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Katze ist entlaufen – was tun?

Ein Alptraum für Katzenfreunde: Das geliebte Haustier ist verschwunden. Jetzt heißt es Ruhe bewahren. Die Gründe für das Fernbleiben können vielfältig sein. Ganz gleich, ob Deine Samtpfote ein wilder Freigänger oder ein zahmer Stubentiger ist, sie tut es nicht mit Absicht. Es kann sein, dass die Katze zum Beispiel von einer Baustelle in der Nähe verschreckt wurde, einfach nicht nach Hause findet oder noch voller Neugier irgendwo umherstreift.

Ruhe bewahren und mit Plan vorgehen

Natürlich will jeder Katzenfreund am liebsten gleich die Suche beginnen. Wenn Du eine Vermutung hast, wo sich die Katze aufhält, ist das auch richtig. Ganz sicher sinnvoll ist es, vor der Suche einen Steckbrief zu gestalten und einige Kopien davon mitzunehmen. Wenn Du den Steckbrief an gut sichtbaren Stellen platzierst, erhöht sich die Aufmerksamkeit und durch die Mithilfe von Spaziergängern und Nachbarn vergrößerst Du die Chance auf ein rasches Wiederfinden um ein Vielfaches. Frage auch in Tierheimen in der Umgebung nach.
Meist hilft es nicht, loszugehen und die Katze zu rufen. Katzen haben zwar ein gutes Gehör, mit dem sie über weite Entfernungen hören können, reagieren aber schneller und besser auf vertraute Geräusche. Nimm einen Gegenstand mit, der ein bekanntes Geräusch verursacht, ein Glöckchen oder eine Dose, deren Klang Deine Samtpfote kennt. Wenn die erste Suche erfolglos war, gib auf. Es kann sein, dass die Katze wieder in der näheren Umgebung angekommen ist oder sich aus einer ungünstigen Lage befreien konnte. Zudem kann die abendliche oder nächtliche Ruhe helfen, das Maunzen der Katze besser zu hören.

Wie sollte der Steckbrief aussehen?

Der Steckbrief sollte übersichtlich sein und einige wichtige Angaben enthalten. Neben einem Bild, auf dem das Tier gut zu erkennen ist, sollte das Datum des Verschwindens und eine Kontaktmöglichkeit (Telefonnummer oder E-Mailadresse) zum Halter mitgeteilt werden. Hilfreich sind auch alle weiteren wichtigen, kurz gefassten Merkmale wie der Name und ein Hinweis, ob die Katze auf den Namen hört, individuelle Erkennungsmerkmale wie ein besonderer Gang oder Ähnliches und, ganz wichtig, ein Hinweis auf ein Halsband, einen Chip oder eine Tätowierung.
Es ist auch durchaus sinnvoll, einen Steckbrief Deiner Katze oder Deinen Katzen schon vorbereitet gespeichert zu haben. Im Falle des Falles, wenn die Katze weg ist, genügt es dann, das Datum einzutragen und den Steckbrief gleich auszudrucken. Das kann sehr hilfreich sein, denn die wenigsten Katzenfreunde haben in dieser Situation Zeit und Lust, einen Steckbrief zu gestalten.

Das Verhalten der Katze durchdenken

Keine Samtpfote ist immer berechenbar. Wenn eine Katze aber aus ihrer vertrauten Umgebung wegläuft, gibt es vor allem zwei Möglichkeiten: Zum einen kann sie in Panik geraten und bekommt Angst, zum anderen kann sie neugierig werden und Lust bekommen, die Welt zu entdecken.
Eher ängstliche Katzen werden zunächst versuchen, sich zu verstecken. Als Versteck kommen geparkte Autos, Büsche und alle anderen Rückzugsmöglichkeiten in Frage. Konzentriere Dich bei der Suche auf die nähere Umgebung. Freiwillig wird die Katze nicht noch weiter von ihrem Zuhause wegwollen. Vergesse auch nicht die Bäume: Oft klettern Katzen problemlos nach oben, kommen dann aber nicht mehr ohne Hilfe herunter.
Wenn die Katze eher neugierig ist, musst Du in Betracht ziehen, dass sie sich eingesperrt oder in sonst eine schwierige Lage gebracht hat. Offene Fenster haben eine große Anziehungskraft auf neugierige Katzen. Suche also auch in Garagen, Kellern und anderen schwer zugänglichen Räumen. Vielleicht haben die Nachbarn auch noch gar nicht bemerkt, dass eine Katze im Keller ist und nicht mehr nach draußen kommt.
Wenn Du die Katze dann endlich in einem schwer zugänglichen Versteck ausgemacht hast, kann es sein, dass es eine Weile dauert, bis sie zu Dir kommt. Bleibe geduldig und locke das geliebte Haustier mit einem vertrauten Geräusch oder leckeren Häppchen.

Wenn die Suche erfolglos bleibt

Wende Dich an die Tierheime in der Umgebung und Organisationen, die bei der Suche nach vermissten Katzen helfen. Empfehlenswert ist für solche Fälle ein implantierter Chip oder eine Tätowierung, mit der Deine Samtpfote eindeutig zu erkennen ist. Den Chip und die dazugehörende Registrierung bekommst Du bei jedem Tierarzt.

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