Fachkompetenz Tier
Beratung online & vor Ort
kostenlose Lieferung ab 29€
schnelle Lieferung
kostenlose Retoure

Rollige Katze – was ist zu tun?

Deine Katze sitzt jaulend am Fenster, kratzt an Türen und Möbeln, ist unruhig und rollt sich auf dem Boden. An einem Tag ist sie anschmiegsam und sucht Deine Nähe, am anderen reagiert sie mit einem genervten Fauchen auf alles, was sich bewegt. Was ist nur los mit ihr? Viele Neukatzenbesitzer sind irritiert, wenn ihr sonst so entspanntes Kätzchen urplötzlich zum unleidigen Mitbewohner mutiert und den Haussegen empfindlich ins Wanken bringt. Diese Verhaltensweisen sind typisch für die sogenannte „Rolligkeit“, die Zeiten im Jahr, in denen unkastrierte weibliche Katzen paarungs- und empfängnisbereit sind. Diese Phase ist für Deine Katze belastend und voller Stress und Anspannung – sowohl körperlich als auch psychisch. Die einzige wirksame Methode, um der Katze zu helfen, ist eine Kastration. Sofern kein Nachwuchs geplant ist, solltest Du diese Möglichkeit rechtzeitig mit Deinem Tierarzt besprechen.

Was passiert während der Rolligkeit?

Katzen werden ab einem Alter von etwa 6 bis 9 Monaten geschlechtsreif, je nach Rasse kann es aber auch erst deutlich später so weit sein. Ab diesem Zeitpunkt ist sie körperlich in der Lage, sich fortzupflanzen. Die Produktion der Sexualhormone ist unter anderem abhängig von der Helligkeitsdauer. Daher steigt sie in den hellen Sommermonaten an, und die Katze ist bereit, Nachwuchs zu zeugen. Das hat die Natur clever eingerichtet, denn durch das Werfen in der warmen Jahreszeit haben die Kitten deutlich bessere Überlebenschancen als im Winter. Die Rolligkeit, in der Fachsprache Östrus genannt, zeigt an, dass eine Katze paarungsbereit ist. Zu dieser Zeit macht sie sich in der freien Wildbahn auf die Suche nach einem Partner. Die gebildeten Hormone sorgen zunächst nur für eine Heranreifung der Follikel. Der Eisprung selbst erfolgt nur dann, wenn die Katze gedeckt wird. Dieser Ablauf wiederholt sich meist zwei Mal im Jahr, nämlich im Frühling und im Herbst.

Doch unsere Hauskatzen werden erstens daran gehindert, sich fortzupflanzen, indem sie zum Beispiel in der Wohnung gehalten werden, und sind zweitens deutlich mehr Licht, nämlich Kunstlicht, ausgesetzt. Dies kann für die Katze eine deutlich häufigere Rolligkeit zur Folge haben und auch die einzelnen Rolligkeits-Phasen selbst dauern meist länger an – ein äußerst belastender Zustand für die Fellnasen.

Schon gewusst? Der Begriff „Rolligkeit“ stammt daher, dass sich Katzen in dieser Phase oft exzessiv auf dem Boden rollen.

Wie verhält sich eine rollige Katze?

Besonders für Neukatzenbesitzer ist es oftmals schwer, das veränderte Verhalten zu deuten und die Rolligkeit als Grund auszumachen. Daher sollte man die typischen Anzeichen kennen, um die Katze zu entlasten und auch entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, zum Beispiel das Trennen von nicht kastrierten Katern und Kätzinnen im Haushalt.

Jaulen, Kratzen und Rollen – der Katzenjammer beginnt!

Die meisten Katzen machen rund um die Zeit der Rolligkeit auf sich aufmerksam – und das ziemlich lautstark! Schließlich besteht ihr Ziel darin, Kater anzulocken. Jaulen, Gurren und Rufen – Du wirst Dich wundern über die Töne, die Deine Fellnase plötzlich anstimmt, denn die nun verwendeten Tonlagen hast Du bisher noch nicht von ihr gehört. Die Rufe können sehr laut sein, da es ihr Ziel ist, andere Tiere über weite Entfernungen zu erreichen. Dies kann insbesondere in der Wohnung mehr als anstrengend sein, vor allem, wenn man Nachbarn hat.

Neben dem lautlichen Anlocken eines potenziellen Partners wird Dein Kätzchen auch Verhaltensweisen an den Tag legen, die Du bisher nicht bei ihr beobachtet hast. Sie reibt sich an allen möglichen Gegenständen, streckt den Rücken durch und hält den Po nach oben und den Schwanz zur Seite. Während einige Katzen während der Rolligkeit nicht gerne berührt werden, mutieren andere zu Kuschelmonstern: Sie suchen die Nähe zu ihren Menschen, sind besonders anschmiegsam und fordern Streicheleinheiten ein. Oftmals rollen sie sich ausdauernd auf dem Boden und markieren ihre Umgebung mit teils äußerst unangenehm riechenden Duftmarken. Viele Katzen verlieren in der Zeit der Rolligkeit ihren Appetit und fressen deutlicher weniger als sonst.

Viele Katzen sind während der Rolligkeit besonders anschmiegsam. 

Außerdem wird Deine Wohnungskatze vermutlich schmachtend am Fenster sitzen und alles versuchen, um nach draußen zu gelangen. Für eine Freigänger-Katze, die zur Zeit der Rolligkeit zwangsweise Hausarrest hat, gilt das umso mehr. Schließlich laufen draußen die potenziellen Geschlechtspartner umher. Hier solltest Du besonders aufpassen, dass Deine Katze sich bei dem Versuch, nach draußen zu kommen, nicht verletzt, denn sie wird sehr erfinderisch sein und versuchen, jeden noch so kleinen Schlupfwinkel zu nutzen. Wenn die Türe oder das Fenster sich nicht nach dem Willen der Katze verhält – also geschlossen bleibt –, wird sie ihren Unmut womöglich durch heftiges Kratzen kundtun. Diese Verhaltensweise dient auch dem Stressabbau und wird daher gerne auch mal am Sofa ausgelebt.

Achte darauf, dass Deine rollige Katze nicht nach draußen gelangen kann und sich bei dem Versuch nicht verletzt. Besondere Vorsicht ist bei gekippten Fenstern geboten, hier können sich Katzen tödlich verletzen. 

Auch andere Haustiere können wegen des veränderten Verhaltens und Geruchs der rolligen Katze irritiert sein, was Streitereien zur Folge haben kann. Sei daher in dieser Zeit besonders aufmerksam und beobachte Deine Tiere gut.

Wie kann man der Katze während der Rolligkeit helfen?

Dir sollte bewusst sein, dass die Rolligkeit für Deine Katze sehr unangenehm ist. Ihre Hormone spielen verrückt und sie wird daran gehindert, ihren Instinkten zu folgen, indem sie zum Beispiel als Freigänger im Haus bleiben muss. Doch auch Wohnungskatzen entwickeln in dieser Zeit einen großen Drang, nach draußen zu gelangen. Die Katzen sind gestresst und scheinen nicht zu wissen, wohin mit sich. Daher solltest Du Deine Katze in dieser für sie schwierigen Phase unterstützen. Hier ein paar Tipps, um die für euch beide schwierige Zeit zu überstehen:

  • Schenke ihr Zuwendung und Aufmerksamkeit! Viele Katzen suchen während der Rolligkeit ganz besonders die Nähe ihrer Menschen. Dies solltest Du ihr nicht verwehren, sondern sie mit ausgiebigen Kuscheleinheiten besänftigen. Andere Katzen wollen jedoch lieber ihre Ruhe haben, auch das sollte natürlich akzeptiert werden.
  • Lenke sie ab! Vielleicht spendierst Du ihr ein neues Spielzeug, mit dem sie sich von ihren schmachtenden Blicken nach draußen ablenken kann. Auch Futtersuchspiele oder Intelligenzspielzeug lassen die Zeit schneller vergehen.
  • Verwöhne sie! Spendiere ihr eine Extraportion ihres Lieblingsfutters oder gönne ihr ein Leckerli, das es sonst nur selten gibt.  
  • Wärme sie! Viele Katzen haben in der Zeit der Rolligkeit ein besonderes Bedürfnis nach Wärme. Eine Heizdecke oder eine bequeme Höhle wird dann gerne angenommen.
  • Halte Kater fern! Je näher die paarungsbereiten Kater Deiner Katze kommen, desto gestresster ist sie. Versuche also, sie in der Zeit der Rolligkeit möglichst vom Grundstück fernzuhalten.
  • Biete ihr Kratzmöglichkeiten an! Deine Katze sollte in jedem Fall genug Möglichkeiten haben, um aufgestaute Energie und Frust loszuwerden. Vielfältige Kratzmöglichkeiten (Kratzbaum, Kratzpappe) sind in dieser Zeit sehr wichtig!
  • Teste Pheromonprodukte! Pheromone in Form eines Sprays oder Diffusors für die Steckdose erzielen bei manchen Katzen gute Erfolge, während sie bei anderen wirkungslos bleiben. Probiere es einfach einmal aus, vielleicht hilft es Deinem Stubentiger.

Wichtig: Verhält sich Deine Katze während der Rolligkeit sehr extrem und stellt womöglich sogar die Nahrungsaufnahme komplett ein, solltest Du mit Deinem Tierarzt sprechen. In einigen Fällen ist die Gabe von Medikamenten sinnvoll, um die schlimmste Phase zu überstehen.

Dauerrolligkeit – ein häufiges Problem

Es kann vorkommen, dass die Rolligkeit nicht mehr abklingt, sondern dauerhaft bestehen bleibt oder aber in sehr kurzen Zeitabständen erneut auftritt. Dies bezeichnet man als „Dauerrolligkeit“ und sie stellt ein anerkanntes Krankheitsbild dar. Bei der Dauerrolligkeit liegt ein dauerhaft erhöhter Östrogenspiegel vor. Dies bedeutet für die betroffene Katze nicht nur enormen Stress und Unwohlsein, sondern auch eine höhere Wahrscheinlichkeit des Auftretens bestimmter hormonbedingter Erkrankungen, etwa Eierstockzysten, Gebärmutterentzündungen oder Gebärmuttertumoren. Ebenfalls häufig zu beobachten ist eine Abmagerung der Katzen, da sie aufgrund der Rolligkeit keinen Appetit haben und zu wenig Nahrung aufnehmen. Nicht zuletzt führt die Rolligkeit von Katzen gerade in Mehrkatzenhaushalten häufig zu teils ernsthaften Streitigkeiten. Aus diesen Gründen solltest Du, wenn die Rolligkeit länger als gewöhnlich anhält oder nach kurzen Abständen erneut auftritt, einen Tierarzt aufsuchen.  

Hilft eine Kastration gegen Rolligkeit?

Das wirksamste Mittel, um die unangenehmen „Nebenwirkungen“ der Rolligkeit zu vermeiden, ist eine Kastration. Insbesondere bei Katzen, die großen Stress während der Rolligkeit oder eine Dauerrolligkeit aufweisen, ist eine Kastration unbedingt anzuraten. Diese Phase ist dann nämlich schlichtweg eine vermeidbare Belastung für Deinen Stubentiger! Unsere menschliche Sichtweise sollte hier hintenangestellt werden. Deine Katze wird die Rolligkeit sicherlich nicht vermissen! Auch ist es ein Mythos, dass eine Katze mindestens einmal rollig werden und Junge bekommen muss, bevor sie kastriert wird. Es gibt viele weitere gute Argumente, die für eine Kastration von Katzen sprechen, sofern kein Nachwuchs geplant ist, unter anderem die Verminderung hormonbedingter Erkrankungen, die Vermeidung einer unkontrollierten Vermehrung von Freigängerkatzen und des damit verbundenen Elends der Kitten sowie die Reduzierung von durch die Paarung übertragbaren Erkrankungen wie Leukose, Katzenseuche oder des felinen Immunschwäche-Virus. Nicht umsonst plädieren Tierschützer und zahlreiche Tierärzte seit Jahren für eine Kastration von Katzen, sofern keine Zuchtabsicht besteht. Insbesondere Freigänger sollten unbedingt kastriert werden. Hier erfährst Du mehr zum Thema Kastration/Sterilisation von Katzen. 

Eisprung auslösen durch Wattestäbchen?

Wie oben geschrieben, wird der Eisprung erst durch den Paarungsakt ausgelöst. Sobald dieser erfolgt ist, hört auch die Rolligkeit auf. Dies führt dazu, dass oftmals die teils fatale Empfehlung ausgesprochen wird, den Eisprung auszulösen, indem der Katze ein Wattestäbchen oder Ähnliches eingeführt wird. Dieses Vorgehen soll den Paarungsakt simulieren und somit die Rolligkeit beenden. Wir raten eindringlich von diesem Vorgehen ab, insbesondere davon, dies „auf eigene Faust“ zu versuchen. Du kannst Deine Katze damit schwer verletzen, bitte verzichte darauf! Wenn Deine Katze starke Probleme mit der Rolligkeit hat, suche einen Tierarzt auf. Er wird Dir vermutlich zu einer Kastration raten. Dieser Empfehlung schließen wir uns an.

Fazit

Die Rolligkeit von weiblichen, unkastrierten Katzen zeigt sich durch eine Reihe markanter Verhaltensweisen wie dauerndes Jaulen und Miauen, Auf-dem-Boden-Rollen, Kratzen an Fenstern und Türen und Markieren. Mit viel Zuwendung und Ablenkung kannst Du Deiner Fellnase über diese psychisch und körperlich anstrengende Zeit hinweghelfen. Ist kein Nachwuchs geplant, solltest Du über eine Kastration nachdenken und diese Möglichkeit mit Deinem Tierarzt besprechen. So verhinderst Du nicht nur ungewollten Nachwuchs, sondern kannst Deinem Liebling auch den mit einer Rolligkeit einhergehenden Stress ersparen und nicht zuletzt die Wahrscheinlichkeit hormonbedingter Erkrankungen reduzieren.

Weitere Artikel
Versteckte Gefahren im Katzenhaushalt

Versteckte Gefahren im Katzenhaushalt

Eine Menschenwohnung kann für Katzen voller Gefahren sein. Besonders junge, sehr aktive Katzen sind durch ihre ausgeprägte Neugier gefährdet. Wer die Gefahrenquellen kennt, kann durch das Beseitigen der schlimmsten Fallen für Katzen vorsorgen und die Wohnung optimal für Mensch und Katze umgestalten. weiterlesen »
In zehn Schritten zum katzengerechten Zuhause

In zehn Schritten zum katzengerechten Zuhause

Was braucht die Katze zum Glücklichsein? Neben Zuwendung, Spielgefährten und hochwertiger Nahrung gehört dazu vor allem ein katzengerechtes Zuhause. Der menschliche Freund kann einiges tun, um sowohl die eher häuslichen als auch die eher wilden Verhaltensweisen der Stubentiger zu berücksichtigen. Zusammengefasst in zehn Punkten findest Du hier den Weg zum Katzenglück zuhause. weiterlesen »
Abkühlung bei Hitze für Katzen

Abkühlung bei Hitze für Katzen

Zwar sind die meisten Katzen von Natur aus regelrechte Sonnenanbeter, die hingebungsvoll Sonnenbäder nehmen, aber große Hitze dennoch schlecht vertragen. Katzen können nämlich nicht so intensiv schwitzen wie wir. Jetzt kommst Du ins Spiel! Versuche, Deiner Katze im Sommer die Hitze so erträglich wie möglich zu machen. Hier findest Du, was Du tun kannst. weiterlesen »
Ausschlussdiät bei der Katze

Ausschlussdiät bei der Katze

Futtermittelallergien kommen bei Katzen häufiger vor. Diese äußern sich meist sich in Form von Jucken und Kratzen, Ausschlägen auf der Haut, Ohrenentzündungen, Haarausfall oder Magen-Darm-Beschwerden. Um herauszufinden, auf was die Katze reagiert, ist die Ausschlussdiät das Mittel der Wahl. Hier erfährst Du was Du dabei beachten solltest. weiterlesen »
Katzengerecht Lüften

Katzengerecht Lüften

Vor allem im Sommer entlaufen häufig Wohnungskatzen, weil sie durch geöffnete Fenster oder Türen beim Lüften ins Freie gelangen. Ungesicherte Balkone, gekippte Fenster und offene Dachfenster können zudem für alle Katzen zu tödliche Fallen werden bzw. zu schweren Unfällen führen. Wir haben hier einige Tipps gesammelt, wie Du lüften kannst, ohne Deine Katze in Gefahr zu bringen! weiterlesen »
Was tun, wenn die Katzentoilette stinkt?

Was tun, wenn die Katzentoilette stinkt?

Für das Wohlbefinden Deiner Samtpfote ist die Hygiene rund um die Katzentoilette besonders wichtig. Denn Katzen sind sehr reinliche, sensible Tiere und auch der Mensch freut sich nicht über unangenehme Gerüche aus der Katzentoilette. weiterlesen »
Tierheimkatze zu Hause eingewöhnen

Tierheimkatze zu Hause eingewöhnen

In jedem Katzenleben gibt es gute und weniger gute Erfahrungen. Manche Samtpfote, die in einem Tierheim gelandet ist, hat schon schlechte Erlebnisse mit Menschen gehabt. Deshalb sollten Katzenfreunde ganz besonders ruhig und liebevoll mit einer Katze aus dem Tierheim umgehen. weiterlesen »
Mobbing und dicke Luft im Mehrkatzenhaushalt

Mobbing und dicke Luft im Mehrkatzenhaushalt

Was unter Menschen manchmal vorkommt, ist auch bei Katzen recht häufig: Auseinandersetzungen, Streit oder Mobbing. Die Ursachen liegen meist in der Natur der Katzen. Oft geht es um die Verteilung des Futters, Revierstreitigkeiten, Stress aller Art und nicht zuletzt um Langeweile. weiterlesen »
Katze schmollt - Was tun?

Katze schmollt - Was tun?

Meist schmollen Katzen weil sie verunsichert sind. Doch was stört die Katze und wie kann man helfen? Hier bekommst Du alle wichtigen Infos zum Thema schmollende Katze! weiterlesen »
Silvester – (k)ein Albtraum für Katzen

Silvester – (k)ein Albtraum für Katzen

Viele freuen sich, das neue Jahr mit Raketen, Böllern und Heulern zu begrüßen. Was für die einen lustig ist, ist für andere alles andere als das. Vor allem für Tiere sind die Tage rund um den Jahreswechsel richtiger Stress. Mit unseren Silvestertipps verraten wir Dir, wie Du Deinem tierischen Liebling hilfst, gut und gelassen ins neue Jahr zu kommen. weiterlesen »

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.