Altersdemenz bei Katzen erkennen und richtig handeln

Altersdemenz bei Katzen

Katzen können in unserer heutigen Zeit ein längeres Leben genießen als früher. Dafür gibt es verschiedene Gründe: Dazu gehören eine gute Pflege, hochwertige Ernährung und auch die veterinärmedizinische Versorgung. Mit zunehmendem Alter können aber auch altersbedingte Erkrankungen auftreten, wie zum Beispiel Altersdemenz.

Natürlich wünschen sich alle Katzenfreunde ein möglichst langes, erfülltes und gesundes Leben für ihre Samtpfote. Viele in die Jahre gekommene Katzen sind aber von Altersdemenz betroffen. Meist treten gleichzeitig weitere altersbedingte Gesundheitsschwächen auf, wie zum Beispiel Gelenkerkrankungen, Zahnfleischprobleme, sowie Erkrankungen der Harnwege und des Verdauungstrakts, die allesamt sehr schmerzhaft sein können.

Demenz kommt selten alleine
Ebenso gehören schwächeres Seh- und Hörvermögen, Bluthochdruck und auch Diabetes zu den Begleiterscheinungen eines langen Katzenlebens. Die Auswirkungen der damit verbundenen Krankheitsbilder können die Symptome der Altersdemenz verstärken und anders herum. Zu den Symptomen zählen ein verwirrter bis depressiver Zustand, Unsauberkeit, desorientiertes Herumstreifen, häufiges Schreien, vor allem bei Nacht, aber auch tagsüber.

Möglichkeiten der Vorbeugung
Auch bei Katzen ist ein aktives Leben mit viel Bewegung und spielerischen Herausforderungen die beste Vorbeugung gegen altersbedingte Erkrankungen wie Demenz. Eine Demenz bei Katzen kann nicht mehr vollständig geheilt werden, manche Symptome kann man aber abmildern. Deshalb ist es auch im Sinne eines erfüllten und glücklichen Katzenlebens das Beste, der Samtpfote immer genügend Betätigungsmöglichkeiten zu bieten und auch immer wieder beim gemeinsamen Spielen die Trägheit zu bekämpfen, die bei Katzen wie bei Menschen zur Gewohnheit werden kann.

Anzeichen richtig deuten
Altersdemenz bei Katzen kommt häufig vor. Oft werden die Anzeichen auch nicht richtig erkannt. Bleiben Sie gelassen, wenn die etwas älter gewordene und an Freigänge gewöhnte Katze nicht mehr so oft oder später vielleicht gar nicht mehr nach draußen will. Wenn Ihre Seniorensamtpfote aber insgesamt immer ängstlicher, reizbarerer und lethargischer wird, sollten Sie die Anzeichen ernst nehmen. Anregende Spiele und andere Herausforderungen für das Köpfchen können jetzt helfen, das Gehirn besser zu durchbluten und auf Trab zu halten. Natürlich wird die Katze auch dadurch nicht jünger – Sie können altersbedingte Beeinträchtigungen aber zumindest abmildern oder aufhalten.

Wie geht man mit einer dementen Katze um?
Als Bezugsperson ist der Mensch gefordert, wenn die Katze dement wird. Geduldiges, liebevolles und immer verständnisvolle Sorge ist dann notwendig, um der Katze Geborgenheit zu vermitteln. Pflegen Sie Rituale wie das gemeinsame Schmusen und geben Sie Halt mit regelmäßigem Sorgen für gutes, altersgerechtes Futter, einem schönen, warmen Rückzugsplätzchen mit Übersicht und eine saubere Katzentoilette. Sorgen Sie für verlässliche Abläufe und nehmen Sie sich etwas mehr Zeit. Denn natürlich sind junge, verspielte Katzen schneller zu überzeugen, sich zu bewegen und herumzutoben. Bei dementen, altersbedingt langsameren Katzen helfen oft schon kleine Spieleinlagen, damit die Tiere mobil bleiben.

Ähnliche biologische Ursachen
Wenn Ihre Katze von Demenz betroffen ist, hilft es Ihnen vielleicht daran zu denken, dass dieses Schicksal Menschen wie Tiere ereilt. Verantwortlich für eine Demenz und nachlassende geistige Kräfte sind bei Katzen wie bei Menschen Eiweißverbindungen im Gehirn, die die Übertragung von Signalen behindern. Die biologischen Ursachen für eine Demenz sind demnach die gleichen. Als Säugetiere sind sich Menschen und Katzen eben nicht ganz unähnlich. 

Text: © Kölle-Zoo

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