Steckbrief

Japan-Chin

Zuchtziel

Gesellschaftshund

Mögliches Alter

Etwa 15 Jahre

Charakter

Intelligent, aufmerksam, verspielt, auch für Kinder geeignet

Schulterhöhe

Rüde etwa 30 cm, Hündin etwas kleiner

Futter

Fleischkost - zusätzlich auch als Trockenfutter - mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert

Fellfarbe

Weiß mit Schwarz, aber auch Weiß mit Rot

Japan-Chin

Japan-Chin

Zu den ältesten aus Ostasien stammenden Hunderassen gehören die Japan-Chin, die trotz ihres Namens ursprünglich nicht in Japan zuhause sind, sondern vermutlich bereits im 8. Jahrhundert aus China nach Japan gelangten.

Die kleinen Hunde wurden in den buddhistischen Tempeln gehalten und begleiteten die Mönche auf ihren Missionswanderungen. Mit ihnen kamen sie auch nach Japan. Hier waren sie dann bald beliebte Gesellschaftshunde vor allem in den höheren Beamtenkreisen und bei Adligen. Erst von Japan aus kamen sie nach Europa, und hier hat sich dann der Standard des Hundes entwickelt, der sich nach wie vor an die Vorfahren anlehnt. Japan-Chin sind recht anspruchslose Hunde; sie lieben den Familienanschluß und sind ausgesprochen gute Pfleglinge in Familien mit Kindern.

Rüden haben eine Schulterhöhe von etwa 30 cm, die Hündinnen bleiben etwas kleiner. Die meisten Japan-Chin besitzen ein weißes Fell mit schwarzen Flecken, doch gibt es auch Weiß mit roten Flecken. Man darf die Fähigkeiten der Japan-Chin aber nicht unterschätzen, denn sie sind intelligent, lernen gut und achten auf alles, was sich in ihrer Umgebung abspielt. Auch wenn sie in der Wohnung zu halten sind, müssen sie doch täglich ausgeführt werden, nicht nur wegen ihrer notwendigen "Geschäfte", sondern auch, um ihrem Bewegungsdrang zu genügen. Wenn sie richtig behandelt werden, sind Japan-Chin auch ausdauernde Läufer, doch falsch gehaltene Tiere ermüden schnell.

Heute ist das Kupieren der Rute nicht mehr gestattet, und so besitzen die Japan-Chin wieder eine geringelte Rute, die sie über dem Rücken tragen. Sind sie ermüdet oder verängstigt, lassen sie die Rute hängen. Bei vor allem in Wohnungen gehaltenen Tieren, die nicht genügend Auslauf haben, achte man auf die ständig wachsenden Krallen, die dann nicht selten verkrümmt wachsen, weil sie nicht abgenutzt werden. Zur täglichen Pflege sollte man bereits die Jungtiere immer wieder bürsten. Gesunde Japan-Chin sind verspielt und zeigen ein fröhliches Verhalten.

Wer Kinder an die Pflege von Haustieren gewöhnen möchte, findet im Japan-Chin den geeigneten Hund.

Alles, was zur Pflege des Japan-Chin gebraucht wird, finden Sie im Kölle-Zoo, und unser geschultes Fachpersonal gibt gern Auskunft und berät Sie.

Text: Kölle-Zoo
Fotos: 
Shutterstock Übersicht und Steckbrief

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