Indoor-Spielspaß für Hunde

Hunde zuhause sinnvoll beschäftigen

Schmuddelwetter lädt Hund & Halter nicht gerade zu langen Spaziergängen ein. Doch auch zuhause können Hunde Spaß haben und sinnvoll beschäftigt werden. Hier unsere Tipps für mehr Abwechslung im heimischen Hundealltag:

Indoor-Spiele

Runter von der Couch und ab durch den Hindernisparcours aus Möbeln, Decken, Büchern, Spielzeug, Kisten, Eimern und Besenstielen, bei dem Zwei- und Vierbeiner garantiert viel Spaß haben. Grundsätzlich gilt: Je einfacher, desto mehr schnelle Erfolgserlebnisse werden Sie und Ihr Hund haben. Nach und nach können Sie den Schwierigkeitsgrad steigern, damit das Interesse und die Motivation bei Ihrem Hund erhalten bleiben.

Schnüffel- und Suchspiele

Bei Schnüffelspielen steht nicht die körperliche Aktivität im Vordergrund, sondern der Geruchssinn und die mentale Arbeit. Dabei werden Leckerlis, das Lieblingsspielzeug des Hundes oder ein Kleidungsstück von Herrchen/Frauchen versteckt. Nun kann man eine Spur bis zum Ziel legen und eine Fährtensuche daraus machen. Oder man versteckt unter einem von mehreren Bechern etwas Trockenfutter und lässt sie den Hund erschnüffeln. Auch eine mit Klorollen, Packpapier, Socken, Spielzeugen und ein paar Snacks gefüllte Kiste lockt Hunde zur Schnüffelarbeit! Und nach getaner Arbeit schmecken die gefundenen Leckereien umso besser!

Clickern

Beim Clickern wird der Hund mittels Belohnung trainiert.  Dabei ist das Timing entscheidend, um ihm erwünschtes Verhalten oder kleine Kunststücke beizubringen. Unmittelbar nach dem Click folgt das Leckerli, damit der Hund das Geräusch damit verbindet. Dabei sollte eine Aufgabe (z.B. „Spielzeug bringen“) in ihre Einzelschritte zerlegt werden. Jeder Einzelschritt wird geklickt und belohnt, bis ihn der Hund verinnerlicht hat. Dabei werden die zeitlichen Abstände zwischen den Clicks und mit ihnen die Belohnung hinausgezögert, bis der Hund die Aufgabe mit allen Einzelschritten beherrscht.

Wichtig:

Jeder Hund ist anders und hat seine persönlichen Bedürfnisse! Allen gemein ist, dass sie nicht nur Beschäftigung, sondern auch ausreichend Zeit für Ruhe und Entspannung brauchen - auch die „Workaholics“ unter den Vierbeinern. Der eine eben mehr der andere weniger. Kann ein Hund nicht zur Ruhe kommen, können Halter nachhelfen, indem sie ihm ein ruhiges Plätzchen einrichten. 

Text: ©Kölle-Zoo
Bild: ©Fotolia

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