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Katze vegan ernähren - geht das?

Immer mehr Menschen entscheiden sich in den heutigen Zeiten für eine vegane Ernährung und Lebensweise. Ethische Überzeugungen, Gedanken zum Tierwohl, die eigene Gesundheit oder der fortschreitende Klimawandel werden häufig als Gründe genannt, die eigene Lebensweise zu überdenken und im Sinne der Nachhaltigkeit neu zu entwerfen.

Sicher ist, dass dies einer von vielen Wegen ist, einen wichtigen persönlichen Beitrag zum Tier- und Klimaschutz zu leisten.

Im Zuge dieser Entwicklung rückt auch die Frage, inwiefern eine vegane Ernährung von Katzen möglich ist, immer stärker in das Zentrum einer kontroversen und zuweilen emotional geführten Diskussion.

Dieser Artikel möchte keine Empfehlung für oder gegen eine vegane Ernährung von Katzen geben – vielmehr sollen bestehende Standpunkte sachlich dargestellt, kritisch hinterfragt, unterschiedlich perspektiviert und durch fundiertes Hintergrundwissen flankiert werden, um Dir so Denkanstöße für Deine persönliche Entscheidung zu liefern.

Denn letztlich ist (fast) nur eine Sache wichtig: Egal, wie Du Deine Samtpfote fütterst, ihre Gesundheit und ihr Wohlergehen sollten für Dich dabei an erster Stelle stehen!

Daher gleich das Wichtigste zu Beginn:

Über die Auswirkungen – sowohl positiv als auch negativ – einer veganen oder vegetarischen Ernährung auf Katzen können aktuell noch keine statistisch haltbaren Aussagen getroffen werden, da es nur sehr wenige Studien zu dieser Thematik gibt und vor allem keine Daten aus Langzeitstudien vorliegen!

 

Definition: Was ist vegan?

Bevor Du Dich für oder gegen eine vegane Ernährungsweise Deiner Katze entscheidest, solltest Du Dich auch darüber informieren, was vegan eigentlich bedeutet. Hinter dem Phänomen „Veganismus“ verbirgt sich häufig nämlich viel mehr als nur eine spezifische Art der Ernährung – oft umfasst das Vegan-Sein eine ganze Lebensweise. Der Veganismus ist aus dem Vegetarismus hervorgegangen und wird daher manchmal auch als dessen striktere oder konsequentere Form verstanden. Der Veganismus ist ein relativ junger Trend – auch wenn die Wortneuschöpfung „vegan“ bereits seit 1944 durch die Geschichte geistert, beginnt der vegane Gedanke sich erst langsam seit 1975 im Zusammenhang mit der Tierrechtsbewegung stärker im Bewusstsein der Gesellschaft zu verankern. Seit Beginn des neuen Jahrtausends entscheiden sich immer mehr Menschen für eine vegane Lebensweise – in Deutschland ernähren sich inzwischen circa 7,5 Millionen Menschen fleischlos, knapp 1 Millionen davon leben vegan.

Eine mögliche Definition einer veganen Lebens- und Ernährungsweise gibt PETA (People for the Ethical Treatment of Animals): „Veganer sind Menschen, die keine tierischen Produkte wie Fleisch, Fischfleisch, Milch, Eier und Honig konsumieren. Auch tragen sie keine Kleidung oder Schuhe, die aus tierischen Materialien wie Leder, Pelz, Daunen oder Wolle bestehen. Sie verwenden nur Kosmetikprodukte und Reinigungsmittel, die keine tierischen Inhaltsstoffe enthalten und nicht in Tierversuchen getestet wurden. Darüber hinaus gehen Veganer nicht in Zoos, besuchen keine Zirkusse mit Tieren und reiten in ihrer Freizeit nicht auf Pferden.“

Die Bandbreite veganer Lebensentwürfe ist dabei natürlich vielschichtig und individuell: Es gibt sicherlich Veganer, die auch ab und zu mal ein Brot mit Honig essen oder mit ihren Kindern in den Zoo gehen. Doch denkt man die vegane Philosophie konsequent zu Ende, würde sicherlich auch die Haltung eines Haustieres – insbesondere die eines fleischfressenden Haustieres – nicht in das Konzept von vegan passen. Aber was tun, wenn die fleischfressende Fellnase schon vor der Entscheidung, vegan leben zu wollen, zum Hausstand gehörte oder der kuschelige Mitbewohner doch irgendwie in das individuelle Konzept von Vegan-Sein passt?

Sicherlich mag der ein oder andere Veganer und auch Vegetarier beim Öffnen der Nassfutterdose oder bei der Lektüre der Inhaltsstoffe einiger Futtersorten schon einmal ins Grübeln gekommen sein, ob es nicht sinnvolle und gesunde Futter-Alternativen gibt, die mit dem eigenen Lebensentwurf verträglicher sind. Die Frage, ob es möglich ist, die eigene Samtpfote vegan zu ernähren, ist dann eine logische Konsequenz dieses Grübelns.

Bevor Du zu viel grübelst, solltest Du aber natürlich auch die Natur Deiner Samtpfote bedenken und verstehen, warum Deine Katze im Gegensatz zu Dir ganz verrückt nach dem Inhalt besagter Futterdose sein mag.

Was essen Katzen? Die Katze als Fleischfresser!

Du bist, was du isst: Das wohl häufigste Argument, das gegen die vegane Ernährung Deines Stubentigers ins Feld geführt wird, liefert dessen Anatomie, die ganz grundsätzlich auf die Verstoffwechselung und Verdauung von Fleisch ausgerichtet ist. Alle biologischen Indizien entlarven unsere kuscheligen und verspielten Samtpfoten nämlich als Jäger und Beutefresser!

Auch Stubentiger gehen in den heimischen Wänden gern auf die Jagd nach Mäusen!

Katzen sind sog. Karnivoren – Lebewesen, die sich hauptsächlich von Fleisch ernähren. Der Mensch ist im Gegensatz dazu ein sog. Omnivore – ein Allesfresser. Der Mensch zählt neben dem Schwein und der Ratte übrigens zu den prominentesten Vertretern dieser Gruppe.

Aufgrund seines anatomischen Bauplans hat der Mensch hinsichtlich seiner Ernährung die freie Wahl: Er kann (fast) alles essen, was er will – seine Zähne, seine Verdauungsorgane und seine Enzyme können theoretisch (fast) alles zerkleinern, verwerten, zersetzen und verdauen.

Speiseplan für Katzen:

Bei Katzen gestaltet sich die Ausgangssituation aus rein anatomischer Sicht ein wenig anders. Als wichtige Unterschiede zwischen einem Karnivoren und einem Omnivoren gelten z. B. die folgenden:

  • Das Gebiss Deiner Fellnase hat keine Mahlzähne, diese sind allerdings notwendig, um pflanzliche Nahrung richtig zerkleinern zu können. Die Eck- und Reißzähne Deiner Katze sind gemacht, um Beute zu packen, zu töten und in schluckbare Portionen zerkleinern zu können.
  • Der Darm einer Katze ist relativ kurz, das liegt daran, dass Fleisch schneller und leichter verdaut wird als Pflanzenkost – auch hier wird die ursprüngliche Natur Deiner Fellnase als Fleischfresserin deutlich.
  • Bei der Verdauung sind zudem Enzyme notwendig, um die aufgenommene Nahrung in ihre Einzelteile aufzuspalten – so ist das Lipase-Enzym dafür zuständig, Fette zu spalten und die Aufnahme fettlöslicher Vitamine zu erhöhen, das Protease-Enzym ist für die Zerteilung von Eiweißen verantwortlich und das Amylase-Enzym kümmert sich um die Aufspaltung von Kohlenhydraten. Während der menschliche Speichel Amylase enthält, um Kohlenhydrate bereits bei der Nahrungsaufnahme bzw. beim Kauen aufzuspalten, produziert der Körper einer Katze nur sehr geringe Mengen Amylase in der Bauchspeicheldrüse. Der Enzymhaushalt einer Katze ist also nicht primär auf die Verdauung kohlenhydratreicher pflanzlicher Kost ausgelegt, daher können Katzen pflanzliche Kohlenhydrate auch nicht gut aufspalten.
  • Fleisch ist für die Katze auch der Lieferant für das lebenswichtige Vitamin A – in freier Natur decken die Mini-Tiger ihren Bedarf an Vitamin A z. B. durch die Leber ihrer Beutetiere.
  • Im Gegensatz zu Menschen und Hunden können Katzen selbst kein Taurin bilden und müssen es dementsprechend über die Nahrung aufnehmen. Obwohl die genaue Funktion von Taurin noch nicht umfassend erforscht ist, weiß man inzwischen, dass es wesentlich auf die Entwicklung des zentralen Nervensystems wirkt und einen Einfluss auf die Herzfunktion hat. In pflanzlichen Lebensmitteln ist Taurin nur in geringen Spuren vorhanden, sodass Katzen ihren Taurinhaushalt über die Aufnahme von Fleisch regulieren. Taurinmangel kann bei Katzen z. B. zu einer degenerativen Veränderung der Netzhaut führen.

(Horsthemke, 2021)

Katze vegan ernähren: Ist das möglich?

Die Frage, ob es möglich und darüber hinaus gesund sein kann, die eigene Katze vegan zu ernähren, ist (noch) nicht mit einem einfachen Ja oder Nein zu beantworten. Das liegt insbesondere daran, dass der Trend einer veganen Lebens- und Ernährungsweise noch relativ jung ist und die Idee, dieses Konzept auch auf die Fellnasen in unseren Haushalten zu übertragen, geradezu brandaktuell ist. Dementsprechend hitzig wird über Gefahren und Potential einer fleischlosen Ernährung der kleinen Karnivoren diskutiert. Einige Gegner dieser Ernährungspraktik führen Argumente ins Feld und generalisieren diese zu allgemeinen Vorurteilen, die viele Veganer sicherlich nur allzu gut kennen. Veganer Ernährung wird dann z. B. unterstellt, dass sie grundsätzlich ungesund sei, zu Mangelerscheinungen führe, langweilig oder sogar gefährlich sei. Für den Menschen können diese Argumente inzwischen als wissenschaftlich widerlegt gelten – eine ausgewogene vegane Ernährungsweise gestaltet sich vielleicht in einigen Punkten als durchaus anspruchsvoll, kann aber genauso gesund wie jede andere sein. Doch wie sieht es mit unseren schnurrenden Mitbewohnern aus, die aufgrund ihrer Anatomie doch festgelegter hinsichtlich ihres Speiseplans scheinen als der Mensch?

Katze vegan ernähren: Wissenschaftliche Studien

Fakt ist, dass es bisher kaum Studien gibt, die valide Aussagen über die Langzeitwirkungen einer veganen Ernährung bei Katzen treffen können. Aber immerhin gibt es bereits Untersuchungen, die versuchen, erste Vor- und Nachteile einer fleischlosen Ernährung von Katzen zu skizzieren. Da das Thema immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rückt, wird das Feld inzwischen immer breiter beforscht, sodass ein größerer Erkenntnisgewinn in naher Zukunft zu erwarten ist. Den bisherigen Studien wird von Seiten der Kritiker u. a. unterstellt, dass sie auf einer zu geringen Datenlage arbeiten. So werden die Gruppen der untersuchten bzw. beobachteten Tiere als zu gering erachtet oder der Zeitraum als zu kurz. Dennoch liegen erste Ergebnisse vor, die zeigen, dass eine fleischlose Ernährung von Hunden und Katzen durchaus gelingen kann, ohne anscheinend die Gesundheit der Fellnasen zu gefährden. So kommen Knight und Leitsberger in ihrer Untersuchung „Vegetarian versus Meat-Based Diets for Companion Animals“ (2016), in deren Rahmen die Ernährung von Hunden und Katzen analysiert wird, u. a. zu folgendem Ergebnis:

“It is entirely possible for companion animals to survive, and indeed thrive, on vegetarian diets” (ebd., S. 16). (Es ist für Haustiere durchaus möglich, mit einer vegetarischen Ernährung zu überleben und sogar zu gedeihen.)

Häufig wird davon ausgegangen, dass eine fleischlose Ernährung bei Hunden besser gelingt als bei Katzen. Ausgangspunkt dieser Annahme ist, dass Hund und Mensch eine viel, viel längere Partnerschaft verbindet als Mensch und Katze. Diese habe in der Folge dazu geführt, dass der Hund sich genetisch von dem Wolf als wildem Vorfahren entfernt hat – er wurde biologisch von einem reinen Fleischfresser zu einem Fleisch-Allesfresser und ist daher z. B. besser in der Lage, Kohlenhydrate zu verdauen als eine Katze. In der Tat gibt es Studien, die diese Annahme zu bestätigen scheinen (Axelsson et al., 2013), da hier u. a. nachgewiesen wurde, dass die Amylase-Aktivität bei Hunden höher sein kann als die bei Wölfen und Hunde daher besser in der Lage sein könne, Stärke als Hauptbestandteil von Kohlenhydraten zu verdauen.

Hunde und Katzen haben aufgrund ihrer Anatomie ganz spezielle Ernährungsbedürfnisse.

Allerdings haben Folgestudien dieses Ergebnis relativiert: Die Fähigkeit von Hunden zur Stärkeverdauung schwankt nicht nur stark zwischen einzelnen Rassen, sondern auch innerhalb ein und derselben Rasse. Was also für den Hund immer noch eine stärkere Geltung zu haben scheint, als vielfach angenommen wird, gilt für Katzen umso mehr: Die heutige Samtpfote benötigt ähnlich wie eine Wildkatze rund 52 % ihrer metabolisierbaren/ umsetzbaren Energie aus Proteinen (vgl. Knight & Leitsberger 2016, S. 3).

Neben einigen Studien gibt es natürlich auch eine Reihe an Erfahrungsberichten, in denen Tierhalter beschreiben, wie sie die Ernährung ihrer Katze erfolgreich umgestellt haben, ohne dass die Fellnasen dabei Mangelerscheinungen gezeigt haben oder krank geworden wären. Viele berichten sogar genau das Gegenteil und sind überzeugt, dass vegan lebende Samtpfoten weniger häufig krank seien und sich einer besseren Gesundheit erfreuen würden. Bei diesen Berichten sollte man allerdings immer bedenken, dass Tierhalter tendenziell eher von positiven als negativen Erfahrungen berichten, wenn es um solche selbst durchgeführten Experimente geht, und ein wissenschaftlicher Nachweis über den Erfolg zumeist fehlt.

Katze vegan ernähren: Befürworter und Gegner

In der mal mehr und mal weniger emotional und hitzig geführten Debatte gibt es sowohl Befürworter als auch Gegner der Position, eine Katze fleischlos zu ernähren. Jede Seite liefert dabei eine Vielzahl an Argumenten, auf deren Grundlage Du Dir eine fundierte Meinung zu dem Thema bilden kannst.

‚Vegane Katzenernährung ist nicht artgerecht!‘

Der Deutsche Tierschutzbund räumt ein, dass eine vegetarische (!) Ernährung von Katzen zwar grundlegend möglich sei, aber sehr hohe Anforderungen und damit einhergehend eine große Verantwortung an den jeweiligen Halter stelle, damit das Tier ausreichend mit allen lebenswichtigen Nährstoffen versorgt wird.

Möchtest Du Deine Fellnase vegetarisch oder vegan ernähren, ist eine enge Kooperation mit Deinem Tierarzt wichtig!

Eine angemessene Versorgung sei zudem nur in enger Kooperation mit einem Tierarzt möglich und müsse einer kontinuierlichen Kontrolle unterliegen. Zusätzlich wird davon ausgegangen, dass sich durch eine vegetarische Ernährung die Gefahr erhöhe, dass das Tier im Falle einer Erkrankung nicht ausreichend versorgt werden kann. Dies kann z. B. passieren, wenn Deine Fellnase aufgrund einer Krankheit plötzlich auf ein spezielles Diätfutter angewiesen ist, das es nicht in einer vegetarischen Ausführung gibt. Katzen sind allerdings wählerisch in Sachen Futter und lassen sich oft nur langsam an neue Sorten gewöhnen: Ist Deine Katze inzwischen auf eine rein vegetarische Ernährung geprägt, erschwert dies eine Futterumstellung zusätzlich.

Eine rein vegane Ernährung von Katzen wird sogar abgelehnt, da diese nicht den ernährungsphysiologischen Grundbedürfnissen entspreche. Bisherige Studien, die das Gegenteil belegen, werden als nicht aussagekräftig bezeichnet. Eine vegane Ernährung könne nicht ausschließen, dass der Katze unnötig Leid und Schmerzen zugefügt werden, sodass dann von Seiten des Tierhalters sogar ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorliegen würde. (Deutscher Tierschutzbund, 2019).

Ein Blick in das Deutsche Tierschutzgesetz zeigt, welche Aufgaben und Verantwortungen Du übernimmst, wenn Du Dich entscheidest, ein Tier in Deine häusliche Gemeinschaft zu integrieren, dort wird im § 2 Folgendes festgelegt: „Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, (1) muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen, (2) darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden, (3) muss über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.“

So eindeutig der Text bei der ersten Lektüre auch klingen mag, lässt er u. U. doch Interpretationsspielraum – sowohl für Gegner als auch für Befürworter einer veganen Ernährung von Katzen. Eine eindeutige Lesart mag die folgende sein: Die Genetik und Anatomie einer Hauskatze gleicht zu fast 100 % der einer Wildkatze, da Wildkatzen Karnivoren sind, entsprechen sich die Ansprüche ihrer Ernährung, sodass auch für Hauskatzen nur eine möglichst fleischhaltige Ernährung angemessen ist. Für eine andere Interpretation ist dabei sicherlich der Passus über die „angemessene Ernährung“ entscheidend: Legt man hier einerseits zugrunde, dass Katzen anatomisch darauf festgelegt sind, Karnivoren zu sein und dementsprechend ein Großteil ihrer Ernährung aus Fleisch bestehen muss (!), liegt ein Gesetzesverstoß vor, sobald eine Katze vegan, also fleischlos, ernährt wird. Andererseits eröffnet die Einschränkung, dass der Tierhalter über die „erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen“ muss, um eine „angemessene Ernährung“ des Tieres zu gewährleisten, auch eine ganz andere Perspektive, denn natürlich ist es mit den ausreichenden Kenntnissen medizinisch möglich, den Stubentiger auch ohne Fleisch mit allen lebenswichtigen Nährstoffen zu versorgen.

Ist es möglich, eine Katze fleischlos zu ernähren?

Hier mögen Kritiker allerdings anführen, dass es um weit mehr geht als lediglich eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen zu gewährleisten: Wie und was gefressen wird, kann auch in die Bereiche Lebensqualität und Lebensfreude verortet werden. Es geht nicht nur darum, dass die heimische Samtpfote irgendwie ausreichend versorgt wird, sondern auch darum, dass sie glücklich ist. Die Lust am Futtern und das Empfinden von Genuss kann sicherlich auch aus der Perspektive einer Katze als Teil ihrer Lebensfreude verstanden werden. Jedoch erscheint es nicht nur vielen veganen Katzenhaltern vielleicht dennoch fraglich, ob die zumeist gängige Versorgung einer Samtpfote mit Fleisch aus der Katzenfutterdose denn als „angemessene Ernährung“ verstanden werden kann und für ausreichend Genuss und Glücksgefühle bei unseren Stubentigern sorgt. An diesen beiden Punkten greifen Befürworter einer veganen Katzenernährung in die Debatte ein.

Warum veganes Katzenfutter?

Bei der Fütterung des hauseigenen Stubentigers stehen Veganer häufig vor folgendem Dilemma: Sie selbst haben sich aus ethischen, religiösen, gesundheitlichen oder ökologischen Gründen für eine fleischlose Ernährung entschieden, der pelzige Mitbewohner wird seiner Natur als Karnivore entsprechend immer noch mit Fleisch aus der Dose oder Tüte gefüttert. Die Suche nach Alternativen, die eher mit dem eigenen Lebensentwurf verträglich sind, beginnt zumeist an dieser Stelle. Denn schließlich ist es mit einem veganen Lebensentwurf kaum vereinbar, dass man auf der einen Seite die Situation landwirtschaftlich genutzter Tiere verbessern möchte, um Tierleid und -quälerei zu reduzieren, und andererseits die eigenen pelzigen Mitbewohner mit dem Fleisch ebendieser Tiere füttert. Die zugrunde liegende Ungleichbehandlung von Haus- und Nutztieren ist ein ethisches Dilemma, aus dem wohl nur kreatives und innovatives Denken herausführen kann.

Katze vegan ernähren – Nährstoffprofil

Du als Katzenbesitzer hast Dich beim Öffnen einer Futterdose sicherlich auch schon einmal gefragt, warum es das Lieblingsfutter Deiner Samtpfote (bis auf wenige Ausnahmen) nicht in der Geschmacksrichtung „Maus“ gibt. Der Grund dafür ist recht simpel: Industriell hergestelltes Katzenfutter bedient sich in der Regel eines analogen Nährstoffprofils, um den Ernährungsbedürfnissen der kleinen Karnivoren-Kunden gerecht werden zu können. Da sich z. B Muskelfleisch hinsichtlich seines Nährwertes und seiner chemischen Zusammensetzung von Säugetier zu Säugetier, von Vogel zu Vogel oder von Fisch zu Fisch nicht maßgeblich unterscheidet, greifen die Hersteller auf Tierarten zurück, die sowieso kommerziell gezüchtet oder gefangen werden, anstatt selbst Mäuse zu jagen. So ergibt sich eine (zumeist) qualitativ hochwertige Futter-Vielfalt, mit der Du Deinen Stubentiger tiergerecht verwöhnen kannst: Thunfisch, Lachs, Shrimps, Truthahn, Huhn, Pute, Lamm und sogar Rind finden sich ergänzt mit allerlei anderen Zutaten in vielfältiger Variation.

Ist Deine Katze allerdings kein reiner Stubentiger, sondern darf sich auch in freier Wildbahn austoben, weißt Du wahrscheinlich sehr genau, dass Deine fleischfressende Samtpfote Dir eher selten einen erbeuteten Thunfisch, ein gerissenes Lamm oder gar eine erlegte Kuh als Zeichen ihrer Liebe vor die Balkontür legt. Dort finden sich in aller Regel Mäuse, kleinere Vögel – vielleicht auch mal ein Maulwurf.

In konventionellem Katzenfutter finden sich allerdings selten Mäuse und nie Maulwürfe oder Singvögel, andere Fleischsorten liefern hier die notwendigen Nährstoffe. Befürworter einer veganen Katzenernährung argumentieren daher manchmal, dass konventionelles Futter lediglich im Baukastensystem das Nährstoffprofil einer Katze rekonstruiert, um ihren ernährungsphysiologischen Bedürfnissen gerecht werden zu können und so die eigentlich Nahrungsquelle einer Katze nur imitiert wird.

Um dem Nährstoffprofil einer Katze entsprechen zu können, sei es diesem Gedanken folgend gar nicht nötig, auf fleischhaltiges Futter zurückzugreifen, fleischlose Produkte können diesem in gleichem Maße gerecht werden. Vegane Katzenfuttersorten greifen genau auf dieses Prinzip zurück: Sie rekonstruieren das Nährstoffprofil, indem sie durchweg fleischlose Zutaten einsetzen. Ziel ist es dabei, die Stubentiger mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen, die auch fleischhaltige Alternativprodukte beinhalten.

Genau hier sehen Befürworter einer veganen Katzenernährung eines ihrer wichtigsten Argumente zur Stärkung ihrer Position: Eine artgerechte und damit angemessene Ernährung einer Katze meint nicht, diese mit Fleisch zu füttern, sondern sie ausreichend mit allen lebenswichtigen Nährstoffen zu versorgen.

Kann eine Samtpfote auch fleischlos mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt werden?

Zu den Befürworter dieses Ansatzes zählt z. B. PETA: „Wie bei der menschlichen Ernährung kommt es nicht darauf an, aus welchen Lebensmitteln die Nährstoffe stammen, sondern dass sie in ausreichender Menge und Qualität im Tierfutter enthalten sind.“ (PETA, 2018) Wenn Du Dir ernsthaft überlegst, Deine Fellnase in Zukunft vegan ernähren zu wollen, ist es jedoch wichtig, Dich vorher ausreichend beraten zu lassen, damit sie jederzeit gut versorgt ist. Dabei ist es entscheidend, dass Du Deine Informationen aus einer seriösen Quelle beziehst – im besten Fall sollte die Futterumstellung mit einem Tierarzt geplant, umgesetzt und beobachtet werden. Möchtest Du Deinen Mitbewohner fleischlos ernähren, hast Du einerseits die Möglichkeit, veganes Fertigfutter zu verfüttern – das Angebot ist noch recht überschaubar, wird jedoch rasch wachsen. Andererseits kannst Du das Futter natürlich auch selbst herstellen, wählst Du diesen Weg, musst Du allerdings über profundes Wissen über die speziellen Nährstoffbedürfnisse Deiner Fellnase verfügen. In beiden Fällen musst Du damit rechnen, dass die Versorgung Deines Mini-Tigers sich nicht nur aufwändiger, sondern auch kostenintensiver gestalten könnte.

Auch der Fachverband niedergelassener Tierheilpraktiker erachtet eine vegane Ernährung von Katzen generell als möglich, sieht diese im Bezug zu aktuellen Studien aber als eher kritisch an: Da sich gezeigt habe, dass für eine vegane Ernährung der Katze insbesondere eine vielseitige Nahrungsprägung als Grundbedingung gegeben sein muss und eine sorgfältige Bilanzierung der Rationen entsprechend den Besonderheiten des Nährstoffbedarfs einer Katze unerlässlich sind (Tinnemann, 2022).

Auch Befürworter einer fleischlosen Ernährung von Katzen verweisen immer wieder auf gegebene Grenzen, die jeder Katzenhalter im Blick behalten sollte: Eine Gewöhnung an oder eine Umstellung auf veganes Futter kann bei einer gesunden Katze durchaus von Erfolg gekrönt sein, ohne dass es zu Mangelerscheinungen oder ernährungsbedingten Krankheiten kommt. Bei Katzen mit Vorerkrankungen ist eine Futterumstellung mit weitaus größeren Risiken verbunden – dies liegt u. a. auch daran, dass es (noch) kein Spezialfutter für die Anwendung bei bestimmten Erkrankungen gibt.

Was die Katze nicht kennt, frisst die Katze nicht? Futterumstellung bei Katzen

Katzen sind Gewohnheitstiere – Abweichungen von der täglichen Routine verunsichern die Fellnasen zuweilen: Ein unangekündigter Besuch, das Nicht-Einhalten der gewöhnten Fütterungszeit oder gar die Neugestaltung des liebgewonnenen Wohnzimmers können zu den unterschiedlichsten Formen des Protests führen. Eine Futterumstellung gleicht für viele Fellnasen daher einer Revolution in ihrem eigenen Königreich! Dies liegt häufig an der Futterprägung Deiner Samtpfote innerhalb ihres ersten Lebensjahres. Katzen, die möglichst früh in Kontakt mit den unterschiedlichsten Futtersorten und -formen gekommen sind, können auch im späteren Leben besser mit einer Futterumstellung umgehen. Katzen, die auf eine besondere Futtersorte geprägt sind, akzeptieren häufig nur diese eine Sorte und werden zu hartnäckigen Futterverweigerern, wenn etwas Anderes in den Napf kommt.

Katzen können durchaus wählerisch sein und nicht immer das fressen, was in den Napf kommt!

Es kann also durchaus sein, dass Deine Fellnase ein veganes Futter – egal welcher Herkunft und Qualität – einfach nicht fressen wird. Möchtest Du Deine Chancen für eine gelingende Futterumstellung erhöhen, kann es helfen, Deine Samtpfote ein wenig hinters Licht zu führen, indem Du den Prozess schleichend vollziehst. Mische dem bisherigen Lieblingsfutter einen kleinen Anteil des neuen veganen Futters unter und schaue, ob Deine Fellnase den Mix akzeptiert. Bist Du erfolgreich, kannst Du den Anteil des veganen Futters nach und nach erhöhen, bis die Umstellung komplett vollzogen ist.

Katze vegan ernähren – Gesundheitsrisiko Harnsteine & Co.

Sowohl Studien als auch Erfahrungsberichte rund um das Thema „vegane Katzenernährung“ haben gezeigt, dass eine fleischlose Ernährung einen Einfluss auf den Säuregehalt des Urins hat, der in der Folge zur Bildung von Harnsteinen führen kann. Auch Knight und Leitsberger (2016) verweisen auf die daraus resultierende Verantwortung des Tierhalters: „Owners should also regularly monitor urinary acidity, and should correct urinary alkalinisation through appropriate dietary additives, if necessary.“ (Tierhalter sollten auch regelmäßig den Säuregehalt des Urins überprüfen und sollten den Säuregehalt, falls notwendig, durch die passenden Nahrungsergänzungsmittel korrigieren.)

Eine fleischhaltige Ernährung verursacht einen sehr säurehaltigen Urin – wird ein Karnivore fleischlos ernährt, sinkt der Säuregehalt im Urin, da Gemüse einen geringen Säurewert hat bzw. basisch ist. Der Urin wird dann alkalisch und Deine Fellnase kann Harnsteine (sogenannte Struvitsteine) bilden, die in der Folge insbesondere bei Katern zu größeren Problemen bis hin zu einem kompletten Harnröhrenverschluss führen können. Um das zu verhindern, muss man mit speziellen Ergänzungsmitteln – wie z. B. einer extra Hefepaste – entgegenwirken. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, denn auch ein zu saurer Urin kann bei einer Katze zu Harnsteinen (sogenannte Calciumoxalatsteine) führen, die dann nur operativ entfernt werden können. Eine engmaschige Kontrolle scheint im gesundheitlichen Interesse Deiner Fellnase also unverzichtbar.

Auch andere lebenswichtige Nährstoffe müssen bei einer rein pflanzlichen Ernährung natürlich künstlich supplementiert werden – so z. B. Taurin, das nur in tierischen Lebensmitteln vorkommt. Daneben musst Du bedenken, dass Dein Stubentiger als Karnivore einen extrem hohen Eiweißbedarf decken muss. Eine ausreichende Eiweißversorgung mit rein pflanzlicher Kost ist zwar möglich, aber schwierig: Bei einer veganen Ernährung übernehmen oft Hülsenfrüchte die Rolle der Eiweißlieferanten, diese enthalten jedoch auch Kohlenhydrate, die Katzen nur in geringem Maße verdauen können, sodass es zu Verdauungsstörungen kommen kann. Die in Kohlenhydraten enthaltenen Monosaccharide (Einfachzucker) bewirken bei Katzen zudem einen Anstieg des Blutzuckerspiegels – eine regelmäßige und erhöhte Aufnahme von Kohlenhydraten kann so die Gefahr erhöhen, an Diabetes mellitus zu erkranken.

Bei der veganen Fütterung einer Katze ist eine ausgewogene Nährstoffversorgung ohne die Zugabe von künstlichen Ergänzungen daher kaum möglich.

Bei einer veganen Ernährung können künstliche Futterergänzungsmittel notwendig werden!

Möchte man das Konzept einer veganen Ernährung von Katzen an dieser Stelle einer kritischen Reflexion unterziehen, mag man vielleicht zu dem Ergebnis kommen, dass das Baukastensystem, das Nährstoffprofil eines Karnivoren vegan zusammenbauen zu wollen, hier an seine natürlichen Grenzen stößt.

Fazit

Abschließend lässt sich ergänzen, dass wohl kein Stubentiger sich jemals aus freien Stücken für eine vegane Ernährung entscheiden würde. Hat Deine Fellnase die freie Wahl, würde sie Fleisch einem alternativen veganen Ernährungsangebot sehr wahrscheinlich immer vorziehen.

Eine Katze vegan ernähren zu wollen, ist daher nicht einfach eine Entscheidung, sondern ein Langzeitprojekt mit vielen Herausforderungen. Fachwissen, Planung und Kontrolle sind dabei von höchster Wichtigkeit – genauso wie eine kontinuierliche und kritische Reflexion Deines Handelns. Egal für welchen Lebensentwurf Du Dich entschieden hast, darfst Du das Wohl und die Gesundheit Deines Vierbeiners dabei nie aus dem Blick verlieren.

Und um nochmal auf die ethischen Aspekte der „Nutztier“haltung und -ausbeutung, die bei der Entscheidung zur veganen Ernährung von Katzen meist eine große Rolle spielen, zurückzukommen: Ein Unrecht macht ein anderes nicht wett und Du solltest Dich daher auch immer fragen, ob es ethisch vertretbar ist, einen Fleischfresser mit veganer Kost zu ernähren.

Außerdem solltest Du jederzeit bereit sein, das Projekt vegane Katzenernährung ad acta zu legen, sollte Deine Samtpfote damit nicht zurechtkommen.

Exkurs: „In-vitro-Fleisch“ als Ausweg/Alternative?

Zum Schluss ein Blick in die Zukunft: Vielleicht setzt der ein oder andere vegetarische, vegane oder auch omnivore Halter eines karnivoren Haustieres seine Hoffnungen auf „In-vitro-Fleisch“ als Futter-Fleischersatz für seinen flauschigen Liebling. Liegt hier vielleicht die Lösung des beschriebenen moralischen Dilemmas und die Möglichkeit, Hund und Katze zwar mit Fleisch zu ernähren, aber perspektivisch auf Tierleid zu verzichten? Heute lautet die Antwort auf diese Frage (noch) ziemlich eindeutig: Nein.

Für In-vitro-Fleisch (auch „Laborfleisch“) werden (noch) einem lebendigen Tier im Rahmen einer Biopsie Stammzellen entnommen, dafür werden z. B. bei einem Rind Gewebeproben aus den Muskelzellen extrahiert. Diese Stammzellen können dann unter den richtigen Bedingungen außerhalb des Körpers neue Muskelzellen – also neues Gewebe, produzieren. Auf diese Art und Weise entstand bereits im Jahr 2013 der erste im Labor gezüchtete echte Fleisch-Burger als Ergebnis eines Forschungsprojektes an der Universität Maastricht in den Niederlanden (Post, 2012).

Ein Blick in die Zukunft: In-vitro-Fleisch als fleischfreie Alternative?

Die Annahme, dass In-vitro-Fleisch kein Tierleid verursacht bzw. dafür kein Tier sterben muss, ist allerdings (noch) irreführend: Damit das künstlich hergestellte Fleisch unter Laborbedingungen richtig wachsen kann, benötigt es eine Nährlösung. Diese wird bis jetzt aus fetalem Kälberserum gewonnen, bei dieser flüssigen Substanz handelt es sich um das Herzblut eines ungeborenen Kalbs. Um diese Flüssigkeit nutzen zu können, muss die trächtige Kuh geschlachtet und der Fötus herausgeschnitten werden – das Serum wird dann aus dem noch schlagenden Herz des Kalbs entnommen, das Kalb überlebt diesen Prozess nicht. Ansätze der neuesten Forschung in diesem Bereich sind bemüht, diese Nährlosung wegzulassen bzw. durch bestimmte Pilzextrakte und Nährmedien auf Algenbasis zu ersetzen – diese Versuche scheinen äußerst vielversprechend!

Weltweit gibt es inzwischen zahlreiche Start-ups und viele Prominente, die in diesen Forschungszweig investieren – zurzeit ist die Herstellung von In-vitro-Fleisch jedoch noch sehr energie- und kostenintensiv, sodass es bis zur massenhaften Herstellung noch ein langer Weg sein wird.

Gerne stehen Dir natürlich auch unsere kompetenten Mitarbeiter in unseren Kölle Zoo Erlebnismärkten vor Ort mit Rat und Tat rund um das Thema Katzenernährung zur Seite.

 

Literatur

Axelsson, E. et al. (2013): The genomic signature of dog domestication reveals adaption to a starc-rich diet. Nature 495: 360-364.

Deutscher Tierschutzbund (2019): Vegetarische und vegane Ernährung von Hund und Katze. Positionspapier.

Deutsches Ministerium der Justiz: Deutsches Tierschutzgesetz (Stand Mai 2021).

Horthemke, S. (2021): Katzen vegan oder vegetarisch ernähren: Ist das Tierquälerei. Focus Tierarzt.

Knight, A.; Leitsberger, M. (2016): Vegetarian versus Meat-Based Diets for Companion Animals. Animal 6 (9).

PETA (2018): Hund und Katze vegan ernähren – wie artgerecht ist das?

Post, M. J. (2012): Cultured meat from cells: challenges and prospects. Meat science 92 (3): 297-301.

Tinnemann, J. (2022): Vegane Ernährung für die Katze. Sinnvoll und gesund? Fachverband Niedergelassener Tierheilpraktiker.

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