Speiseplan für Knabberprofis!

Wenn Kaninchen & Co. gesund bleiben sollen, ist das richtige Essen von großer Bedeutung. Eine abwechslungsreiche und zugleich artgerechte Fütterung ist dafür die Grundvoraussetzung.

Deshalb sollte für jedes Kleintier ganz genau herausgefunden werden, was und vor allem wie viel das jeweilige Lebewesen benötigt. Denn nicht alles was die Tiere fressen, ist auch unbedingt für sie zuträglich. Als Besitzer ist es daher besonders wichtig im Sinne des Tieres darüber nach zu denken, was ihm gut tut.

Zum bereits erwähnten abwechslungsreichen Futter zählen eine Mischung aus frischem Obst und Gemüse sowie Heu und Trockenfutter und jede Menge Holz und Äste zum Nagen. Ein solides Grundfutter speziell für die jeweilige Tierart sollte täglich angeboten werden. Jedoch in Maßen, da die Tiere sonst schnell dazu neigen, sich zu überfressen und dadurch rasch an Gewicht zulegen.

Bei der Auswahl der Obst- und Gemüsesorten kommt es auf das jeweilige Tier an; und im speziellen auch auf jedes einzelne Individuum. Denn wie auch bei den Menschen, hat auch jedes Tier seinen ganz eigenen Geschmack. Daher müssen verschiedene Obst- bzw. Gemüsearten ausprobiert werden, um den Geschmack des eigenen Haustiers herauszufinden. Wichtig ist jedoch für alle gemeinsam, dass sämtliche Kohlsorten auf gar keinen Fall angeboten werden sollten. Sie blähen die Tiere stark auf, verursachen Magen-Darm-Verstimmungen und können schwerwiegende Krankheiten nach sich ziehen.

Als geeignet haben sich im Gegenzug dazu zum Beispiel Äpfel, Birnen, Karotten, Spinat oder auch Sellerie erwiesen. Doch auch Kräuter wie Dill, Kerbel oder Majoran sind für das eine oder andere Kleintier eine Delikatesse, die ab und zu als Frischpflanze angeboten werden kann.

Genauso wie bei eben erwähnter Kost, gibt es auch bei Hölzern und Ästen Einschränkungen beim Angebot. Viele Pflanzen enthalten Stoffe, die für die Tiere giftig sind und ihnen daher gar nicht bekommen. Außerdem ist es auch äußerst wichtig zu wissen, wie bzw. wo der Baum/ Strauch gewachsen ist, um eventuelle Dünge- und Spritzmittelrückstände auf den Ästen auszuschließen. Als gern benagte und unbedenkliche Hölzer sind vor allem sämtliche hierzulande anzutreffende Obstbäume einzustufen. Zusätzlich können auch noch Triebe von Buche, Haselnuss, Weide, Linde und Esche zum Nagetraining gereicht werden.

Die Nagemöglichkeit ist deshalb so wichtig, weil bei Kleintieren die Nagezähne lebenslang nachwachsen und bei ungenügender Abnutzung schlimme Fehlstellungen und Überbisse die Folge sind.

Als Ergänzung des gesamten Speiseplans sollte zudem ein Mineralienstein angeboten und dem Trinkwasser Vitamintropfen beigegeben werden, um von vorne herein Mangelerscheinungen vorzubeugen.

Zur ganz individuellen Futterauswahl und -zusammenstellung für Ihr Heimtier stehen Ihnen jederzeit die fachkundigen Mitarbeiter unserer zehn Erlebnismärkten mit Rat und Tat zur Seite. Auch hier auf unserer Homepage können Sie bei den Tierportraits schon nähere Informationen zu Ihrem Liebling finden.

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Foto: www.shutterstock.com

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