Steckbrief

Dackel

Zuchtziel

1) Wolf

2) Bracke - Ahnherr aller hängeohrigen Jagdhunderassen

Ansprüche

Viel Bewegung, konsequente, liebevolle Erziehung

Eigenschaften

Gutmütig, ideal als Jagdhund wie auch für Familien und ältere Menschen

Haarkleidung

Kurz-, Rauh- und Langhaardackel

Futter

Fleischkost - zusätzlich auch als Trockenfutter - mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert

Buchempfehlung

Horst Kettendörfer: Dackel, Kosmos Verlag, Stuttgart 1997

Dackel

Dackel

Nicht nur für Jäger ist der Dackel ein geeigneter Kamerad

Der sprichwörtliche "Dackelblick" lässt die Herzen vieler Menschen höher schlagen. Und das zu recht, denn der Dackel, auch Teckel oder Dachshund genannt, ist ein idealer Gefährte für jung und alt. Ursprünglich wurde er ausschließlich als Jagdhund genutzt. Er beweist sowohl über als auch unter der Erde viel Mut. Seine kurzen Beine erlauben ihm, selbst in niedrige Bauen zu gelangen. Damit kann er dem Jäger behilflich sein, die gewünschten Beutetiere, z.B. Dachse und Füchse, aus den Höhlen zu treiben. Die Vorgänger des Dackels hatten noch Stehohren. Aus diesen stehohrigen Hunden entwickelten sich die hängeohrigen Hunde, zu denen auch die Bracke gehört. Sie ist der Ahnherr der hängeohrigen Jagdhundrassen - so auch des Dackels.

Doch nicht nur für Jäger ist der Dackel ein geeigneter Kamerad, ebenso für Familien, ältere Menschen und Kinder. Ein Hund kann zum seelischen Wohlbefinden bedeutend beitragen, und gerade älteren Menschen wird die Einsamkeit durch den sensiblen Hund oft fremd. Genau dies ist eine wesentliche Qualität des Dackels: Er stellt sich optimal auf seinen Halter ein. So ist er mit Begeisterung für das Spielen und Herumtollen mit Kindern zu gewinnen, ebenso aber auch als ruhiger, geduldiger Begleiter für ältere Menschen. Innerhalb der Rasse "Dackel" unterscheidet man drei verschiedene Haararten, nämlich Kurz-, Lang- und Rauhhaardackel. Die Urform ist der schwarzrote Kurzhaardackel. Bereits um 1870 versuchte man durch das Einkreuzen rauhhaariger Schnauzer einen rauhhaarigen Dackel zu züchten. Dies geschah im süddeutschen Raum, und im norddeutschen versuchte man dieses Haarkleid durch Einkreuzung des Dandie-Dinmont-Terriers sowie des Sky- und Yorkshire-Terriers zu erreichen. Die Kreuzungsversuche erbrachten jedoch nicht den erhofften Erfolg, so dass nur noch Hunde mit reinem Kurzhaarblut eingekreuzt wurden, und so entstand das uns heute bekannte Haarkleid. Die Langhaardackel entstanden schließlich durch die Einkreuzung von Wachtelhunden.

Wer sich also für die Haltung des flexiblen Hundes entschieden hat, sollte einiges Grundsätzliche über die Dackelhaltung wissen. Jeder Hund braucht eine gewisse Grunderziehung, ob sie zu bestimmten Zwecken erweitert wird oder nicht. So darf man sich nicht immer von den treuherzigen Dackelaugen erweichen lassen, was beim Betteln am Essenstisch beginnt und bis hin zu "tauben Ohren" seitens des Tieres bei Befehlen reicht. Grundsätzlich ist eine geduldige, konsequente Erziehung mit vielen Belohnungen und Streicheleinheiten der beste Weg zum Ziel, und dabei kann man sich die Aufnahme- und Begeisterungsfähigkeit zunutze machen und das Lernen stets mit spielerischen Varianten verbinden. Auf diese Weise ist für Spaß sowohl bei Mensch als auch Hund gesorgt. Strafen sollten niemals in Form von Schlägen oder nachträglicher Tadelung für ein Fehlverhalten erfolgen, sondern im Augenblick des Geschehens. Dabei kann der Dackel am Nackenfell gepackt und leicht geschüttelt werden. Ein Lob sollte jedoch bei der nächsten folgsamen Reaktion unbedingt erfolgen, denn Motivation und Ermutigung erzielen die beste Wirkung. Zur Grundausbildung gehören die Kommandos "Sitz", "Platz", "Hier", "Bleib" und "Fuß". Außerdem muss der Hund neben der Stubenreinheit von klein auf daran gewöhnt werden, auch einmal einige Zeit alleine ohne Bellen und Winseln in der Wohnung zu verbringen. Täglich ist ein großer Spaziergang von einer bis eineinhalb Stunden notwendig, darüber hinaus zwei bis drei kürzere von etwa 20-30 Minuten. Zuviel Bewegung gibt es nicht, und der Dackel ist ein begeisterter und ausdauernder Läufer.

Um die volle Leistungsfähigkeit zu ermöglichen, muss auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden. Als Hauptfutter sind Fertigfuttermischungen zu empfehlen, die es beim Kölle Zoo in verschiedenen Varianten gibt, und unsere Mitarbeiter beraten sie gerne rund um Fütterung und Haltung Ihres Dackels. Täglich empfehlen sich zwei Hauptmahlzeiten, eine größere und eine kleinere in vorbestimmter Menge, da Hunde in der Natur auf Vorrat fressen. In der Freiheit ist nämlich ungewiss, wann das nächste Fressen gefunden wird. Als Haustier hat er jedoch keinen Mangel zu leiden, und so kann die Menge individuell beschränkt werden. Zusätzlich bietet der Kölle-Zoo gesunde Leckerbissen in unterschiedlichster Form an, die zum Teil auch der Festigung und Reinigung des Gebisses dienen und als Belohnung gegeben werden können. Bei optimaler Versorgung und Pflege kann der Dackelhalter 13-15 Jahre mit seinem treuen Vierbeiner durch dick und dünn gehen.

Alles, was zur Pflege des Dackels gebraucht wird, finden Sie im Kölle-Zoo, und unser geschultes Fachpersonal gibt gern Auskunft und berät Sie.

Text: Bachinger
Fotos: Shutterstock Übersicht

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