Steckbrief

Ragdoll

Familie: Felidae, Katzen
Herkunft: USA
Grösse: Groß; 4,5 - 9,5 kg
Pflege: Mittel, braucht viel Aufmerksamkeit
Alter: 10-16 Jahre
Futter: Fleischfresser (carnivor)
Charakter: Sanft und gutmütig, verspielt, mittlerer Bewegungsdrang
Ragdoll

Ragdoll

Die sanftmütige, blauäugige Maskenkatze

Die Rasse ist zu Beginn der 60er Jahre beinahe zufällig entstanden und zwar im sonnigen Kalifornien. Durch Kreuzungen, an deren Anfang eine weiße Angora Katze stand, mit Burmesen, Birmas, Himalayans und anderen Maskenkatzen gelang es, drei verschiedene Zeichnungsvarianten zu manifestieren.

Die Colourpoint: Diese Version entspricht der Siam-Zeichnung, die Points, also das Gesicht, die Ohren, die Beine und Schwanz sind erheblich dunkler als die Körperfarbe. Der Nasenspiegel und die Fußballen entsprechen der Pointfarbe. Im Gegensatz zu den anderen beiden Varianten darf eine Colourpoint kein weiß zeigen.

Die Bicolour: Die Bicolour-Ragdoll ist einzigartig. Keine andere Katzenrasse sieht ihr ähnlich oder ist gar mit ihr zu verwechseln. Die Bicolour ist deutlich durch ein umgekehrtes, weißes V im Gesicht gekennzeichnet. Dieses V soll mindestens bis an die inneren Augenwinke reichen, andererseits nicht über die äußeren Augenwinkel hinausgehen. Des weiteren hat diese Version vier weiße Beine, einen fleckenfreien weißen Bauch und eine geschlossene farbige Rückendecke. Der Nasenspiegel und die Fußballen sind rosa.

Die Mitted: Viele Laien haben Schwierigkeiten die Mitted-Ragdoll von der Birma-Katze zu unterscheiden. Die Mitted-Ragdoll muss unbedingt ein weißes Kinn haben, das in eine weiße Brust mündet und sich in einem durchgehenden weißen Streifen beliebiger Breite bis zum Schwanzansatz fortsetzt. Ein schmaler weißer Streifen kann den Nasenrücken zieren. Das Weiß an den Hinterpfoten reicht mindestens bis zur Ferse. Im Gegensatz dazu darf die Heilige Birma außer an den Handschuhen an allen vier Pfoten keinerlei Weiß zeigen! Der Nasenspiegel entspricht der Pointfarbe die Fußballen sind rosa.

Diese drei Zeichnungsvarianten gibt es dann noch in je 4 Farben: Seal, blue, chocolate und lilac.

Das Fell ist von mittlerer Länge, dicht und von seidiger Textur. Am Kopf und am Rücken ist das Fell relativ kurz, an den Beinen etwas länger. Im Halsbereich ist das Felllang und bildet eine Krause die das Gesicht umrahmt. Halblanghaarkatzen haben nur wenig Unterwolle.

Der Standard fordert einen langen muskulösen Körper auf mittellangen Beinen, die hinten etwas höher sind als vom. Die Ragdolls sind Spätentwickler, wachsen sehr langsam und sind erst mit 3 bis 4 Jahren wirklich ausgewachsen. Die großen, leicht ovalen Augen sollten von intensiver Farbe sein, je blauer desto besser.

Die Ragdoll-Katzen haben ein bemerkenswertes Wesen. Sie sind extrem verschmust, anhänglich, sehr ausgeglichen und freundlich. Da die meisten von ihnen bis ins hohe Alter ausgesprochen verspielt sind, kommen sie besonders gut mit Kindern aus. Wo Kinder sind da ist was los, und das ist einer Ragdoll gerade recht. Bei ausreichend Abwechslung und jeder Menge Streicheleinheiten kann die Ragdoll ausschließlich in der Wohnung glücklich sein. Aufgrund ihrer starken Menschenbindung eignen sie sich nicht als Einzelkatzen bei Vollzeitberufstätigen.

Text: ©Sabine Wolf

Fotos: ©Shutterstock Übersicht und  Steckbrief

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