Steckbrief

Heilige Birma

Familie: Felidae, Katzen
Herkunft:

Stammt ursprünglich aus Frankreich

Grösse: Mittelgroß bis groß
Pflege:

Mittellanges, flauschig-seidiges Fell, das am Bauch leicht kräuselig ist. Weniger pflegeintensiv als bei Langhaarkatzen, erfordert aber dennoch ein regelmäßiges Bürsten und Kämmen.

Trinken: Durchschnittlich 15 bis 18 Jahre
Futter:

Ausgewogene Ernährung, qualitativ hochwertiges Fertigfutter, Fleischkost angereichert mit Vitaminen

Charakter:

Lebhaft, intelligent, verspielt, freundlich und anpassungsfähig

Heilige Birma

Heilige Birma

...sie ist ein Charmeur, der gekonnt seinen Verstand und seine Einfühlsamkeit einsetzt

Die Herkunft der Heiligen Birma, auch Birma-Katze genannt, ist bis heute nicht ganz geklärt. Sie ähnelt in vielem der Colourpoint, wurde jedoch bereits in den 20er-Jahren des vorigen Jahrhunderts in Frankreich gezüchtet. Ende der 50er und Anfang der 60er-Jahre beigeisterte diese Rasse schnell auch amerikanische und deutsche Katzenfreunde.

Durch ihre Fellzeichnung mit den typischen Abzeichen in Gesicht, an Beinen und Schwanz sieht sie der Colourpoint zum Verwechseln ähnlich. Allerdings hat sie ein kürzeres Fell und schneeweiße Pfoten, während ihr Körper hellcreme bis goldfarben schimmert. Ihr Kopf ist nicht ganz so rund und wird von mandelförmigen, seeblauen Augen und einer kurzen Nase geschmückt.

Der Heiligen Birma ist plumpe Aufdringlichkeit ein Gräuel - sie ist ein Charmeur, der gekonnt seinen Verstand und seine Einfühlsamkeit einsetzt, um gewünschte Ziele zu erreichen. Wahrscheinlich maunzt sie deswegen nicht so laut, sondern gurrt lieber freundlich oder schnurrt zufrieden mit sanfter, tiefer Stimme.

Wie die meisten Katzen ist sie zu zweit oder im Trio glücklicher und kann so ihre Spiel- und Schmusestunden mit Artgenossen teilen. Sie genießt aber auch die Nähe zum Menschen und wird durch ihre liebenswürdige, anhängliche Art Ihrem Zweibeiner schnell ans Herz wachsen und ihn durch kreative Verspieltheit auf Trab halten. Sie ist ausgesprochen intelligent und sucht ständig neue Herausforderungen. Da kann es durchaus vorkommen, dass sie mit Kunststückchen für Erstaunen sorgt. Was die Fellpflege betrifft, so fällt diese leichter aus als bei Langhaarkatzen wie z.B. dem Perser. Dennoch sollte das Fell regelmäßig, am besten täglich, gekämmt bzw. gebürstet werden.

Alles, was Sie zur Pflege Ihrer Katze benötigen, führen wir im Kölle-Zoo. Hier dürfen Sie auch gern unser geschultes Fachpersonal des Kölle-Zoo-Teams befragen.

Text: ©Sonja Zavorka

Fotos: ©Shutterstock Übersicht

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