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Katzen und BARF?

Für das Wohlbefinden und die Gesundheit Deiner Katze ist eine möglichst artgerechte und naturnahe Ernährung sehr wichtig. Die Fütterung nach der BARF-Methode (BARF steht für biologisch-artgerechtes Rohfütterung) beruht auf der Annahme, dass die Nahrung der Hauskatze der natürlichen Ernährungsweise freilebender Katzen entsprechen soll.
Die Verwandten und Vorfahren unserer Hauskatzen sind Fleischfresser. Im Gegensatz zu den ebenfalls domestizierten Hunden fressen Katzen aber vor allem Muskelfleisch und Knochen der Beutetiere. Eine artgerechte Fütterung für Katzen richtet sich nach diesen ursprünglichen Verhaltensweisen. Weitere Faktoren für eine ausgewogene Ernährung sind das Alter der Katze und das Gewicht. Leidet die Samtpfote an einer Krankheit, kann eine Diät wichtig sein.

 

Die richtige Futtermenge ist wichtig

Grundsätzlich sollte sich die Futtermenge am Bedarf orientieren, der von Katze zu Katze sehr unterschiedlich sein kann. Die meisten Katzen sind mit drei bis vier Mahlzeiten über den Tag verteilt am besten verpflegt. Sehr aktive Artgenossen brauchen mehr, ruhigere eher weniger Energie und damit Nahrungszufuhr. Freigänger decken ihren Bedarf zum Teil selbst, haben aber dafür auch einen insgesamt höheren Energiebedarf. Mehr Futter brauchen auch junge Katzen und Muttertiere, die trächtig sind oder Milch geben. Achte deshalb darauf, entsprechend dem individuellen Bedarf Deiner Katze an Nährstoffen, Vitaminen, Mineralien und Kohlehydraten zu füttern.


Abwechslung im Napf mit BARF

Für Stubentiger gehört Abwechslung bei der Ernährung dazu. Mit verschiedenen Fleischsorten und der abwechselnden Fütterung von verschiedenen Fleischstücken wird dem Drang der Katze nach vielfältiger und rundum vollwertiger Nahrung entsprochen. Fertig zubereitete BARF-Portionen sind oft so ausgerichtet, dass die wichtigsten Bestandteile für die Katzenernährung bereits enthalten sind. Hauskatzen lieben ebenso wie ihre wildlebenden Verwandten besonders das Fleisch der Muskeln, dazu aber eben auch teilweise Innereien und Knochen.

Ballaststoffe und wichtige Zusätze

Katzen benötigen zur Verdauung mehr Ballaststoffe als zum Beispiel Hunde. Bei den jagenden Vertretern der Hauskatzen wird der Bedarf nach Ballaststoffen über Körperteile des Beutetiers gedeckt, also zum Beispiel mit dem Verschlucken des Mäusefells. Für die Verdauung und die regelmäßige, funktionierende Ausscheidung sind diese Ballaststoffe überlebenswichtig. Deshalb sind bei BARF-Portionen für Katzen Zusatzstoffe enthalten, die für die Gesundheit der Samtpfoten unersetzlich sind. Eine BARF-Mahlzeit für die Katze umfasst neben dem je nach Geschmack der Katze ausgewählten Fleischanteil Mineralstoffe, Ballaststoffe, Fettsäuren, Vitamine und Taurin. Die Katze kann diese Stoffe nicht selbst herstellen, sondern muss sie durch die Nahrung aufnehmen.

Vorteile der Fütterung nach der BARF-Methode

Ganz grundsätzlich entspricht die Rohfütterung dem natürlichen Fressverhalten der Katzen und bietet mit dem hohen Fleischanteil eine artgerechte Form der Ernährung. Gutes BARF-Futter weist eine hohe Qualität auf, ist frischer und hat einen höheren Nährwert als Trocken- oder Nassfutter. Es sind keine synthetischen Stoffe oder Konservierungsstoffe enthalten und Du weist genau, was Deine Katze zu fressen bekommt. Ein weiterer Vorteil gegenüber Trockenfutter ist der höhere Wassergehalt bei der Fütterung mit Rohfleisch. Dadurch kann eine bei vielen Katzen auftretende Unterversorgung mit Flüssigkeit schon mit der Wahl des Futters verhindert werden.
Für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Katze hat die BARF-Fütterung zahlreiche Vorteile. Ein starkes Immunsystem, das Vermeiden von Allergien und Nierenerkrankungen (durch den höheren Flüssigkeitsanteil bei Rohfutter) und die Reduzierung von Zahnstein sind gute Argumente für die BARF-Fütterung bei Katzen. Und dass ein glänzendes Fell und gute Zähne die besten Zeichen für eine gesunde Katze sind, weiß jeder Katzenfreund.

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