Keinen Weihnachtsmann für Waldi - Auch zur Weihnachtszeit: keine Schokolade für Hunde

Ob Schokoladenweihnachtsmann, Lebkuchen, Christstollen oder Kekse – was wäre die Weihnachtszeit ohne diese Köstlichkeiten? Auch Hunde können den süßen Verführungen kaum widerstehen – auch wenn sie gut erzogen sind. Da Süßigkeiten, und insbesondere Schokolade, Hunden sehr schaden können, sollten gewissenhafte Hundehalter ihre Vierbeiner von den Naschereien fernhalten.

Schokolade ist Gift für Hunde

Nicht nur, dass die kalorienreichen Lebensmittel Gewichts- und oft damit verbundene Gesundheitsprobleme verursachen können. Zucker schadet den Zähnen und Schokolade wirkt auf den Hund wie ein Gift. „Grund ist das Theobromin, das in der Schokolade, insbesondere in Zartbitterschokolade, vorkommt. Diesen Stoff kann der Hundeorganismus nicht schnell genug abbauen“, so Dr. Petra Wolf, Leiterin des Dienstleistungsbereichs des Instituts für Tierernährung an der Tierärztlichen Hochschule Hannover. „Wer seinem Hund gern Schokolade schenken will, der kann auf spezielle Hundeschokolade zurückgreifen.“ Hat sich der Hund doch an für Menschen gedachte Schokolade gütlich getan: Schnell mit ihm zum Tierarzt!

Versuchungen im Vorfeld vermeiden

Insbesondere dem Weihnachtsbesuch mag es schwer fallen zu widerstehen, wenn der Vierbeiner schwanzwedelnd und mit treuem Blick vor ihm sitzt, während zum Beispiel die Verkostung der selbst gebackenen Kekse stattfindet. Da hilft es, den Besuch aufzuklären und eine bemessene Portion Hundekekse zum Verfüttern an den Hund zur Verfügung zu stellen. Dr. Wolf: „Diese Menge dann einfach von der regulären Futterration des Hundes abziehen."

In vielen Familien gibt es den Brauch, den Weihnachtsbaum unter anderem mit Lebkuchen und Schokolade zu schmücken. „Ein Hund wird mit diesen Leckereien liebäugeln. Wer auf süßen Baumschmuck nicht verzichten möchte, sollte den Hund besser nicht mit dem Baum allein lassen. Die Versuchung ist einfach zu groß für den Vierbeiner“, gibt Dr. Wolf zu bedenken.

Alternativen anbieten

Am besten bietet man dem Hund Alternativen zu den für Menschen gedachten Leckereien. Ein Kauknochen schmeckt dem Vierbeiner, beschäftigt ihn und lenkt ihn von anderen Versuchungen ab.

Lange Spaziergänge und ausgelassenes Spielen machen müde. Der Hund schläft anschließend, statt sich aus Langeweile zum Beispiel über den Baumkuchen herzumachen. Und der Hundehalter freut sich vielleicht auch über die zusätzliche Bewegung, die dem Winterspeck zu Leibe rückt.

Text: ©Industrieverband Heimtierbedarf e.V.
Bild: ©Shutterstock

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