Steckbrief

Pekinese

ZuchtzielUrsprünglich als Wachhund chinesischer Paläste, heute vor allem Gesellschaftshund
Mögliches Alter

12 - 15 Jahre

Charakter

Intelligent, oft eigensinnig, lebhaft, mutig, stolz

Pflege

Einfach, braucht feste Hand des Pflegers. Eignet sich auch für Kinder

Gewicht

Rüde bis 5 kg, Hündin bis 5,5 kg

Futter

Fleischkost - zusätzlich auch als Trockenfutter - mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert

FellfarbeAlle Farben und Zeichnungen sind erlaubt, auch gestromt, außer Albinos und Leberfarbe
Pekinese

Pekinese

Zu den ältesten Hunderassen gehört der Pekinese, den man auch unter dem Namen Peking Palasthund kennt.

Er ist seit dem 8.Jahrhundert in Abbildungen, Statuen und Mitteilungen im Reich der Mitte bekannt, und er wurde Jahrhunderte lang nur in den Häusern und Palästen des "Hochadels" gehalten, wo er auch als Wachhund verwendet wurde. Andererseits hielt man den Pekinesen auch als Glücksbringer und als Garantie für Erfolg. Es gibt auch heute noch keinen chinesischen Tempel, in dem nicht Statuen als Wächter vor den Türen stehen, die den Pekinesen zumindest nachempfunden sind.

Bei uns liebt man den Pekinesen als Gesellschaftshund, den man auch in einer Stadtwohnung pflegen kann. Allerdings sollte man diesen Hund nicht verzärteln, sondern als echten Hund behandeln, das heißt, er muß auch die Möglichkeit bekommen, sich frei bewegen zu können, wenn er gesund bleiben soll. Pekinesen können stundenlang laufen, müssen es aber gewohnt sein. Ein Zeichen, dass sie müde werden, ist, wenn sie die Rute nicht mehr über den Rücken geschlagen tragen, sondern nach hinten herabhängend. Überhaupt ist die Haltung der Rute ein gutes Signal für sein Wohlbefinden.

Charakterlich ist er unter Umständen ein "intelligenter" Spitzbube, der es versteht, seine Besitzer trefflich auszunutzen. Gut erzogene Pekinesen sind keine Kläffer, warnen aber vor Fremden. Seines dichten und langen Felles wegen fühlt sich der Pekinese besonders an kühlen Tagen wohl, und er liebt es auch, sich im Schnee zu tummeln. Gesunde Rüden gehen oft keinem Streit mit anderen kleineren Hunderassen aus dem Wege, wenn es sich nicht vermeiden läßt. In ihrem kleinen Körper steckt nämlich ein großes Kämpferherz, mit dem sie sich aber auch übernehmen können.

Zur Pflege muß man wissen, dass Pekinesen oft gebürstet werden müssen, am besten zweimal wöchentlich, denn unter dem langen Deckhaar verfilzt die weiche Unterwolle leicht, besonders wenn sie nass geworden ist. In der Regel fängt das Verfilzen hinter den Ohren an.

Trotz aller vorgefaßter Meinungen: Ein richtig gehaltener Pekinese ist kein Schoßhund, sondern ein liebenswerter, lebhafter, intelligenter, mutiger, aber auch - vor allem Rüden - eigensinniger Hund.

Alles, was zur Pflege des Pekinesen gebraucht wird, finden Sie im Kölle-Zoo, und unser geschultes Fachpersonal gibt gern Auskunft und berät Sie.

Text: Kölle-Zoo
Fotos: 
Shutterstock Übersicht 

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