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Tierheimkatze zu Hause eingewöhnen

In jedem Katzenleben gibt es gute und weniger gute Erfahrungen. Manche Samtpfote, die in einem Tierheim gelandet ist, hat schon schlechte Erlebnisse mit Menschen gehabt. Deshalb sollten Katzenfreunde ganz besonders ruhig und liebevoll mit einer Katze aus dem Tierheim umgehen.
Die Gründe, warum eine Katze im Tierheim ankommt, sind vielfältig. Wenn Du Dich als echter Tierfreund entscheidest, einen vierbeinigen Heimbewohner bei Dir aufzunehmen, möchten wir Dir dabei mit einigen praktischen Tipps im Umgang mit der Samtpfote helfen. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit wird sich die Katze bald im neuen Zuhause wohlfühlen.

Eine besondere Aufgabe

Wer eine Katze aus dem Tierheim bei sich zuhause eingewöhnen möchte, sollte der neuen Mitbewohnerin vor allem Ruhe und Geduld vermitteln. Bereite das für die Tierheimkatze neue Zuhause gut vor. Nimm Dir Zeit, im besten Fall bist Du in der ersten Zeit so oft wie möglich bei Deinem neuen Mitbewohner mit Fell. Bleibe bei allen Aktivitäten am Anfang ruhig und vermeide hektische Bewegungen sowie mögliche Stressfaktoren wie zum Beispiel Lärm.

Über das Vorleben informieren

Wenn eine Katze aus dem Tierheim kommt, hat sie eine meist mehr oder weniger traurige Vorgeschichte. Frage nach, was die Mitarbeiter im Tierheim darüber wissen und spreche auch über die Verhaltensweisen und den Charakter der Katze. Besonders, wenn Du Kinder hast oder noch nicht viel Erfahrung im Umgang mit Katzen, wird das Zusammenleben mit einer Katze, die gute Erfahrungen mit Menschen gemacht hat, einfacher werden. Hat eine Katze Verletzungen oder Erkrankungen oder besondere Ängste, musst Du diese individuellen Eigenschaften beachten. Auch dabei ist ein gutes Gespräch mit den Mitarbeitern des Tierheims hilfreich.

Die Wohnung vorbereiten

Damit die neue Katze aus dem Tierheim es leichter hat, sich einzugewöhnen, braucht sie als erstes einen eigenen Raum als Rückzugsmöglichkeit, der alles bietet, was die neue Mitbewohnerin braucht, also ein Körbchen, Futter, Wasser und ein Katzenklo. Wenn Du die Katze abholst, versuche den Transport in einer geräumigen Transportbox so kurz und ruhig wie möglich zu halten und öffne dann ganz vorsichtig und behutsam die Tür der Box im vorbereiteten Raum. Lasse den neuen Mitbewohner jetzt ganz in Ruhe die Umgebung erschnuppern und erkunden.
Je nach Temperament und Vorgeschichte wird das neue Haustier sich jetzt erst eher ängstlich und vorsichtig oder neugierig und schnell an das neue Zuhause gewöhnen. Wenn die Katze sich im abgetrennten Raum gut eingewöhnt hat, lasse die Tür geöffnet und ermunter die Samtpfote, den Rest der Wohnung zu erkunden. Da sie jetzt einen ihr vertrauten Rückzugsraum hat, kann sie sich immer dorthin zurückziehen und wird sich sicher fühlen.

Gemeinsames Spielen bildet Vertrauen

Das gemeinsame Spiel bietet die beste Möglichkeit, die Samtpfote einzugewöhnen. Versuche ohne Druck und Zwang die besonderen Vorlieben zu erkennen und spiele mit all den wunderbaren Gegenständen und Spielzeugen, die der Katze Freude bereiten. Durch häufiges Spielen und Herumtollen baut die Katze Vertrauen auf und verbindet positive Erlebnisse mit den Mitbewohner-Menschen und er neuen Umgebung.
Einige Katzen, die als Streuner gelebt und schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht haben, sind es nicht gewohnt zu spielen. Mit ganz viel Behutsamkeit und liebevoller Zuwendung kannst Du als Katzenfreund auch solche Tiere wieder zum Spielen bewegen. Durch die Bewegung und dem Spaß am Spiel finden sich dann sogar einige, der durch schlechte Erfahrungen vorbelasteten Katzen, in einen neuen, schöneren Lebensabschnitt ein.

Ein geregeltes Leben

Auch ein durch regelmäßiges Füttern und Spielen geregelter Tagesablauf wirkt sich positiv aus. Alle Katzen schätzen diese Form der Zuwendung und für Katzen aus dem Tierheim bedeutet ein geordnetes Leben mit viel Liebe und auch Ansprache einen großen Schritt nach vorn in ein glückliches Katzenleben.

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