Allergien beim Hund

An erster Stelle stehen Futtermittelallergien
Entzündliche, oft heftig juckende Hauterkrankungen sind bei Hunden regelmäßig anzutreffen. Dabei stehen Futtermittelallergien meist an erster Stelle. Mit Hilfe einer Ausschlussdiät über 8 bis 12 Wochen, bei der das Tier ein "exotisches" Futter (z.B. Pferde- oder Känguruhfleisch und Kartoffel) bekommt, sollte versucht werden, das auslösende Futtermittelallergen auszuschließen. Vielen Hunden kann mit einem antiallergischen Futter geholfen werden.

Auch Vierbeiner kämpfen mit Umweltallergien
Daneben gibt es auch Umweltallergien, z.B. auf Hausstaubmilben oder Gräser. Oft ist es schwierig, das auslösende Allergen zu finden. Der Tierarzt kann eine Blutprobe für einen Allergietest an Speziallabors einsenden, wo eine Untersuchung auf die häufigsten Umweltallergene erfolgt.

Wenn sich Hinweise auf bestimmte Allergene ergeben, sollten diese nach Möglichkeit vermieden werden. Es besteht auch die Möglichkeit den Juckreiz und die Entzündung der Haut mit entsprechenden Medikamenten (als Spritze, Spray oder Tablette) vom Tierarzt behandeln zu lassen. Vorsicht ist beim Umgang mit kortisonhaltigen Medikamenten angebracht, da sie zwar den Juckreiz und die Hautentzündungen rasch lindern, jedoch langfristig zu schweren Organschäden führen können.

Flöhe als Allergieauslöser?
Bei Hunden kann gelegentlich nach Flohbefall eine sogenannte Flohspeichelallergie festgestellt werden, die eine Reaktion auf Komponenten des Flohspeichels darstellt und die sich mit Haarausfall und nässenden Ekzemen auf dem Rücken kurz vor dem Schwanzansatz bemerkbar macht. In diesen Fällen sollte eine Flohbekämpfung durchgeführt werden. Hierfür werden sogenannte Spot-on-Präparate, die im Nacken des Tieres aufgetragen werden, verwendet. Es gibt auch Flohhalsbänder oder Flohtabletten, deren Akzeptanz beim Tier aber sehr unterschiedlich ist. Wichtig ist außerdem auch, die Entwicklungsstadien der Flöhe (Eier, Larven und Puppen) in der Umgebung zu beseitigen. Hierfür können Floh-Umgebungssprays eingesetzt werden. In hartnäckigen Fällen sollte ein Schädlingsbekämpfer zugezogen werden.

Text: ©Kölle-Zoo
Fotos: ©Shutterstock

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