit und Ruhe zu vermitteln. Versuche das Einsetzen in die Transportbox so ruhig wie möglich zu gestalten und durch eine gleichmäßige Fahrweise ohne schnelles Beschleunigen oder abruptes Bremsen unnötigen Stress für Deine Katze zu vermeiden.
Tipp: Deine Katze kennt Clicker-Training? Wenn Du einen Beifahrer hast, kann dieser Deine Katze während der Fahrt mit dem Clicker für ruhiges Verhalten belohnen.
Sollte Deine Katze während der Fahrt Panik bekommen und laut schreien und maunzen, versuche trotzdem ruhig zu bleiben. Sprich leise mit Deiner Samtpfote und hole sie auf keinen Fall aus der Transportbox. Deine Katze könnte sonst durch die offene Autotür panisch fliehen!

 

Wieder daheim

Wenn ihr wieder zu Hause seid, entlasse Deine Katze zügig aus ihrem mobilen Heim. Falls Deiner Samtpfote dann erstmal nach Verstecken zu Mute ist, ist das völlig normal. Am besten Du lässt die Transportbox noch einige Tage im Raum stehen bzw. bietest sie der Katze immer als Rückzugsmöglichkeit an. Damit vermeidest Du das Deine Samtpfote die Box nur mit Autofahren verbindet. Sollte Deine Katze nach der Autofahrt längere zeit „schmollen“, so helfen euch diese Tipps!

Fazit: Das wichtigste, wenn es ums Autofahren mit Katze geht, ist frühzeitige Gewöhnung an die Transportbox und ruhiges, besonnenes Verhalten Deinerseits! Dann klappt´s!

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  • Autofahren ist ermüdend

    Also zum Artikel-Anfang kann ich nur sagen, dass unsere kleine Katze mit Autofahren an und für sich bis jetzt keine Probleme macht. Wir machen es grundsätzlich so, dass jemand hinten bei ihr sitzt und die Tür zur Transportbox offen ist. Bei der bis jetzt für sie längsten Autofahrt von 2,5h ist sie auf meinen Schoß gekrabbelt und hat erst einmal eine Runde geschlafen.
    Wichtig ist - das gilt aber immer - der Tipp mit der erträglichen Temperatur. Gerade in Autos ohne Klimaanlage sollte die Katze keiner direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt sein :-)