Gefahren beim Auslauf von Kleintieren

Natürlich liebt es fast jedes Kleintier, während des Freilaufs - ob im Wohnraum oder Garten - seine Umwelt zu erkunden und ungestört herumzutoben. Doch lauern auch viele, im ersten Moment unscheinbare Gefahren auf Ihre Liebsten. Folgende Punkte sollten daher berücksichtigt werden, ehe die Erkundungstour starten kann:

Elektrokabel sind mitunter das beliebteste "Spielzeug" der Kleintiere. Viele Nager knabbern die ummantelten Elektrokabel bis auf die Drähte herunter. Die Folge sind Stromschläge mit schweren Verbrennungen, die leider oft zum Tod des Tieres führen. Auch ein bereits erkundetes Stromkabel verliert nicht an Reiz, wieder angenagt zu werden. Offen liegende Kabel sollten vermieden werden, indem sie unter Bodenleisten oder in Kabeltunneln aus dem Baumarkt aus Knabberweite verschwinden.

  • Zimmer-, Grün- und Gartenpflanzen sind zwar schön anzusehen, für Kleintiere jedoch unter Umständen lebensgefährlich. Viele Topf- und Zimmerpflanzen wie Weihnachtssterne, Tulpen oder Narzissen sind für die erkundungsfreudigen Tiere giftig und können zu Darmverstopfungen, Durchfall oder gar dem Tod führen. Einige Gehölze im Garten sind bedenklich und sind daher für den Knabberspaß tabu! Informieren Sie sich daher vor dem Auslauf, welche Pflanzen für Ihr Tier gefährlich werden könnten.
  • Andere Heimtiere wie z.B. Hunde und Katzen können gefährlich werden, da sie vom Ursprung her nach wie vor Raub- bzw. Jagdtiere sind und Kleintiere hervorragend in deren Beuteschema passen. Zwar können die Tiere aneinander gewöhnt werden, doch eine Garantie für ein sorgloses Zusammenleben gibt es nicht. Deswegen sollten sie stets im Auge behalten werden. Kleintierbehausungen im Garten sollten zusätzlich durch Netze und Überdachungen vor "Jägern" geschützt werden.
  • Reinigungsmittel sind mit vielen Chemikalien versetzt und oftmals hochgiftig. Hier gilt sowohl für Zwei- als auch für Vierbeiner: Bitte alle schädlichen Stoffe wie Reinigungsmittel, Medikamente oder scharfe Säuren außer Reichweite der Kleinen aufbewahren!
  • Schränke, Türen und Fenster sind verschlossen zu halten. Kleintiere verstecken sich gerne in Ecken von Schränken. Dabei besteht die Gefahr, dass sie beim Schließen von Türen oder Fenstern eingesperrt oder eingeklemmt werden und es dabei zu Verletzungen des kleinen Körpers kommt.
  • Spitze, scharfe oder gefährliche Gegenstände, wie Messer, Scheren oder Zigarettenstummel sind tödliche Gefahren für Kleintiere und sollten entfernt werden. Denn die kleinen Entdecker sind sehr neugierig und "entführen" Gegenstände jeglicher Art, um sie später in scheinbarer Sicherheit näher zu inspizieren.

Natürlich lauern noch viele weitere Gefahren auf die entdeckungsfreudigen Kleintiere. Daher sollten sie während des Auslaufs nie unbeaufsichtigt bleiben. Haben Sie alle möglichen Gefahren beseitigt? Dann steht einem aufregenden Auslauf nichts mehr im Weg!

Foto: www.shutterstock.com

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